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Produkt-Bild: Perry Rhodan - Die Tefroder 2. Segler im Sternenwind

Perry Rhodan - Die Tefroder 2. Segler im Sternenwind von Michael Marcus Thurner

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453526341, Erscheinungsdatum: November 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Perry Rhodan - Die Tefroder 2. Segler im Sternenwind

3 Kundenrezensionen:

gute SF
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr schöner Band in echten Rhodanstil. Nur den dritten Band, der eher Geschwafel enthält, hätte man sich in der Redaktion schenken können.
Ein Zyklus verliert an Fahrt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Michael Marcus Thurner nimmt sich also der Fortsetzung der Transgenetischen Allianz an und rettet den Roman durch seine lockere und humorvolle Schreibweise über die dramaturgischen Schwächen hinweg. Perry Rhodan gerät trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in die Gefangenschaft der Raumpiraten, die seinen Körper modifizieren und durch chirurgische Eingriffe dem anpassen, was er werden soll: Einem Gladiator, der trotz veränderter Anatomie das Spiel gegen den Tod gewinnt und die Widersacher vor den Augen der Einheimischen in der Arena möglichst brutal den Odem aushaucht.
Das klingt durchaus spannend - ist es auch - aber der Funke des ersten Bandes will einfach nicht überspringen. Der Autor, der respektlos dem Erben des Universums eine positive Einstellung angedeihen lässt, mag sich auf Beschreibungen von Fremdvölkern nicht einnorden und reduziert die Geschichte auf einen reinen Überlebenskampf, den er irgendwie lustlos zu Papier bringt.
Figuren bleiben blass und instinktorientiert und Thurner scheint mit den Vorgaben der Protagonisten, die während der Geschehnisse sämtliche Hoffnungen auf Rettung verlieren, völlig überfordert.
Jeder Charakter erhält eine 'Rundumbehandlung', Territorien wirken durch spärliche Schilderungen leblos und fördern den Eindruck, das Michael Marcus Thurner seinem Pflichtgefühl folgend eine Geschichte ablieferte, mit der er nichts anfangen konnte.
Wie erwähnt, spannend ist der Roman, aber ihm fehlt einfach die Liebe zum Detiall, alles wirkt von der Stange und eröffnet nicht, wie körperliche Eingriffe in dieser Art überhaupt möglich sind und wie man sie wieder beseitigen kann. Rhodan als biologisches Experiment ist nun einmal nicht neu, aber das Hineinmanövrieren in seine Situation geschieht hier mit wenigen Federstrichen, die den Schrecken einer anatomischen Anomalie kaum widerspiegeln - einfach schade!
Die Spannung stimmt - der Rest ist bestenfalls Durchschnitt; der letzte Teil muss eine Steigerung herbeiführen!!!
Licht und Schatten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im zweiten Band der Tefroder Trilogie befinden sich Perry Rhodan und seine Leidensgenossen weiterhin in der fremden Galaxis Sternenquell.
Ihr Schiff ist nach dessen Kaperung weiterhin in der Hand eines psychopatischen und sadistischen Gegners und so entschließen sich die Gefährten mit Unterstützung der so genannten Kauffahrer zu einem Kommandounternehmen, dessen Ziel die Rückeroberung des eigenen Schiffes und die anschließende Heimkehr in die Milchstrasse sein soll.
Das dies im zweiten Band einer Trilogie natürlich nicht klappt, sollte für jeden Leser natürlich keine Überraschung sein.
Nichts desto trotz schafft es M.M. Thurner in die Handlung einige plötzliche Wendungen einzubauen, mit der man nicht automatisch rechnen konnte. Einige Male trägt er aber auch zu dick auf.
Warum muss der Bösewicht wieder so abgrundtief pervers sein und die Schilderung der Foltermethoden so bestialisch? Warum erinnern die Praktiken der Behandlung der Sklaven so sehr an das Grauen der Duale in der Terminalen Kolonne und die Innenansichten eines Psychopathen so an Hannibal Lector ? In vielen Szenen lässt M.M. Thurner die Protagonisten so handeln, das man unwillkürlich an ganz andere Geschichten denken muss. (Warum nur wurde ich sonst bei einer Szene intensiv an das Ende von Butch Cassidy und Sundance Kid erinnert?) Diese und auch einige andere Szenen wirkten leider auf mich sehr aufgesetzt und unglaubwürdig. Auch die Adaption einiger Sprichwörter an die Gegebenheiten diverser Aliens (z.B. Regen in die Traufe = Schleim in die Soße) können mich nicht wirklich Überzeugen. Zu plump und offensichtlich...

Gut dagegen fand ich die Einteilung des Romans in drei große Abschnitte. Im ersten Kapitel wird der Versuch der Rückeroberung der Farydoon geschildert, im zweiten Kapitel ein Blick auf die Zustände der Heimatwelt der Gui Col geworfen und im letzten Teil geht es um die mysteriösen Erschaffer/Herren des pantopischen Gewebes das eine hohe Überlichtgeschwindigkeit erlaubt, aber nur mit speziellen Aggregaten benutzt werden kann. Einiges deutet darauf hin das diese Wesen den Start des tefrodischen Projektes von Anfang an verfolgten und möglicherweise auf die bisherigen Ereignisse direkten Einfluss genommen haben. Teilweise erinnert die Handlungsweise dieser Wesen an ES oder auch an die Vorgonen aus Babylon 5. Der Spruch, das sehr weit fortgeschrittenen Technologie einem wie Magie vorkommen kann, findet in diesem Kapitel durchaus seine Bestätigung. M.M: Thurner hat dies gut umgesetzt, wobei solche Beschreibungen natürlich immer eine Gradwanderung sind.

