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Ohne Geld bis ans Ende der Welt: Eine Abenteuerreise von Michael Wigge

Broschiert von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3462041819, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 1., Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Kurzweiliger Reisebericht der besonderen Art
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Buchtitel mit der verrückten Grundidee und der durchaus günstige Preis ließen mich zugreifen! Vielleicht genau das Richtige, um bei Sonnenschein auf dem heimatlichen Balkon meine Reiselust zu wecken. Ohne dabei zu tief in die Gedankenwelt eines erfahrenen Globetrotters mit all seinem landeskulturellen Hintergrundwissen eintauchen zu müssen. Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Gleich auf der ersten Seite wird der Leser in die Jules Verne'schen Reiseabenteuer hineingezogen. Dabei stellt sich der Autor ebenso wenig vor, wie er sich später in Anbetracht absonderlicher körperlicher und psychischer Herausforderungen anstellt (wie man amüsanterweise schnell merken wird). Der Titel verrät es bereits: Das Projekt der bargeldlosen Tour de Monde gelingt: manches Mal dank aus gutbürgerlicher Sicht unorthodoxer, aber sehr effektiver Einfälle, doch vor allem, weil der Autor viel Durchhaltevermögen beweist und seine gute Laune nie verliert.
Nach der Lektüre hat man das Gefühl, einen alten Kumpel in der Kneipe getroffen zu haben, welcher einem von seiner unglaublichen Reise erzählt hat. Von Partynächten rund um den Globus wird zwar nicht berichtet, aber ein bisschen Brummschädel bleibt doch - wurden ein paar pikante Details ausgelassen?
Das kleine Büchlein zeigt, dass man nicht unbedingt ein Dumont-Experte sein muss, um einen kurzweiligen Reisebericht der besonderen Art zu schreiben. Noch so eine Idee und obendrauf ein weiteres Büchlein, in dem der hier und da in seiner Naivität leicht nervige Jugendcharme auch mal einer fundierteren Schilderung weicht, und des Autors Reiseerzählungen avancieren zum Geheimtipp. Die 5 Bewertungspunkte spare ich mir für den Nachfolgeband auf. Deswegen, immerhin, 4 Stars für Wigge.....
Bitte Gott lass diesen Mann nie wieder ein Buch schreiben!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Michael Wigge ist Videojournalist, und wahrscheinlich kein schlechter. Und er sollte bitte auch weiter einer bleiben, denn zum Bücherschreiben ist der Mann einfach nicht gemacht.
Dabei möchte ich gar nicht auf die faktischen Ungereimtheiten eingehen, wie etwa sein Versuch, dem Leser zu erklären, 20 Grad und 20 Prozent Steigung wären das Selbe oder dass Patagonien 0,5 Einwohner pro Quadratmeter habe (folglich müssten sich in einer 50-Quadratmeter-Wohnung 25 Leute tummeln...). Unvergessen auch Aussagen wie: "Ich fülle meine Zweilitertrinkflasche an diesem Tag viermal wieder auf, sodass ich sechs bis acht Liter Wasser trinke."
Nein, was mich vielmehr stört, ist: Er hat auf den fünf Monaten seiner Reise schier Unglaubliches erlebt. Und er schafft es, jede einzelne Geschichte, jedes Abenteuer mit seinem lieblosen Schreibstil total zu versauen. Trotz all dem Potential, das das Erlebte und die Idee in sich tragen, ist das Buch definitiv nicht lesenswert.
