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1000 Orte, die man knicken kann von Dietmar Bittrich
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,05 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499626268, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 4
5 Kundenrezensionen:Traurig, dass man damit Geld machen kann 1 von 5 PunktenWer hier eine Satire erwartet, vielleicht sogar eine mit dem Wortwitz eines Loriot garniert, wird bitter enttäuscht. Hier werden lediglich Klischees und Halbwahrheiten in bösartiger Weise aneinandergereiht, die teilweise schon den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen (z.B. Istanbul und Katze/Hund-Vergleich). Es gibt viele Möglichkeiten, sich den erstaunlichen, schrulligen oder nervigen Eigenheiten von Orten, Ländern, deren Sitten und Bewohner zu nähern. Parodie, Satire, Persiflage...vielleicht (Gott bewahre) sogar mit einem Augenzwinkern. Dieses "Buch" kennt nur eine: bösartiges Schlechtmachen von allem. Auffallend ist, dass sich keiner der zu knickenden Orte in Deutschland befindet. Außerdem, dass die Aufmachung des Buches an einen erfolgreichen Reiseführer erinnert.Schon arm, auf diese Weise die Auflage zu steigern. Der Verfasser ist laut erster Seite dieses Buches angeblich Reisebegleiter eines Kreuzfahrtunternehmes. Diesem Herrn würde ich raten, seinen Job an den Nagel zu hängen und nur noch Orte aufzusuchen, bei denen alles so ist wie zu Hause und man a) zum Sonnenaufgang seinen Liegestuhl mit einem Handtuch markiert oder b) eine Burg um seinen Strandkorb baut. Den Pass rate ich abzugeben, der Herr braucht ihn nicht. Die Fakten zum Buch: kein Wortwitz, einfache Schreibweise, Klischees und Halbwahrheiten, ein kopierter Einband, um etwas Geld zu machen. Die restlichen von diesem "Herrn" verfassten Bücher scheinen die gleiche Richtung einzuschlagen. Wenn ich im Ausland bin (was oft der Fall ist), protestiere ich immer auf Schärfste, dass Deutsche über alles und jeden meckern, lamentieren und dieses und jenes herabwürdigen müssen. Dieses "Buch" belehrt mich eines Besseren. Traurig, dass man damit sogar Geld verdienen kann. Leider muss man dieses Machwerk mit einem Stern bewerten, sonst hätte es keinen gegeben. Enttäuschend plump! 1 von 5 PunktenDas langweiligste, dümmste Buch das ich seit Langem gelesen habe. Habe schon in Ungarn aufgehört.. Der Autor hasst andere Länder, Städte, Sitten. Ihm gefällt nichts, gegen alles kann er wettern. Zum Fürchten.. Amüsantes, wenn auch nicht sehr tiefgründiges Buch 3 von 5 Punkten"1000 Orte, die man knicken kann" beschäftigt sich mit bekannten Sehenswürdigkeiten, die bei näherer Betrachtung gar nicht so sehenswert sind, wie immer getan wird - zumindest nach Meinung des Autors. Das Buch liest sich flüssig und ist aufgrund der vielen zum Lachen anregenden Passagen sehr unterhaltsam. Allerdings muss man sich der Tatsache bewusst sein, dass die oft recht abwertenden Beschreibungen der Reiseziele eher als Satire zu verstehen sind und niemanden, der sich ernsthaft für die kulturellen Highlights, die diese Welt zu bieten hat, interessiert - was beim Autor offensichtlich nicht der Fall ist - vom Reisen abhalten sollten. Als weniger gelungen empfinde ich die häufigen Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten mit Attributen wie "dumpf" oder "trübsinnig", die nur die subjektive Empfindung des Autors wiedergeben und dem Leser wenig Auskunft darüber geben, warum dieses Gebäude oder jene Stadt eben nicht sehenswürdig sind. Auch ist es nicht sehr originell, sich bei nahezu jeder Metropole über die Luftverschmutzung zu beklagen. Deswegen und weil der Gehalt des Buches an sinnvollen Informationen letztlich nicht sehr groß ist (außer für diejenigen, die es wörtlich als Aufforderung zum Zuhausebleiben verstehen) vergebe ich nur drei Sterne. Das Gegenteil eines herkömmlichen Reiseführers 4 von 5 Punkten"1000 Orte, die man knicken kann" - dabei handelt es sich aber nicht etwa um 100-Seelen-Dörfer im nordamerikanischen