Es gibt also Licht und Schatten im zweiten Band dieser Trilogie. Ich würde den Roman mit einem Durchschnittlich bewerten und bin nun gespannt auf den letzten Band mit dem Titel: Die Stadt der tausend Welten.

Fly
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Produkt-Bild: Einsamer Wolf 3 - Die Grotten von Kulde

Einsamer Wolf 3 - Die Grotten von Kulde von Joe Dever

Broschiert von Mantikore Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,75

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3981281225, Erscheinungsdatum: April 2010, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Einsamer Wolf 3 - Die Grotten von Kulde

3 Kundenrezensionen:

Die einsame Reise geht weiter...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bereits zum dritten Mal können sich Spielebuch-Begeisterte in Person des Einsamen Wolfs einem fantastischen Abenteuer stellen. Um den Einstieg in die fortlaufende Story wieder zu finden wird das bisher Geschehene auf knapp drei Seiten zusammengefasst. In Die Grotten von Kulde muss sich der Spieler den Gefahren des Eisreichs stellen. Seine Aufgabe: Den Verräter Vonotar aufzuspüren und gefangen zu nehmen. Dieser konnte inzwischen die Herrschaft über die Eisbarbaren von Kulde erlangen. Es wird daher keine leichte Mission für den Spieler werden, in diesem Land voll Eis und Schnee zu überleben.

Nach Erreichen des Spielziels erwartet den Helden zusätzlich ein Bonusabenteuer mit dem Titel Vonotars Netz. Dieses wurde von Lazlo Cook entwickelt und von Joe Dever bearbeitet und erweitert.

Auch Band 3 der Reihe funktioniert sowohl als episches Werk in Kombination mit den ersten beiden Bänden, ist aber auch als Einzelspiel zu bestreiten. Ein wirklich stimmungsvolles Covermotiv und eine farbige Landkarte, welche die Eiswüsten von Kulde zeigt, stimmen die Spieler auf sein Abenteuer ein. Und auch das Lektorat verdient ein dickes Lob und lässt einen insgesamt mehr als positiven Gesamteindruck zurück.
Die Saga geht weiter!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange mussten wir warten, doch nun können wir uns endlich wieder den Umhang überziehen und das Sommerswerd schwingen. Und das Warten hat sich gelohnt!

Im 3. Band der fantastischen Rollenspiel-Saga durchquert der Spieler die Eiswüsten von Kulde, schlägt sich mit Barbaren und Monstern herum und löst knifflige Rätsel, um seinen Erzfeind, den Verräter Vonotar, endlich seiner verdienten Strafe zuzuführen.
Dabei hat der Spieler wieder viele verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten zur Interaktion mit NPCs (ich weiß, klingt bei nem Buch komisch), dem Einsatz von Gegenständen und Fähigkeiten und kann sich für verschiedene Wege zur Eisfestung Ikaya entscheiden. Doch sei gewarnt: der einfachste Weg ist nicht immer der richtige. Und umgekehrt! ;-)

Für Freunde spannender Abenteuer, Rollenspiele und Bücher ein absolutes Muss. Außerdem ein tolle Möglichkeit für alle Eltern, die ihre Kinder mal von WoW ablenken wollen um ihnen zu zeigen, wie sie damals auf Abenteuer gegangen sind. Der Computer wird so schnell nicht wieder angefasst. Garantiert!

Ein durch und durch episches Abenteuer. Da bleibt mir nur noch zu sagen: Für Sommerlund und die Kai!
Wer keine Fantasie hat, weiß nicht, was Träume sind...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
(Wer kennt das Gefühl nicht, wenn die Lieblingserie im TV abgesetzt wird... und hier ist sie nun! Die Fortsetzung Band 3 der Serie Einsamer Wolf).
----- Einleitung -----
Nehmt euch Zeit und lest auch meine wenigen Worte, so werden Sie euch bestimmt für ein tolles Buch und eine tolle Serienfortsetzung begeistern!
Wer nicht weiß, was ein Spielbuch ist lese am besten bei wiki nach!

In einem Spielbuch liest man nicht nur einfach ein Buch. Nein! Man hat einen Helden, samt Rucksack, Magie und Waffen. Rüstet ihn zu jedem Abenteueranfang aus und verteilt Punkte auf Attribute und Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten (wie etwa Telekinese oder Jäger) helfen bei den sogenannten Abschnitten des Buches. Jeder Abschnitt enthält in der Regel mehrere Möglichkeiten, wo der Leser weiterlesen kann und so der Held als Teil einer Geschichte im Buch Einfluss auf selbe nehmen kann. Wenn man vor die Wahl gestellt wird, sich durch das Dickicht zu schlagen oder doch lieber auf offenem Feld mit dem Pferd zu reiten, ist das nicht einfach nur etwas zu lesen. Hier muss man sich entscheiden und je nachdem kann das tödlichen ausgehen oder zu sicheren Orten führen, an denen man neue Menschen und Kreaturen treffen kann. Ein Buch in der Hand zu halten, in dem man auf alles achten muss, eine Karte besitzt die man studiert um zu erkunden, welcher der beste Weg ist oder auch Rätsel!! zu lösen ist kein einfaches Buch, es ist ein Stück Geschichte. Und diese Geschichte schreibt jeder Leser selbst und individuell!!!
Vor ca. 4 Jahren habe ich wieder angefangen, die Welt der Spielbücher für mich zu entdecken. Als Kind mochte ich Fantasy gerne, aber irgendwie bin ich am Thema Spielbüchern vorbeigeschrammt.
Nachdem mir Freunde ihre alten Bücher der Einsamer Wolf Serie geliehen hatten (und ich schwor sie heile zurückzugeben ;-)), habe ich es kaum abwarten können, sie zu lesen. Ich las die ersten Seiten und mir war sofort klar, dass mich das Feuer von Fantasy und Rollenspiel gepackt hat!