Man merkt, dass er es gewohnt ist, bewegte Bilder für sich sprechen zu lassen. Folglich ist sein Erzählstil sehr bildkarg, was in der gedruckten Version nicht funktioniert. Er reiht in unendlich öder Manier die Geschehnisse aneinander. Und auch, was das Einbinden neuer Charaktere in die Geschichte angeht, hat er einen bedenklichen Stil entwickelt: Man liest und liest und liest und erst nach zwei Seiten kommt man darauf, dass die Person plötzlich jemand Neues ist. Lieber Micha Wigge, ich habe keinen Bildschirm in meinem Buch eingebaut, ich sehe nicht, dass die Person vor mir anders aussieht! Du musst es schon erwähnen! (Vielleicht ist es auch mein Fehler, ich habe das Taschenbuch erstanden. Sollte die gebundene Ausgabe mit Screen kommen, möchte ich bitte kontaktiert werden!)
Leider ist das Buch weder von Stil noch Inhalt unterhaltsam. Ich hätte mich schweigend durch die lahmen Satzkonstrukte hindurchgekämpft, wenn ich dafür mit Humor belohnt worden wäre. Aber Fehlanzeige. Ich habe nur einmal gelacht, und zwar an der Stelle, an der ihm der iPod samt Kopfhörern aus den Ohren geklaut wird. Er beschreibt es wie folgt: "Als ich nach diesem Zwischenfall um sechs Uhr wieder aufwache, merke ich, dass mir im Tiefschlaf der MP3-Player samt Kopfhörern von meinem Kopf weggeklaut wurde." Ende. Es folgt ein Themenwechsel (so wie im gesamten Buch: Man könnte es am besten als nicht gelungene Sammlung von Themenwechseln beschreiben.) Sorry, da fehlt mir einfach die Geschichte.
Ich finde es einfach sehr schade, dass Wigge nicht mehr aus der Materie gemacht hat. Die Jungs, die "Die Wette" geschrieben haben, haben deutlich weniger erlebt - und deutlich mehr rausgeholt. Wigges Buch bleibt wie man es dreht und wendet ein Totalflop und wahrscheinlich erweitert es den Horizont mehr, wenn man die Zeit, die man fürs Lesen verschwendet hätte, einfach vor der Glotze verbringt.
Absolut empfehlenswert für Weltenbummler!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch in einem Stück gelesen, da es einfach nicht mehr möglich war zwischendurch aufzuhören. Absolut empfehlenswert für Leute die Interesse an anderen Kulturen,A benteuer, Reisen und Länder pflegen. Die Story ist fast zu unglaublich um wahr zu sein. Das Buch liest sich super und ist immer für eine Überraschung gut. Auch wurde mir durch das Buch das "Couchsurfen" näher gebracht.
Kurzweilig und oberflächlich
3 Punkte 3 von 5 Punkten
mich hat das Buch unterhalten, einige Geschichten waren auch witzig. Als Lektüre zwischendurch ist es o.k., wenn man die Ansprüche herunterschraubt, aber es gibt weitaus bessere Bücher, z.B. von Michael Holzach, der vor vielen Jahren umsonst durch Deutschland wanderte.
So bleibt alles oberflächlich. Leider hat sich Herr Wigge beim Schreiben nicht mehr Zeit, als beim Reisen genommen.
Super Buch.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich hatte diese Buch eigentlich für den Urlaub gekauft als kleine Lektüre.
Weil es mich aber interessiert hatte, wollte ich mal kurz rein lesen und habe es in einem Rutsch
durch gelesen, mir hat es wirklich sehr gefallen, es ist Witzig, interessant und auch teilweise
schön beschrieben.
Ich würde es auf jeden Fall wieder kaufen, habe es dem ein oder anderen auch schon weiter empfohlen.
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Meilenweit für kein Kamel: Eine ungewöhnliche Reise vom Allgäu in den Orient von Bernhard Hoëcker, Tobias Zimmermann

