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Ohne Geld bis ans Ende der Welt: Eine Abenteuerreise von Michael Wigge

Zoom Produkt-Bild: Ohne Geld bis ans Ende der Welt: Eine Abenteuerreise
Broschiert von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,50

4 Punkte, empfehlenswert. 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3462041819, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 1., Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Kurzweiliger Reisebericht der besonderen Art
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Buchtitel mit der verrückten Grundidee und der durchaus günstige Preis ließen mich zugreifen! Vielleicht genau das Richtige, um bei Sonnenschein auf dem heimatlichen Balkon meine Reiselust zu wecken. Ohne dabei zu tief in die Gedankenwelt eines erfahrenen Globetrotters mit all seinem landeskulturellen Hintergrundwissen eintauchen zu müssen. Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Gleich auf der ersten Seite wird der Leser in die Jules Verne'schen Reiseabenteuer hineingezogen. Dabei stellt sich der Autor ebenso wenig vor, wie er sich später in Anbetracht absonderlicher körperlicher und psychischer Herausforderungen anstellt (wie man amüsanterweise schnell merken wird). Der Titel verrät es bereits: Das Projekt der bargeldlosen Tour de Monde gelingt: manches Mal dank aus gutbürgerlicher Sicht unorthodoxer, aber sehr effektiver Einfälle, doch vor allem, weil der Autor viel Durchhaltevermögen beweist und seine gute Laune nie verliert.
Nach der Lektüre hat man das Gefühl, einen alten Kumpel in der Kneipe getroffen zu haben, welcher einem von seiner unglaublichen Reise erzählt hat. Von Partynächten rund um den Globus wird zwar nicht berichtet, aber ein bisschen Brummschädel bleibt doch - wurden ein paar pikante Details ausgelassen?
Das kleine Büchlein zeigt, dass man nicht unbedingt ein Dumont-Experte sein muss, um einen kurzweiligen Reisebericht der besonderen Art zu schreiben. Noch so eine Idee und obendrauf ein weiteres Büchlein, in dem der hier und da in seiner Naivität leicht nervige Jugendcharme auch mal einer fundierteren Schilderung weicht, und des Autors Reiseerzählungen avancieren zum Geheimtipp. Die 5 Bewertungspunkte spare ich mir für den Nachfolgeband auf. Deswegen, immerhin, 4 Stars für Wigge.....
Bitte Gott lass diesen Mann nie wieder ein Buch schreiben!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Michael Wigge ist Videojournalist, und wahrscheinlich kein schlechter. Und er sollte bitte auch weiter einer bleiben, denn zum Bücherschreiben ist der Mann einfach nicht gemacht.
Dabei möchte ich gar nicht auf die faktischen Ungereimtheiten eingehen, wie etwa sein Versuch, dem Leser zu erklären, 20 Grad und 20 Prozent Steigung wären das Selbe oder dass Patagonien 0,5 Einwohner pro Quadratmeter habe (folglich müssten sich in einer 50-Quadratmeter-Wohnung 25 Leute tummeln...). Unvergessen auch Aussagen wie: "Ich fülle meine Zweilitertrinkflasche an diesem Tag viermal wieder auf, sodass ich sechs bis acht Liter Wasser trinke."
Nein, was mich vielmehr stört, ist: Er hat auf den fünf Monaten seiner Reise schier Unglaubliches erlebt. Und er schafft es, jede einzelne Geschichte, jedes Abenteuer mit seinem lieblosen Schreibstil total zu versauen. Trotz all dem Potential, das das Erlebte und die Idee in sich tragen, ist das Buch definitiv nicht lesenswert.
Man merkt, dass er es gewohnt ist, bewegte Bilder für sich sprechen zu lassen. Folglich ist sein Erzählstil sehr bildkarg, was in der gedruckten Version nicht funktioniert. Er reiht in unendlich öder Manier die Geschehnisse aneinander. Und auch, was das Einbinden neuer Charaktere in die Geschichte angeht, hat er einen bedenklichen Stil entwickelt: Man liest und liest und liest und erst nach zwei Seiten kommt man darauf, dass die Person plötzlich jemand Neues ist. Lieber Micha Wigge, ich habe keinen Bildschirm in meinem Buch eingebaut, ich sehe nicht, dass die Person vor mir anders aussieht! Du musst es schon erwähnen! (Vielleicht ist es auch mein Fehler, ich habe das Taschenbuch erstanden. Sollte die gebundene Ausgabe mit Screen kommen, möchte ich bitte kontaktiert werden!)
Leider ist das Buch weder von Stil noch Inhalt unterhaltsam. Ich hätte mich schweigend durch die lahmen Satzkonstrukte hindurchgekämpft, wenn ich dafür mit Humor belohnt worden wäre. Aber Fehlanzeige. Ich habe nur einmal gelacht, und zwar an der Stelle, an der ihm der iPod samt Kopfhörern aus den Ohren geklaut wird. Er beschreibt es wie folgt: "Als ich nach diesem Zwischenfall um sechs Uhr wieder aufwache, merke ich, dass mir im Tiefschlaf der MP3-Player samt Kopfhörern von meinem Kopf weggeklaut wurde." Ende. Es folgt ein Themenwechsel (so wie im gesamten Buch: Man könnte es am besten als nicht gelungene Sammlung von Themenwechseln beschreiben.) Sorry, da fehlt mir einfach die Geschichte.
Ich finde es einfach sehr schade, dass Wigge nicht mehr aus der Materie gemacht hat. Die Jungs, die "Die Wette" geschrieben haben, haben deutlich weniger erlebt - und deutlich mehr rausgeholt. Wigges Buch bleibt wie man es dreht und wendet ein Totalflop und wahrscheinlich erweitert es den Horizont mehr, wenn man die Zeit, die man fürs Lesen verschwendet hätte, einfach vor der Glotze verbringt.
Absolut empfehlenswert für Weltenbummler!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch in einem Stück gelesen, da es einfach nicht mehr möglich war zwischendurch aufzuhören. Absolut empfehlenswert für Leute die Interesse an anderen Kulturen,A benteuer, Reisen und Länder pflegen. Die Story ist fast zu unglaublich um wahr zu sein. Das Buch liest sich super und ist immer für eine Überraschung gut. Auch wurde mir durch das Buch das "Couchsurfen" näher gebracht.
Kurzweilig und oberflächlich
3 Punkte 3 von 5 Punkten
mich hat das Buch unterhalten, einige Geschichten waren auch witzig. Als Lektüre zwischendurch ist es o.k., wenn man die Ansprüche herunterschraubt, aber es gibt weitaus bessere Bücher, z.B. von Michael Holzach, der vor vielen Jahren umsonst durch Deutschland wanderte.
So bleibt alles oberflächlich. Leider hat sich Herr Wigge beim Schreiben nicht mehr Zeit, als beim Reisen genommen.
Super Buch.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich hatte diese Buch eigentlich für den Urlaub gekauft als kleine Lektüre.
Weil es mich aber interessiert hatte, wollte ich mal kurz rein lesen und habe es in einem Rutsch
durch gelesen, mir hat es wirklich sehr gefallen, es ist Witzig, interessant und auch teilweise
schön beschrieben.
Ich würde es auf jeden Fall wieder kaufen, habe es dem ein oder anderen auch schon weiter empfohlen.
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