----- Inhalt -----
In deiner Heimat geht die Schreckensnachricht wie ein Lauffeuer um, dass der Verräter Vonotar doch noch lebt und über das Eisreich von Kolte herrscht. Der König muß deinem Volk versprechen, daß Vonotar wegen seiner grausamen Verbrechen vor Gericht gestellt wird. Aber nur du kannst das ermöglichen.
Du musst im ewigen Eis harte und bedrohliche Abenteuer bestehen, um dich bis zu deinem Erzfeind durchkämpfen zu können. Aber sei gewarnt! Diese Herausforderung wird dich bis an die Grenzen deiner Kraft und Ausdauer treiben. Du musst deine Waffen und deine besonderen Kenntnisse sehr geschickt einsetzen, um ans Ziel zu gelangen.
----- Wenn das nicht spannend klingt, solltet ihr Fantasy in Zukunft ganz meiden! =) !!!
Heute wie damals packt mich dieses Buch! Der Inhalt liest sich genauso flüssig und spannend, was auch an seiner Modernisierung in neuen Sprachgebrauch und den neuen sehr schicken Grafiken liegt.
Fantasy ist immer aktuell, zeitlos reiht es sich in die Geschichte der Literatur und des Gefühls der Freiheit ein. Daher werde ich diese Bücher noch lesen, wenn ich 100 Jahre alt bin...!

Zum Inhalt an sich diente ja die Einleitung, da brauche ich nicht viel zu sagen.
In diesem 3. Abenteuer wird es erst so richtig interessant, die ersten beiden Bücher sah ich als Einführung, aber das dritte Abenteuer fand ich schon recht schwer. Nicht schwer, was das Lesen oder die Herausforderung angeht (obwohl auch die Herausforderung klar fordert), sondern vielmehr WELCHE Entscheidung sollte ich treffen?... Einmal einen Weg eingeschlagen, gibt es keinen zurück. Die eisige Kälte der Wüste und Höhlen gibt niemanden mehr preis, wenn man einmal in die Falle tappt...
Ich gebe es zu... ich bin schon jetzt einmal gestorben! Hehe... Ich hatte einen etwas anderen Ausgang im Kopf, aber die Neuauflage überraschte mich hier und neues Denken war gefordert. So empfehle ich diesen Band nicht nur Einsteigern, sondern auch Männern und Frauen der alten Garde! Ich persönlich habe mir die Kälte gut vorstellen können und obwohl im Sommer ist, habe ich mir eine Decke aus dem Schalfzimmer geholt... frostig merkwürdig!

Es wurde viel Mühe in dieses Buch gesteckt, es ist nicht nur einfach eine Neuauflage. Es ist erfrischende Herausforderung, die aus dem Alltag trägt und in unbekannte Reiche entführt. Und das alles UNKOMPLIZIERT!
Ich wünsche viel Spaß mit Band 3 und warte gespannt auf die nächsten!
Tipp: IMMER die Abschnittsnummer als Lesezeichen vermerken, am besten auf einem Extrablättchen!!!

----- Bindung etc. -----
Das Buch ist schön stabil und enthält ein echtes Hinguckercover! Hab mir schon immer eine farbenfrohe Interpretation gewünscht und hier ist sie endlich :)
Die Schrift ist bequemer zu lesen, als in den alten Auflagen und auch die Dicke des Buches hat durch die Ergänzungen und Änderungen ein wenig zugenommen. Dennoch ist es kein Lexikon, sondern ein handliches Taschenbuch.

----- Altersempfehlung ------
Ob es eine offizielle Empfehlung gibt weiß ich nicht, aber ich würde diese Bücher schon Jüngeren ans Herz legen. Die Beschreibungen sind detailliert, arten aber nicht ins brutale aus. Es ist eben ein Fantasybuch.
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Produkt-Bild: Biss zur Mittagsstunde. Filmcover

Biss zur Mittagsstunde. Filmcover von Stephenie Meyer

Audio CD von Carlsen Verlag
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 6,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3867428379, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: Gekürzte Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Biss zur Mittagsstunde. Filmcover

Eine Kundenrezension:

CD mit Biss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe die CD für meine Tochter zu Weihnachten gekauft und die sagt: "I love it"!
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Produkt-Bild: Symbiose

Symbiose von Uwe Post

Broschiert von Atlantis Verlag Guido Latz
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 9,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3941258117, Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Symbiose