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 349962639X, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 2
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Aus der Amazon.de-Redaktion


?Google mal ?Sandsturm?, ?Skorpion? und ?Gefährlich?? -- Schnell!? -- Das dazugehörige Bild vermittelt leider nichts von der Brisanz, die im heißen Wüstensand fernab aller Zivilisation vorgeherrscht haben muss. Zwei Typen mit Baseballkappen beugen sich leicht ratlos über ein Notebook, das auf einer Motorhaube ruht. In dem einen erkennen wir unschwer Bernhard Hoëcker, Abonnementmitglied sämtlicher Comedies von ?Switch? bis ?Genial daneben?. Der andere, Tobias Zimmermann, zeichnet als Freund und Co-Autor dieses alternativen Reiseführers verantwortlich. Berichtet wird über die mörderische ?Allgäu-Orient-Rallye?, ein seit 2006 jährlich durchgeführtes Sport-Event zu Gaudi und gutem Zweck. Versteht sich, dass ein solcher Höllentrip mit einem Hoëcker auf dem Kommentatorenstuhl zu einer Fahrt direkt ins Herz der Witzischkeiten führt.
Die Regeln scheinen simpel und einer Schnapslaune entsprungen: Sechs Leute in drei Autos, nicht teurer als 2.000 Euro, tuckern von Oberstaufen/Allgäu nach Amman/Jordanien. Einfache Streckenführung wird dabei strikt vermieden. Am Zielort werden die Rostlauben als Ersatzteillager versteigert und der Erlös einem guten Zweck zugeführt (vor Ort, versteht sich). Als Preis winkt den tollkühnen Fahrern ein Kamel mit einem Höcker (was zu unvermeidlichen Hoëcker-Scherzvergleichen führt). Was uns nun comedytechnisch erwartet, ist klar: Verfolgungsjagden à la Indiana Jones, Dracula-Suche in der Gegend von Kronstadt (laut Wikipedia fanden sich als Ersatzsöhne der Stadt leider nur ein Dirigent namens Klaus Knall sowie Peter Maffay).
?Ein Abenteuerbericht voll witziger Begebenheiten, absurdem Wissen und skurriler Reiseimpressionen aus Okzident und Orient?, gluckst der Klappentext. Den vielleicht witzigsten und zugleich aufschlussreichsten Satz vernehmen wir in der Danksagung am Ende des Buchs. Die Autoren danken einer gewissen Angela Troni, ?die uns auf unglaublich charmante Art beigebracht hat, dass es sinnvoll wäre, wenigstens zwischendurch in dem Buch auch mal auf die Reise einzugehen.? Keine Chance, liebe Lektorin. Selbst wenn Comedians auf Fernreisen gehen, sie bleiben sich doch stets und am allerliebsten selbst am nächsten. Google Earth-gestützte Camel-Trophy-Klassenfahrt mit Kichereffekt ? und ein garantierter Hitparadenerfolg. ?Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Nett, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Erwartet habe ich von diesem Buch einen amüsanten Reisebericht einer interessanten Reise. Die Route, der Klappentext und der (Mit-)Autor lassen es zumindest so vermuten.
Leider handelt es sich weniger um einen klassischen Reisebericht, sondern eher um eine Beschreibung allerlei überwiegend team-interner Erlebnisse.
Als Teilnehmer einer Rallye haben sie natürlich relativ wenig Zeit, sich Länder und Leute genauer anzusehen. So wird eher der Straßenzustand und die Verkehrsverhältnisse beschrieben, Hochspannungsmasten und die Vermüllung des Autos, der morgendliche Kater oder wie deutsches Essen im Ausland verspeist wird.
Wobei immerhin mit zunehmender Entfernung von der deutschen Heimat auch den Eindrücken der gerade durchfahrender Länder und Kulturen mehr Raum gegeben wird. Für meinen persönlichen Geschmack aber immer noch zu wenig, dafür interessiert es mich halt kaum, wie viel Bier am Abend zuvor konsumiert wurde.
Wenn man sich damit abgefunden hat, ist das Buch dann ganz nett. Stellenweise sehr lustig (besonders auch die Sticheleien untereinander), manchmal aber leider so gewollt witzig, dass es höchstens ein müdes Lächeln abringt.

Wer also etwas über die durchfahrenden Länder lesen will, sollte sich andere Lektüre suchen, wer ein lustiges Buch lesen will, ist damit gut bedient.
Eine fantastische Reise
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und unbedingt lesenswert. Eine Reise wird bescrieben, wie man sie nicht unbedingt selber macht aber Lust dazu hätte.
Ganz schön...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... langatmig dieses Buch ! Trotzdem hab ich es geschafft es zu lesen, wen auch nich in einem Ritt.
Ich hab viel gelacht :) und auch in meinem Freundes - und Bekanntenkreis kam das Buch sehr gut an.
Das nächste Buch von Bernhard Hoecker wird auch verschlungen.
Kurzweilig!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe die Schilderungen der Herren Hoecker und Zimmermann sehr lustig und kurzweilig gefunden. Meine Bahnfahrt war im Nu um. Ich habe das Buch dann umgehend weiter gegeben und auch beim "Zweitleser" brach Gelächter aus. Sehr zu empfehlen!
kurzweilig, köstlich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
also, ich bin noch mittendrin im buch, aber ich lese es zu jeder sich mir bietenden gelegenheit. manchmal muss ich derart lachen, dass z. b. die leute in der bahn sich etwas vor mir zu fürchten scheinen - aber da steh' ich drüber ;-)

ein rezensent beklagt, dass zu viel über müll im fußraum des wagen etc. geschrieben wird. mir fallen eher die ausführungen über die abendlichen trink-gelage auf, aber sie stören mich keineswegs, weil es immernoch charmant bis smart präsentiert wird, und .. naja .. einen seriösen reisebericht in dem sinne hatte ich in diesem fall ohnehin nicht erwartet.

allein die bild-auswahl wundert mich etwas, dafür sind die kommentare dazu wieder prima. im grunde hätte ich gern ein kleines bisschen mehr bilder gesehen..

hübsch ist auch die offenheit, wie mit den eigenen vorurteilen umgegangen wird (die im übrigen ja nicht immer ganz aus der luft gegriffen sind...).

bei meinem derzeitigen lese-fortschritt bringen sie momentan mühsam den grenz-übertritt türkei-syrien hinter sich (wird es wohl klappen? ;-)) -- und ich freue mich schon auf die nächste gelegenheit, weiterzulesen, was noch so kommt.