Niemandsland oder um graue Industrievororte asiatischer Millionenstädte. Nein, hier geht es um echte touristische Highlights, wie Paris, New York oder die Malediven. Das Ergebnis ist dabei aber immer das gleiche: bloß nicht hinfahren, man verpasst sowieso nichts, bzw. höchstens Müll in der Landschaft, Taschendiebe auf den Straßen und Touristennepp an jeder Ecke. Ich hatte beim Lesen des Buches durchaus den Eindruck, dass der Autor weiß, wovon er schreibt, bzw. dass er die beschriebenen Orte auch tatsächlich selbst besucht hat. Und wer hat nicht schon einmal beim Besuch vermeintlicher Reise-Traumziele Enttäuschungen der im Buch beschriebenen Art erlebt? Es kommt einem also vieles bekannt und deshalb auch glaubhaft vor, was man dort liest; auch wenn man die meisten dort genannten Orte noch nicht besucht hat. Trotzdem versteht sich dieses Buch sicher nicht als bierernst gemeinter Ratgeber für potentielle Reiseinteressenten. Das Buch bildet vielmehr einen provokativen Gegenpol zu den üblichen Reiseführern, bei welchen genau diese Orte oft euphorisch als die absoluten Reisehöhepunkte dargestellt werden, die man auf gar keinen Fall verpassen darf. Der tatsächliche Informationswert hält sich dabei allerdings in Grenzen. Natürlich ist es interessant zu lesen, dass man in Prag inzwischen sogar Eintritt für das Betreten der Goldenen Gasse bezahlen muss, dass die Sicht von der Aussichtsplattform des Eiffelturm mittlerweile durch eine (meist dreckige) Glasscheibe erschwert wird, oder dass man die eigene Kamera vor Betreten der U-Plattform am Grand Canyon abgeben muss. Ich gehe davon aus, dass diese Aussagen tatsächlich zutreffen. Informationen dieser Art sind wirklich zu gebrauchen und beugen eventuellen Enttäuschungen beim nächsten Besuch also vor. Weniger hilfreich sind aber die zahlreichen allgemein abwertenden Aussagen zu Reisezielen, so zum Beispiel die Beschreibung des Bryce Canyon (USA) als "Klüfte in Orange und Rosa, nur vom Rand aus im Abendlicht akzeptabel" oder zu Neuseeland, wo angeblich "alles so aussieht, wie in Europa, nur dass es sich auf der anderen Seite der Kugel befindet". Die Entscheidung, ob sich der Besuch eines Reisezieles überhaupt lohnt, oder einfach nur langweilig ist, muss schließlich jeder für sich treffen und die hier häufig wiederkehrende pauschale Grundaussage "lohnt sich nicht" und "in der Realität viel enttäuschender, als auf Fotos" ist deshalb überflüssig. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und es hat mir - ganz ehrlich - sogar ein bisschen Genugtuung bereitet hier zu lesen, dass ich vermutlich gar nichts verpasse, wenn ich zu Hause bleiben muss, weil der nächste Urlaub zur Zeit nicht in Sicht ist. Für solche Fälle kann ich das Lesen dieses Buches also nur empfehlen. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich mich bei der Lektüre - unabhängig davon, ob alle Aussagen im Buch ernst gemeint sind, oder nicht - häufig gefragt habe, welche Reiseziele der Autor denn umgekehrt als unbedingt sehenswert empfehlen würde. Bei so viel Kritik an den vermeintlich schönsten und interessantesten Reisezielen der Erde stellt sich natürlich die Frage, ob es überhaupt irgend einen Ort gibt, der den Ansprüchen gerecht wird und seiner Kritik stand hält. schade um das Papier 1 von 5 Punktenich dachte das wäre eine kritisch-lustige Reiselektüre, aber sie ist überwiegend weder kritisch noch komisch noch satirisch, sondern einfach nur dumm. In grossen Teilen sind die Sachverhalte auch schlicht falsch. So gibt es am Machu Picchu durchaus Toiletten, und alte Kultur scheint den Autor nicht zu interessieren. Spanische Tapas als Müllentsorgung zu beschreiben, zeugt auch nicht gerade von Intelligenz und Sachverstand. Interssant ist, dass viele in dem Buch beschriebene Orte in einem anderen Buch: "1000 Places to see before you die" auch zu finden sind, als absolute Sehenswürdigkeit. Kurzum, eine Buch für den Müll, oder besser, es gar nicht erst zu kaufen |
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