3 Kundenrezensionen:

Skurriler SciFi Roman
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Lustiges, kurzweiliges Buch über eine Zukunft in der die Verwendung von Bio-Technologie Mainstream geworden ist. Die Charaktere sind skurril und (teilweise) liebenswert, so dass man sich wünschen würde, dass noch weitere Romane in diesem Universum spielen. Die Handlung ist relativ abgefahren, was aber durch die detaillierten Beschreibungen der Welt ausgeglichen wird. Uwe Posts Sprache ist angenehm zu lesen, einige (Sprach-)Bilder sind ziemlich clever und lustig.
SYMBIOSE ist aktuell nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis 2010 und für den Kurd-Laßwitz-Preis 2010, jeweils in der Kategorie "Bester Roman".
das Buch ist zu kurz !!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Symbiose von Uwe Post sprudelt über vor neuen Ideen. Witzig und flott geschrieben, lässt es den Leser nicht los:
Im 22. Jahrhundert leben Menschen in einträchtiger Symbiose mit gezüchteten Spamtauben, Toilettkröten und Botenelfen. Die Politiker haben den Trend zur Korruption beendet und die Kaiserin der Welt wird in einer gigantischen Castingshow gewählt.
Bei deren Krönungszeremonie wird Aric fast zu Tode getrampelt, erscheint in einer Talkshow, wo er seine Liebe zur Kaiserin gesteht und wird von einer kaltblütigen Politikerin für ihre Zwecke missbraucht. Während die Massen im Web 3D unterhalten werden, setzen sich die Politiker und Konzernbosse still und heimlich nach Vyrroc ab, einem befreundeten Planeten voller heuschreckenähnlicher Intelligenzen, die genau die gleichen liebenswerten Charakterzüge haben, wie die menschliche Rasse.
Was sie alle zusammen verheimlichen, ist, dass ein Meteorit, der aussieht wie ein gigantischer weißer Hai, auf die Erde zurast und sie verschlingen wird.

Ausgehend von dieser grotesken Situation jagd Uwe Post seine Helden im Eilzugstempo durch die Geschichte, reißt vieles an, lässt aber auch vieles aus. Andere Autoren hätten aus diesem Stoff eine 10 bändige Saga gemacht und das ist auch mein einziger Kritikpunkt: So viel Themen in einem Buch von unter 200 Seiten unterzubringen überfordert den Leser manchmal. Da hätte ich mir manchmal mehr Detail gewünscht und mehr Zeit, die Figuren lieben zu lernen.
Insgesamt las sich das Buch flott und erfrischend und dank des unkonventionellen Ausganges (den ich hier natürlich nicht verrate) wobei der Hai nicht von Atomraketen in die Luft gejagt wird, gibt es von mir volle 5 Sterne.
Postsche Welten - Mehr davon!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Erstmals eine Rezension veröffentlichen wirft für die Leser derselben immer Fragen auf, die einer Antwort bedürfen: Ja, ich nenne den Autor seit langen Jahren gerne einen Freund, finde allerdings nur an einigen Werken von ihm Gefallen. Die Kurzgeschichte "edead.com" ist da als positiv beispielhaft zu nennen und zeigt die abgefahrene Phantasie, das Fabulierungsvermögen und die Beobachtungsgabe des Autors. Ich muss von einem Buch überzeugt sein, damit ich mich positiv dazu äußere, es darf keine "Allerweltsware" sein und das Thema wie auch seine Sprache muss mir gefallen.

Der Roman "Symbiose" (Website nebst Trailer unter symbiose.post-sf.de) ist eine jener recht seltenen Perlen, bei denen es sich lohnt genauer hinzuschauen, auch wenn der Autor bisher unbekannt ist. Irgendwann war schließlich jeder mal unbekannt. Wer Science Fiction - hier eher "BioScienceFiction(Steel)Punk" - mag, der wird die abgedrehten Ideen in der fast klassischen Rahmenhandlung sowieso lieben, aber auch jene, die diesem Genre bisher nicht so frönen - wie ich selbst - werden überaus positiv überrascht.

In der Zukunft des 22. Jahrhunderts, in der die Menschen zwar von diversen abgefahrenen, biosynthetischen Wesen bedient werden, das WEB3D allgegenwärtig ist und Aliens zum Alltagsbild gehören, sich ansonsten aber nicht wirklich viel verändert hat, geraten diverse Personen in den Strudel einer Geschichte, die in einem epischen, paranoiden, odysseehaften Showdown kulminiert. Begleitet von durchaus üblichen Zutaten - Sex, Drogen, Gewalt - entwickelt sich eine Persiflage über alles und jeden, der ich als Leser ständig fast krankhaft grinsend oder kopfschüttelnd beiwohnen darf. Wenn ich dem Roman eines vorwerfen darf, dann das er zu kurz ist. Andererseits gilt sicher: Besser Klasse statt Masse.

Fazit:
Ein wahrlich abgedrehtes Lesevergnügen fern der alltäglichen Massenware das mir viel Spaß bereitet hat.
Symbiose
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Produkt-Bild: Akira OriginalEdition 5

Akira OriginalEdition 5 von Katsuhiro Otomo

Taschenbuch von Carlsen Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 16,00, Angebote ab EUR 8,94

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3551745250, Erscheinungsdatum: März 2000, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Akira OriginalEdition 5