und ich fürchte mich schon davor, dass das buch demnächst zu ende gelesen sein wird!!
DANKE, herr hoecker :D
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Couch Surfing: Eine abenteuerliche Reise um die Welt von Brian Thacker

Gebundene Ausgabe von Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 12,20

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3821865059, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 1. Auflage.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Schwere Zeiten für Hoteliers. Der neueste Trend für Reisefreudige, die knapp bei Kasse sind, heißt Couch Surfing und ist ? wie könnte es anders sein ? eine Blüte der weltweiten Vernetzung im Zeitalter des Internets. Denkbar einfach das Procedere: Die Protagonisten melden sich mit persönlichen Profilen nach dem Vorbild von MySpace oder Facebook auf Websites wie GlobalFreeloaders.com, Hospetalityclub.org oder eben Couchsurfing.com an und bieten gleichgesinnten Mitgliedern aus aller Welt kurzfristig kostenlos Logis auf Gegenseitigkeit an. Mindestens einen Schlafplatz auf einer Couch, gerne aber auch Dienste als Fremdenführer oder als Gesellschafter für Freizeit- oder Abendgestaltung lautet das ebenso simple wie bestechende Motto dieser sogenannten ?internetbasierten Gastfreundschaftsnetzwerke?, die stark im Kommen sind.
Ob und wie die Sache funktioniert, schildert uns aus erster Hand Brian Thacker, dessen Buch nun auch in einer deutschen Ausgabe vorliegt. Für seinen Selbstversuch hat sich der Australier, der seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Reiseschriftsteller bestreitet, kein geringeres Ziel vorgenommen als eine Weltreise für lau. Zumindest was Übernachtungskosten betrifft, die ja bekanntermaßen am höchsten zu Buche schlagen. Beim Lesen werden wir Zeuge einer offenbar unvergesslich spannenden und abwechslungsreichen Reise, die uns angefangen in Chile und Brasilien über die USA und Kanada nach Island, Belgien und Luxemburg sowie nach einem Abstecher in die Türkei noch nach Kenia, Südafrika, Indien und auf die Philippinen führt. Wen nach der Lektüre dieses Buches nicht das Fernweh packt und die Lust, fremde Menschen und Kulturen kennenzulernen, der muss ein echter Couch Potato sein.
Mehrerlei lernen wir aus diesem Buch: Die digitale Globalisierung kann offenbar tatsächlich zur Völkerverständigung beitragen und zumindest innerhalb der Internet-Community auch zu einer kulturübergreifenden Interessenbildung. Aber für Langschläfer, Rückenleidende, Haustierallergiker, Abstinenzler, Misanthropen, Individualisten und solche, die das Wort Urlaub mit Ruhe, Erholung oder gar Einsamkeit verbinden, ist das Couchsufing denkbar ungeeignet. ? Franz Klotz
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5 Kundenrezensionen:

Das erste Mal habe ich von Couchsurfing gehört...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...als plötzlich ein Studienfreund aus Kanada, vom dem ich seit mehr als zehn Jahren nicht gehört hatte, mit Rucksack bepackt vor mir im Hof stand. Er war genauso verdutzt wie ich, denn er wusste gar nicht, dass ich da wohne und wollte auch gar nicht zu mir, sondern zu meinem Nachbarn. Der hatte sich nämlich bei einer Couchsurfing-Seite gemeldet und ihr Bett einem Unbekannten zur Verfügung gestellt, der zufällig ein Bekannter von mir war. Ich habe mich danach zwar nicht angemeldet, aber ich habe immerhin zweimal Gäste meines Nachbarn bei mir aufgenommen und jede Menge Spass mit seinen Besuchern gehabt.
Als ich die Rezension zu diesem Buch gelesen habe, habe ich es sofort gekauft und inzwischen auch mehrfach weiterverschenkt. Das Buch von Brian Thacker ist eine sehr unterhaltsame Darstellung dieser neuen Art des Reisens. Thacker reist durch ein gutes Dutzend Länder und beschreibt seine Erfahrungen und Erlebnisse, und vor allem feiert er diese neue Art, Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen. Es sind keine tiefschürfenden Betrachtungen (es wäre auch verfehlt, nach drei Tagen in einer Stadt eine umfassende soziologische Studie des jeweiligen Landes und seiner Bewohner zu erwarten, wie dies einige der Rezensenten zu erwarten scheinen), sondern kleine Fenster, die sich in fremde Kulturen öffnen. Wie die Eindrücke eines Reisenden eben, der sich ein paar Tage in einem Land aufhält, um dann weiterzuziehen. Sehr unterhaltsam und sehr empfehlenswert -- nicht nur für Couchreisende, sondern auch für Leute, die wie ich das Couchreisen lieber von der Couch aus erleben.
Da bekommt man Lust auf die weite Welt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Urlaubssaison rückt näher. Wer bis zum verdienten Sommerurlaub noch eine Weile zu überbrücken hat, dem sei dieses Reisehörbuch wärmstens ans Herz gelegt. "Couch Surfing - Eine abenteuerliche Reise um die Welt" heißt die neueste Produktion des Geophon Verlags. Doch keine Angst, hierbei handelt es sich nicht um eine der vielen Reiseführer, die es zu dutzenden als Hörbuch auf dem Markt gibt. Vielmehr ist dieses Hörbuch eine Mischung aus Abenteuer und Mut mit einer gehörigen Portion Humor. Denn in "Couch Surfing" erzählt der Autor Brian Thacker von seinen Erlebnissen als Couchsurfer. Er reist um die Welt und mietet sich auf den Sofas wildfremder Leute ein, und erzählt auf ehrliche und humoristische Art von seinen Erlebnissen, die er während dieses Sofahoppings erlebt hat.