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es mag schwer zu glauben sein, aber beim Betrachten der sechsbändigen Neuausgabe von Katsuhiro Otomos Akira muss ich vor allem an zwei Dinge denken: Pokémon und Knieschmerzen.
Als dieser Comic vor ca. zehn Jahren das erste Mal in Deutschland veröffentlicht wurde, wussten die wenigsten mit den Begriffen Anime und Manga etwas anzufangen. Aber es musste wohl etwas ziemlich Exklusives sein, denn die Anschaffung aller 20 Akira-Bände in der Urausgabe des Carlsen Verlages bedeutete finanziell gesehen eine nicht unerhebliche Anstrengung. Damals entschied ich mich, mit dem Kauf zu warten, bis ich etwas älter wäre, einen richtigen Job hätte, usw...
Inzwischen habe ich einen Job, bin älter und habe kaputte Knie. Und die farbige Akira-Ausgabe gibt es schon lange nicht mehr. Dafür jede Menge Pokémons und andere quietschfidele Gestalten aus Japan. Und vielleicht musste Akira gerade deshalb noch einmal veröffentlicht werden, in schwarz-weiß und einem völlig unhandlichen Format. Um zu zeigen, dass es sich hier immer noch um etwas ganz anderes handelt, auch wenn inzwischen jeder weiß, was Mangas sind.
Im Grunde ist mir nach all den Jahren immer noch nicht klar, worum es bei Akira eigentlich geht. Im Prinzip ist die Story eher schwach und voll innerer Widersprüche. Aber letztendlich ist es wohl Otomos Art zu erzählen, die diesen Comic so einzigartig macht. Wie auch in seinem anderen Meisterwerk Das Selbstmordparadies gelingt es ihm, inmitten zusammenbrechender Welten die Verzweiflung einzelner Figuren über ihren individuellen Verlust spürbar zu machen. Die Erinnerung an das, was die Figuren in Akira schon vor langer Zeit verloren haben, bleibt auch ohne explizite Beschreibung immer präsent. --Boygar Alpaslan
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Eine Kundenrezension:

Gleichbleibendes Nivau
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch im fünften Band bleibt die Qualität der Reihe gleich hoch. Katsuhiro Otomo bleibt seiner Linie treu. Da es sich um ein Fortsetzungsband handelt nur etwas für Besitzer der anderen vier Bände, diese dürften sich jedoch darüber freuen dass er mit 418 Seien relativ lang ist. Dennoch nach wie vor ein sehr guter Preis. Liebhaber von Mangas mögen bemängeln dass die Bande von links nach rechts zu lesen sind (statt umgekehrt wie im japanischen Original), jedoch schmälert dass weder die Qualität des Inhalts noch des Materials.
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Produkt-Bild: Hexen sind auch nur Menschen

Hexen sind auch nur Menschen von Annette Blair

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,98

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582063, Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Hexen sind auch nur Menschen

5 Kundenrezensionen:

Erotik sells Groschenroman Niveau
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das Buch wurde mir von amazon empfohlen. Die ganze Zeit betreiben die beiden Hauptakteure Kira und Jason genitalaerobische Übungen und es wird dezidiert erläutert. Nach der dritten ausscheweifenden Erläuterung der Autorin nervt es nur noch und leider ist die völlig überzogene Leidenschaft und das nicht dazu passenden Verhalten einfach nur unglaubwürdig.
Mein erstes und letztes Buch der Autorin.
*quitsch*
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die ganze Reihe ist unglaublich erfrischend. Bei vielen Reihen sind sich die Charaktere immer sehr ähnlich, doch hier findet man bei jeder der drei Hauptpersonen andere Charakterzüge, wobei alle drei Hexen in den Büchern immer wieder vorkommen - daher ist es zu empfehlen mit dem ersten Band zu beginnen.
Der Schreibstil ist wunderbar locker und witzig.
In meinen Augen unbedingt zu empfehlen ^^ v.a. ein Muss für Leute die leichte Kost lieben.
Zu empfehlen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nachdem ich vom ersten Band der Hexenserie sehr begeistert war, wollte ich den zweiten Teil auch unbedingt lesen. Ich wurde davon nicht enttäuscht.
Schon das in Hellgrün gehaltene Cover, das eine Frau mit einem Zauberstab in der Hand und Schlittschuhen über der Schulter zeigt, hat mir gut gefallen. Den rosa Schriftzug des Titels fand ich sehr passend.

Im ersten Band ging es um die Hexe Melody und ab und an konnte man von ihren Freundinnen Kira und Vicky, die auch Hexen sind, lesen. Hier im zweiten Band habe ich nun von Kiras Leben erfahren. Sie lernt bei der Arbeit den Eishockey Star Jason kennen, der nach einem schweren Unfall nicht mehr Eishockey spielen kann und deshalb in der Stiftung seiner Großmutter mitarbeitet.
Gemeinsam sollen sie Ideen entwerfen, wie sie die Stiftung unterstützen und erhalten können. Dabei merken beide, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Aber werden sie jemals zusammenfinden?

Die Figuren waren alle detailliert beschrieben und ich konnte mich gut in jede einzelne hineinversetzten. Manche Dialoge zwischen Jason und Kira haben mich zum Schmunzeln gebracht. Und viele Dinge, die sie für die Stiftung gemacht haben, fand ich echt gelungen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten.

Der Schreibstil war locker und dadurch war das Werk einfach und schnell zu lesen. Ganz oft hat mir die Handlung auch ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Das Buch ist sehr mitreißend und es fiel mir schwer, es aus der Hand zu legen.

Fazit:

Auch dieser zweite Band ist eine sehr schön geschriebene Liebesgeschichte. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil und Vickys Geschichte!!
Leidenschaftlich verhext!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jeder der ein gutes Buch lesen möchte, dass sehr viel Humor, Leidenschaft und Romantik beeinhaltet ist hier richtig.
Eishockey, Enthaltsamkeit und Magie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Newport, Cloud Kiss. Kira Fitzgerald hat sich gerade von ihrem Verlobten getrennt, der sie mit ihrer eigenen Schwester betrogen hat, kurz vor der geplanten Hochzeit. Und so tritt sie einen neuen Job an, auch um zu vergessen. Den Männern hat sie erstmal abgeschworen und will nun mit viel Engagement die Stiftung des Waisenhauses St. Anthony bekannter und finanziell gesicherter machen. Da ihre Bezahlung nicht wirklich gut ist, erhält sie Kost und Logis bei der Stiftungsleiterin Bessie. Doch Kira hat nicht damit gerechnet, dass Bessies Enkel ihr neuer Chef wird. Der überaus attraktive Jason Pickering Goddard wird die Geschicke der Stiftung für ein halbes Jahr leiten und lenken. Nach einem Verkehrsunfall muss der Eishockeytorhüter der Wizards für ein halbes Jahr die Schlittschuhe an den Nagel hängen und zahlreiche Spezialisten glauben, dass er nie wieder aufs Eis zurückkehren wird, so kaputt ist das Knie. An seinem ersten Tag in der Stiftung trifft Jason auf Kira, die gerade das beste Stück ihres Ex verhext und Jason ist total fasziniert von dieser wunderschönen attraktiven Frau, wenn auch verängstigt, gibt es wirklich Hexen? Er sieht schnell ein, dass es wirklich Hexen gibt, Kira verzaubert ihn jeden Tag aufs Neue und es fällt beiden zusehends schwerer, sich auf ihren Job zu konzentrieren, wäre da nicht die Tatsache, dass auch Jason dem weiblichen Geschlecht erstmal abgeschworen hat.
Doch die Stiftung braucht dringend mehr Geld, Kira wünscht sich, dass Jason den Jungs Eishockeytraining bietet, wovon er überhaupt nicht begeistert ist, da es ihn zu sehr schmerzt, aufs Eis zu gehen und nicht spielen zu dürfen. Und da passiert gleich beim ersten Training das Unverzeihliche: Jason fällt auf sein Knie. Kira hilft ihm auf und die zwei kommen sich sehr sehr nahe. Schnell wird klar, dass die nächsten sechs Monate sehr heiß und turbulent werden...

Annette Blair hat mit "Hexen sind auch nur Menschen" den zweiten Teil ihrer Hexengeschichten vorgelegt, die auch völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Zwar kommt Melody Seabright aus dem ersten Teil vor und wird in die Geschichte eingebunden, aber ihre Geschichte muss man vorher nicht kennen. Nach "Hexen sind auch nur Menschen" ist man aber garantiert neugierig auf "Hexen mögen's heiß". Und wieder legt Blair eine amüsante sexy Geschichte vor, die kurzweilig und bestens unterhält. Humorvoll und bildreich erzählt sie die Geschichte des Eiswolfes Jason und der Hexe Kira, die feststellen müssen, dass Magie ganz eigenen Gesetzen folgt.

Und auch wenn das Ende ziemlich vorhersehbar ist, ist es doch schön, den Werdegang bis dahin zu lesen, der immer wieder auf Umwege lockt und am Happy-End kurzfristig zweifeln lässt. Aber natürlich gibt es das, wie in jedem guten Märchen. Sämtliche Charaktere sind authentisch präsentiert, niemand ist perfekt und die Entwicklung der Protagonisten ist interessant. Aber auch die Nebendarsteller sind ausgestaltet und man schließt vor allem die Waisenjungs schnell ins Herz, so dass man am liebsten ins Buch springen würde um sie bei sich aufzunehmen.

Wer Lust auf eine zauberhaft-romantische Geschichte hat und beim Lesen eine Abkühlung auf dem Eis braucht, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt!
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Produkt-Bild: Die Zwerge

Die Zwerge von Markus Heitz

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 1,39

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453875311, Erscheinungsdatum: 2003, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Die Zwerge

Aus der Amazon.de-Redaktion


Einst bewachten die Zwerge den Steinernen Torweg, um das Geborgene Land mit seinen Menschen und Elben vor den Heeren des Bösen zu beschützen. Verrat bahnt Orks und Ogern den Weg, und das Tote Land breitet sich mit seinen Schrecken aus.
Der Zwerg Tungdil ist bei dem Magier Lot-Ionan unter Menschen aufgewachsen und kennt die Bräuche seines Volkes nur aus Büchern. Da wird der junge Schmied von seinem väterlichen Freund auf die Reise geschickt. Doch aus dem Botengang wird unverhofft das große Abenteuer. Um die Einheit der fünf Stämme zu bewahren, behauptet der greise Zwergengroßkönig Gundrabur, er sei ein verschollener Königssohn. Und plötzlich steht Tungdil an vorderster Front im Kampf gegen das Böse und muss das Geborgene Land retten.
Nach seinem fünfbändigen Zyklus Die Dunkle Zeit legt der deutsche Autor Markus Heitz mit Die Zwerge einen Roman vor, in dem er die ewigen Nebenfiguren der Fantasy einmal in den Vordergrund rückt. Keine leichte Aufgabe, denn so schrecklich interessant ist der Zwerg an sich nun auch wieder nicht. Aber Heitz hat es geschafft, etwas aus dem Thema zu machen. Er konzentriert sich darauf, eine unterhaltsame Geschichte mit gelungenen Variationen des Zwergenmythos und überraschenden Wendungen zu erzählen.
Der Held Tungdil erlebt ein klassisches Abenteuer in einer Zwergenkultur, die zwar aus rauen, selbstbewussten Gesellen besteht, dabei aber mehr zu bieten hat, als unter Tage Schätze zu behüten. Das ist temporeich und spannend gemacht, mit einem scharfen Blick für stimmige Details und sehr interessanten Nebenfiguren. Aber nicht nur das lädt hier zum Weiterlesen ein; Heitz hat das seltene Talent, mitreißende und vor allem überzeugende Action schreiben zu können, von der es hier reichlich gibt. Und gerade das macht diesen Roman so vergnüglich und kurzweilig. --Andreas Decker
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Einfach ein muß!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin ein totaler Heitz-Fan, aber dennoch hatte ich vorher bedenken. Mh..Zwerge..was kann daran schon so toll sein. Jedoch habe ich mich nun doch rangewagt und bereue es absolut nicht. Im Gegenteil..ich hab dieses Buch verschlungen. Allerdings rate ich jedem mit diesem Band von den Zwergen (sind ja insgesamt 4 Bände)zu beginnen, damit man wirklich die Personen (seien es nun Zwerge, Elben, Albae ect.) kennt.
Es ist wirklich ein sehr gutes Buch und Heitz schafft es immer wieder einen zu fesseln. Da werden schnell aus einer Lesestunde zwei oder gar drei und man möchte am liebsten das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
In "Die Zwerge" geht es um einen Zwerg namens Tungdil. Der seine wahre Herkunft nicht kennt und bei einem Magier aufwächst. Durch kindliche Streitereien mit einem Lehrling (von dem Magier)schlittert Tungdil in ein Abenteuer nach dem anderen und lernt dadurch andere Zwerge (vorher hatte er so keinen Kontakt zu ihnen und musste sich viel Wissen um sein Volk durch Bücher erlesen)und auch seine wahre Herkunft kennen.
Wie gesagt, eigentlich bin ich kein Zwergen-Fan, aber durch dieses Buch, lernt man dieses Volk mit anderen Augen zu sehen.
sehr schönes, detailverliebtes Fantasyabenteuer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, daher hatte ich Anfangs etwas Probleme mitzukommen. Doch das änderte sich recht zügig und ich konnte kaum noch aufhören mir die nächsten Seiten vorzunehmen. Kann ich jedem empfehlen... Ich hoffe, dass die folgenden Teile der Zwerge ebenso spannend und lesenswert sind.
Gewöhnungsbedürftig, dennoch sehr gut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein anfangs sehr gewöhnungsbedürftiges Buch, das sich aber im Laufe der Handlung immer mehr steigert. ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen und bin sehr begeistert, dennoch muss ich sowohl "+" als auch "-" anführen.