Und er hat so einiges erlebt. Und während Thacker frei von der Leber weg plaudert, bekommt man unweigerlich das Gefühl, als sei die Welt doch nicht so groß und die Leute im Grunde alle gleich. Denn worüber redet eine typische Großfamilie in Chile beim Mittagessen? Natürlich über die neuesten Folgen der TV-Serien "Lost" und "24". Und wobei heulen brasilianische Schönheiten rotz und Wasser? Natürlich bei einem gemütlichen Fernsehabend und dem Schmachtschinken "Stolz und Vorurteil". Man sieht also: die Menschen sind doch irgendwie alle gleich - und genau das macht sie so schrecklich sympathisch.

Wenn man bei fremden Menschen schläft, die man vorher noch nie gesehen oder gesprochen hat, kann man sich vorstellen, dass es nach so einer Reise viel zu erzählen gibt und das Erlebte eine gute Grundlage für ein Buch hergibt. In der vorliegenden Hörbuchversion wurden die Highlights von Thackers Reise um die Welt seinem gleichnamigen Buch entnommen. So bekommt der Hörer quasi einen komprimierten Einblick in die Welt der Couch-Surfer. Gelesen wird das ganze von keinem anderen als Oliver Rohrbeck, dessen Stimme für diesen Stoff wie geschaffen ist. Im netten Plauderton führt Rohrbeck durch den Text und in um die Welt. Und so reist man binnen 150 Minuten Spielzeit von Chile nach Brasilien, Island, Kenia und den Philippinen. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug.

Damit noch mehr Urlaubsstimmung aufkommt, ist diese Produktion nicht nur einfach eine Lesung. Nein, dieses Hörbuch bietet noch eine ganze Reihe mehr. Viele, viele Geräusche und vor allem die Musik bringen das eigentliche Urlaubsfeeling erst so richtig zum Vorschein. So entsteht eine lebendige und fröhliche Stimmung, die durch den Lautsprecher hörbar ist. Ein reich bebildertes informatives Booklet (mit z.B. Interview mit dem Autor) macht "Couch Surfing" nahezu perfekt und zu einer echten Kaufempfehlung.

Am Ende bleibt der Eindruck zurück, dass es im Grunde keine bessere Art zu reisen gibt als das Couchsurfen, wenn man Land und Leute gleichermaßen kennenlernen möchte. Dieses Hörbuch sollten sich auch Couch-Potatos nicht entgehen lassen.
Couchnote: 8 von 10
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als ich das erste Mal auf das Buch "Couch Surfing" gestoßen bin, dachte ich sofort, dass es mir als Leserin der Reiseberichte von Bill Bryson gut gefallen könnte. Fremde Länder, fremde Kulturen und einige Informationen, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind, verpackt in persönliche Reiseerfahrungen.
Wer hier eine genaue Anleitung zum Couch Surfing mit den besten Tipps sucht, wird enttäuscht sein, aber wer aus erster Hand persönliche Erfahrungen eines Couch Surfers lesen will, liegt mit diesem Buch genau richtig. Für die ersteren sind die im Buch erwähnten Internetseiten die richtige Anlaufstelle.
Das Inhaltverzeichnis und die einzelnen Kapitel sind passend zum Thema mit Strichlinien gekennzeichnet, die eine Flugroute symbolisieren. Die Idee passt nicht nur sehr gut zu einem Reisebuch, sondern auch perfekt zum Verlag Eichborn - schließlich ist es der Verlag mit der Fliege ;o)
Natürlich finden nicht sämtliche Touristenattraktionen der besuchten Länder Erwähnung in diesem Buch, zum einen weil sich Brian Thacker in manchen der von ihm bereisten Länder bewusst gegen Touristenhochburgen entschieden hat: So besucht er in Kanada nicht etwa Montreal oder Calgary, sondern Kitchener. Angeblich richtet Kitchener nach München das zweitgrößte Oktoberfest auf der Welt aus, aber sonst kann man dort, laut dessen Bewohnern, rein gar nichts unternehmen. Ein anderer Grund mag der sein, dass Brian Thacker auf seiner Reise bestimmt weit mehr gesehen hat als in diesem Buch Erwähnung findet, nur ist es sicherlich nicht leicht Eindrücke von 15 Ländern auf knapp 300 Seiten unterzubringen.
Damit komme ich nun auf meinen Kritikpunkt an diesem Buch zu sprechen: Brian Thackers Couch Surfing Tour verliert sich leider zu oft in Schilderungen von Partynächten und Kneipentouren. Diese Passagen waren zwar lustig, aber ich habe mich häufig gefragt, ob andere Reiseeindrücke zugunsten dieser Geschichten keine Erwähnung fanden.
Und was haben die ganzen Länder außer ihrer Liebe zu Bier noch gemeinsam? Das Fernsehprogramm! Fast in jedem Land sah sich Brian Thacker konfrontiert mit "... sucht den Superstar", "Big Brother", "Dschungelcamp" und "Lost" - die Welt ist eben doch kleiner als man denkt ;o)

Fazit:
Wer keinen Reiseführer oder eine genaue Anleitung zum Couch Surfing sucht, sondern einfach an einer lustigen Reiseerfahrung teilhaben möchte, liegt mit dem Bericht von Brian Thacker richtig.
Durch die Erwähnung der Internetseiten und mit seinem eigenen - etwas unkonventionellem - Bewertungssystem gibt er denjenigen Lesern, die nun selbst auf den Geschmack des Couch Surfings gekommen sind, trotzdem einige hilfreiche Informationen mit auf den Weg.
Viele Wiederholungen trüben den Spass etwas
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Couch Surfing erfreut sich grosser Beliebtheit. Alleine seit Anfang Jahr habe ich zwei entsprechende Artikel in Schweizer Zeitungen gelesen. Beim Couch Surfen geht es darum, entweder eine Couch zum Schlafen einem Fremden zur Verfügung zu stellen oder selber eine zu suchen. Im Internet gibt es mehrere entsprechende Angebote. Brian Thacker hatte sich nun zum Ziel gesetzt, so rund um die Welt zu reisen und möglichst Länder zu besuchen, die er noch nicht kannte. Wie viele seiner Vorsätze ("Heute trinke ich keinen Alkohol!" / "Ich schlafe in keinem Hotel.") ist auch dieser nicht ganz in die Tat umgesetzt worden. Trotzdem liest sich das Buch sehr gut und man erhält Einblicke in die Welt der Sofareisenden.
Auf Dauer haben mich die ewigen Festivitäten und Saufgelage gelangweilt und ich war froh, die letzte seiner Couchbewertungen zu lesen bzw. seine Reise unbeschadet überstanden zu haben, Auf seiner Couchskala kriegt sein Buch 7 von 10 Punkten. Plus: Humvorvolle Sprache, spannende Geschichten; Minus: inhaltliche Wiederholungen, einige Schreibfehler, die eigentlich korrigiert werden müssten.
Couchsurfen ist eine Nebensache im Buch...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich war von diesem Buch mehr als enttäuscht. Anstelle die Menschen, die Länder und die Gegebenheiten der jeweiligen Kulturen herauszustellen, flüchtet sich der Autor in viele - zu gezwungen lustige und vorhersehbare - Begebenheiten mit seinen Reisepartnern, wobei immer im Vordergrund der vom Autor hoch gelobte Alkoholkonsum zu nennen ist. Auf Dauer sehr ermüdend und ich habe mich zwingen müssen, das Buch fertig zu lesen.
Probiert es aus: Auf einer beliebigen Doppelseite findet sich mindestens einmal eines der Wörter: "betrinken", "Bier", "Alkohol";
Für mich eine klare Nicht-Empfehlung.
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Produkt-Bild: In Rio steht ein Hofbräuhaus: Reisen auf fast allen Kontinenten

In Rio steht ein Hofbräuhaus: Reisen auf fast allen Kontinenten von Wigald Boning