zuerst das negative:
-> Es wird inn Sonnenzyklen und -Umläufen gerechnet, was einen zu Beginn leicht verwirren kann.
-> Zwischen Prolog und Beginn der Handlung liegen über 1000 Jahre
-> Einige Stelle sind derart brutel, das sich das Mittagessen zurückmeldet. ( Ich spreche hier von der Szene, wo beschrieben wird, wie eine Elfe bei Lebendigen Leib aufgefressen wird, wie ihr dabei die Haut abgezogen wird. Diese wird auf einen Rahmen gespannt und mit dem Blut der Elfe wird ein Bild von ihrem Leid gemalt. Bei dieser Szene war ich kurz davor, das Buch aus der hand zu legen) Wer schwache Nerven hat, dem rate ich von den Zwergen-Büchern ab.

und nun das überwiegende Positive:
-> Tiefgründige, sorgfältig ausgearbeitet Charaktere , niemand erscheint oberflächlich.
-> detaillierte und glaubhafte welt, in die man sich sher gut hineinversetzen kann
-> Spannung von der Ersten bis zur letzte Seite, es wird nie langatmig, irgendwas wichtiges passiert immer.
-> Die Idee mit den Zwergenstämmen, ihren Eigenschaften und Lebensweisen sorgt für Abwechslung, den hier gibt es nicht "DEn Zwerg", sondern viele verschiedene Zwerge, die zum Treil fast nichts gemein haben.
-> Die Handlung ist sorgsam ausgearbeitet, auch die Idee mit der Feuerklinge, eine Super-Axt, ist sehr gut
-> Der Schreibstil ist verständlich, man kann der Handlung sehr gut folgen
-> Es wird aus der sicht vieler Personen berichtet, nicht nur aus der Sicht des Helden Tungdil
-> Zwerge sind hier wirklich die Hauptcharaktäre, fast die ganze Handlung wird von Zwergen erlebt, man lernt ihre Gefühle, Lebensweise, ihr Liebesleben, ihren Humor und alles andere kennen, was man schon immer über Zwerge wissen wollte.

Alles in allem ist es eines der besten Bücheer, die ich je gelsen habe. Und ich kann es jedem empfehlen.
Der beste Fantasy Roman seit die Orks
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als ich mit Die Orks von Stan Nichols fertig war und auch den Nachfolger der Reihe gelesen hatte, suchte ich nach mehr Büchern, die das Niveau von "Die Orks" teilen. Ich stieß auf viele Bücher, aber keins sprach mich so sehr an wie "Die Zwerge". ich ging in die nächste Buchhandlung um mir dieses Buch zu holen und konnte es kaum abwarten. Als ich mit dem ersten Buch von vieren fertig war, war ich so begeistert wie lange nicht mehr. Man bekam einfach von allen fantastischen Rassen etwas: Elben, Orks, Menschen, Magier und natürlich Zwergen. Auch die Rasse der Albae die in diesem Meisterwerk ihr "Debüt" feiern, sind absolut eindrucksvoll. An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich mir grade das Buch: "Die Albae - gerechter Zorn" von Markus Heitz bestellt habe und mich schon tierisch darauf freue! :)
Als ich dann gestern mit dem letzten der Reihe abgeschlossen hatte,fand ich es so schade, dass dieses Buch zu Ende war. Mir waren diese kleinen Personen, obwohl es nur im Buch ist, ans Herz gewachsen. :)