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,45

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499625806, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 2
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5 Kundenrezensionen:

kurzweilig und viel zu schnell zu Ende
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Boning hat eine wunderbar lockere Schreibe, es macht einfach Spaß seine verrückten Geschichten zu lesen (Highlight für mich ist die Kreuzfahrt). Voller Wortwitz, Selbstironie und vielen Fettnäpfchen, mit denen er ganz charmant umgeht. Wem dieser Schreibstil gefällt, wird mit dem Buch seinen Spaß haben.
Winziges Manko: ich musste darauf achten, jeden Tag nur ein oder zwei Kapitel zu lesen, obwohl ich gerne alles auf einmal verschlungen hätte. Aber ich wollte mir so den Witz des Buches erhalten (der sonst auf Dauer etwas nerven könnte).
Und natürlich hätte ich mir bei diesen wunderbaren Stories große Bilderstrecken gewünscht, andererseits passt diese etwas seltsame Bilderauswahl auch ganz gut zum restlichen Buch.
(Den 5. Stern gibts nur deshalb nicht, weil der für die wirklich ganz großen Bücher reserviert ist.)
Herrlich leichte Kost
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wigald Boning... entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn und so hab ich mir das Buch als ich zufällig darüber gestolpert bin einfach bestellt und ich muss sagen es hat mir gut gefallen. :)

Habe mich ein paarmal dabei erwischt das ich laut aufgelacht und tagelang den Ohrwurm "Bei Nacht in Bangkok wird der Christ zum Heiden und jeder Vooorsatz bleibt nur Theooorie" nicht mehr losbekommen habe. ;)

Der Mann ist einfach unheimlich kreativ, geistreich, smart und bekloppt. Tolle Mischung.
bitte, bitte mehr davon
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie erfreulich zu hören, dass Herr Boning sehr gerne weitere interessante Reise-Projekte auf seine bekannt witzige Art verschriftlichen möchte (Hoffentlich mit gleichbleibender Qualität). Also Leute, kauft das Buch!
Ich kann mich all meinen Vorrednern und deren Lobreigen nur anschließen und empfehle das Buch für alle Lebenslagen, ob Sie nun selbst gerade verreisen und eine lustige Lektüre für die Bahn, das Flugzug oder die Fähre benötigen. Gerade bei einem gepflegten Urlaub auf Balkonien hilft Ihnen dieses Buch über Ihr Fernweh hinweg und erinnert Sie an mancher Stelle daran, wieso Sie dieses Jahr lieber Zuhause geblieben sind. Aber Vorsicht in der Öffentlichkeit: Es könnte passieren, dass Sie gelegentlich laut auflachen müssen! :)
Pointierte reiseberichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wigald Boning erzählt in diesem Bändchen von allerlei Reiseerlebnissen, die mal bizarr, mal aufregend und mal auch nur ganz normal sind. Das besondere daran ist dieser eigenwillige, humorige und originelle Stil, der sehr stilsicher an Zynismus, Albernheit oder Wahnsinn verbeisteuert, und dennoch sehr lesenswert ist. Wigald Boning beschreibt Reisen die zwischen Normalität und kontrollierter Exzentrik liegen, und er wirkt dabei nicht abgehoben. Sehr sympatisch, und macht Lust, die Welt zu entdecken.
Sehr unterhaltsam - und gespenstisch informativ!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man kann es drehen und wenden wie man will: Wigald Boning hat schlichtweg eine geniale Schreibe und ein sehr waches Auge für Absurditäten. Ähnlich wie in seinem vorherigen Buch "Bekenntnisse eines Nachtsportlers" versteht er es, den Leser über die volle Distanz mit seinen oftmals schrägen Erlebnissen grandios zu unterhalten. Das Bonings Reiseberichte dabei natürlich von seiner selbstironischen und augenzwinkernden Art geprägt sind ist dabei selbstverständlich, Boning nimmt auch weniger die Reiseländer auf die Schippe als das er seine Reaktionen auf das Vorgefundene darstellt.

Man kann es sich, wenn man "Bekenntnisse eines Nachtsportlers" gelesen hat fast denken: auch auf Reisen ist Boning kein 08/15 Tourist. Zwar geht er nicht - wie im Ausdauersport - zwingend an die Grenzen des Machbaren (wer also denkt, das Boning lediglich Extremurlaub favorisieren würde liegt falsch), aber er sieht die Welt halt mit seiner sehr eigenen Sichtweise und schildert seine Beobachtungen mit dem ihm eigenen (und schwer immitierbaren) Wortwitz. So zeigt er dem Leser beispielsweise den Yukon (hier kommt auch noch ein bischen Erinnerungen an die "Bekenntnisse" auf, schließlich geht es um Ausdauersport), Thailand (ein grandioser Bericht über eine sagenhaft vergurkte Exkursion) oder die Türkei (hier schildert er eine Reise, die er noch als junger und ziemlich erfolgloser Experimentalmusiker gemacht hat) aus einem völlig neuen Blickwinkel.

Einschränkend muss eventuell festgestellt werden, dass die Auswahl der Fotos etwas dürftig und dann mitunter auch reichlich nichtssagend ist - was erstaunt, da man im Buch mehrfach liest, dass die Fotografie ein erklärtes Hobby von Wigald Boning ist. Die nicht so reichhaltigen Fotos sind allerdings zu verschmerzen.

Alles in allem erneut ein sehr lustiges und auf ganz unerwartete Art äußerst informatives Buch von Wigald Boning!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Weltreisen: 365 Tage der Sonne hinterher

Weltreisen: 365 Tage der Sonne hinterher von Falk Werner

Broschiert von Mitteldeutscher Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 11,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3898125882, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 2. Aktual.
Zoom ± Produkt-Bild: Weltreisen: 365 Tage der Sonne hinterher

5 Kundenrezensionen:

Sehr nettes "Reisetagebuch"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe das Buch als Urlaubslektüre mitgenommen. Es liest sich sehr schön und ist nett geschrieben. Für diejenigen, die wirklich eine Weltreise selbst planen, allerdings meines Erachtens nicht sehr hilfreich. Es ist eher ein Reisetagebuch.
leider mittelmäßig, da zu oberflächlich
2 Punkte 2 von 5 Punkten
positiv:
- gute und hochwertige Aufmachung des Buches
- viele Farbfotos
- jedes bereiste Land wird in einer Kurzübersicht mit Kartenmaterial vorgestellt

negativ:
- inhaltlich sehr oberflächlich gehalten
- teilweise werden Länder in 2 bis 3 Seiten abgehackt

Fazit:
Die gute Aufmachung des Buches kann nicht darüber hinweg täuschen, dass eine Reise im Schnelldurchlauf geschildert wird. Am Ende bleibt der Eindruck, dass nicht die Reise an sich im Mittelpunkt stand, sondern das schnelle Vorankommen.
Leider sehr oberflächlich, trotzdem interessant
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Leider enttäuschend in Hinblick auf nähere Beschreibungen, ähnelt eher einem Schelldurchlauf mit sehr persönlichen Anmerkungen oder Vorlieben, etwas Neutralität bei der Bewertung der bereisten Länder wäre wünschenswert gewesen, hat wahrscheinlich mit der noch fehlenden Lebenserfahrung beider Reisenden zu tun. Aber doch ein Vorteil, da kurz und knackig beschrieben und daher flüssig in einem Stück in max. 1 ,5 h runterzulesen, macht Appetit auf mehr (Welt)-Reiseliteratur.
Ein wenig Fremdschämen...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Es ist erstaunlich, aber wahr: Auch eine einjährige Weltreise kann verdammt uncool sein, wenn die falschen Leute unterwegs sind.
Wer kennt sie nicht, diese Touristen, die sich regelmäßig blöd anstellen? An Höhenangst leiden, beim Tauchkurs fast ertrinken und auf einer Weltreise verschiedene Orte ernsthaft mit Mallorca vergleichen? Man fragt sich zwangsläufig, wie weltfremd man sein kann, wenn es tatsächlich als erwähnenswert erachtet wird, wenn man mal in eine Peperoni gebissen hat und die (huiiii!) war dann total scharf!
Auf einer öffentlichen Herrentoilette irgendwo in Mittelamerika steht doch tatsächlich ("Das glaubst du nicht!") ein kleines Aquarium! Da muss sogar ein ganzseitiges Foto abgedruckt werden! Klar! Hallo?
Leider ist das Ganze dann nicht mal gut geschrieben und auch die Fotos sind enttäuschend und teilweise sehr klein. Hier hat auch der Verlag versagt.
Das Internet wimmelt von Reiseblogs, die deutlich besser sind, und auch in Buchform lohnt es sich sicherlich, ein bißchen weiterzusuchen...
Empfehlenswerter Erlebnisbericht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mir hat das Buch sehr gefallen. Gerade für Menschen die eine Weltreise planen oder auch nur davon träumen ist es ein sehr gutes Buch. Weniger passend ist es vielleicht für Profis, die schon seit Jahren um die Welt tingeln. Es ist aus der Sicht eines Pärchens geschrieben die ihre erste Weltreise unternehmen und so wird man als Leser mit auf die Reise genommen. Man bekommt einen Eindruck von dem was auf einer solchen passieren kann und das Buch enthält viele Tipps und Inspirationen für potentielle Weltenbummler. Leider ist es etwas kurz und so habe es an einem Abend durchgelesen, doch es ist den beiden Autoren gut gelungen die Erlebnisse von 365 Tagen in ein Buch zu übertragen.
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