Mit dieser Rezession möchte ich dieses Buch und somit die ganze Reihe allen Fantasy-Freunden empfehlen!! :)
Grauenhaft
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Wer ein grässliches Rungemantsche mit Blut, Leichenschändung, Folter und Menschenfresserei mag, dem sei dieses Werk empfohlen. Freunden des Horror wird Stephen King Niveauvolleres zu bieten haben, wer Fantasy schätzt, sollte lieber nochmal Tolkien lesen.
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Produkt-Bild: Rendezvous mit Übermorgen: Roman

Rendezvous mit Übermorgen: Roman von Gentry Lee, Arthur C. Clarke

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,70

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404243803, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Rendezvous mit Übermorgen: Roman

2 Kundenrezensionen:

SF kann auch mehr als als Action sein...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wenigstens mal ein Buch, in dem die Handelnden nicht nur flach bleiben, sondern auch als Personen sichtbar werden - wer also Star Wars mag sollte das nicht lesen, es ist eben kein SF ala Prügelei.
Allerdings kann ich mich an Zeiten erinnern, wo so ein Thema nicht 600 Seiten brauchte, sondern mit 200 auskam, und das sprachlich auf hohem NiveaU - aber solange die Verlage und Leser meinen ein Buch muß dick sein, bleibt der Trend zum Schwafeln wohl ungebrochen.
Kein Vergleich zum Vorgänger Buch
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nach dem ersten Buch ( Rendezvous mit Rama )in dieser Reihe, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und wurde sehr enttäuscht.
Langatmige Beschreibung jeder einzelnen Charaktere und deren Hintergründe ( ich nehme an dies war die Aufgabe des Co- Autors Gentry Lee ) blähen das Buch unerträglich auf. Dies geht auf Kosten der Spannung und Handlungsstringenz. Zum Glück sind die Nachfolger wesentlich besser, insbesondere der letzte Roman in dieser Serie ( Nodus ) hält was er verspricht. Schade!!!
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Der magische Reiter. Reiter-Trilogie 01. von Kristen Britain

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 13,00, Angebote ab EUR 5,65

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453524799, Erscheinungsdatum: November 2008
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5 Kundenrezensionen:

Fantastisch, spannend und fesselnd!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch wurde mir empfohlen und darüber bin ich überaus dankbar!=)

Ich habe es an zwei Tagen durchgelesen.
Es ist total fesselnd und die Geschichte reisst einen mit.
Vor allem wer Pferde mag wird dieses Fantasy Buch lieben!(so wie ich=)
Es kommen sehr viele Charaktere vor,
wodurch ich immer ein paar Pausen eingelegen musste,
um mir noch einmal alles durch den Kopf gehen zu lassen.

Ich werde mir sofort den nächsten Band holen.
Die Hauptperson Karigan habe ich schon von der ersten Seite an ins Herz geschlossen.
Und die grünen Reiter sind sehr interressant.
Außerdem spielt Magie eine wichtige Rolle.

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!=)
Es ist einfach Klasse!
Tolkien??
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Ein wunderbares Epos. Kristen Britain ist der Tolkien unserer Zeit."

DAS darf bezweifelt werden.
Es ist ein leicht lesbares Buch, das seinen gewissen Reiz hat, aber leider hat mir der letztendliche Kick gefehlt, den mir ein Buch geben muss, um mich richtig zu fesseln. Das ist auch der Grund für die drei Sterne, so leid es mir tut.
Allerdings ist es nicht SOOOO schlecht, dass ich es in eine Ecke gefeuert hätte, vielleicht hätte man einfach nur kürzen müssen und dadurch ein wenig die Spannung straffen, wer weiß, wer weiß. :-)

Ich belasse es bei Band Eins.
Schade.
Ohne Plan
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen und weiss auch nicht, ob ich das tun werde.

Schon auf den ersten hundert Seiten wird man mit "Zufaellen" genervt, die das weiterlesen nicht gerade foerdern oder Lust darauf machen. Die Autorin scheint sich keinerlei Gedanken ueber den Ablauf/roten Faden des Buches gemacht zu haben, bevor sie sich hinsetzte und dieses Buch in den PC haemmerte :-(

Protagonistin zieht die Strasse entlang, zufaellig passiert "Aktion 1", ein paar Seiten dazu und weiter geht's. Es folgt "Aktion 2", weiter geht's, "Aktion 3" weiter geht's, "Aktion 4" ....

.... hier habe ich das Buch beiseite gelegt. Es nervt!

Den zweiten Punkt gibt es fuer den Schreibstil, der nicht uebel ist. Die Autorin sollte sich einen Co-Autor zulegen!
Reite noch viele Bände weiter!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich hatte das Buch ein paar dutzend Mal in der Hand bevor ich es kaufte, da der Umschlagstext mich befürchten ließ es wieder mit einer 08/15 Story der Fantasy zu tun zu haben. Entsprechend überrascht war ich dann, dass es nach der -doch öfter gebrauchten- eigenständig weiterging.

Die Vergleiche mit Herr der Ringe sind mir nicht so ganz klar. Heldin muß gegen ein Monster kämpfen? Äh, dann wäre jeder Roman der nach 1954 erschienen ist, eine Kopie. Und, dass die Heldin nach den ersten schweren Kämpfen an einem sicheren Ort erstmal Ruhe und Erholung findet, ist meiner Meinung nach auch kein Storyelement auf das Tolkien Patentrecht anmelden könnte. Für eine Abschreibe von H.d.R. kommen zu wenig Schlachten, Zauberer, verfluchte Gegenstände, Gegner und Gefährten vor. Und Kondor sieht auch nicht aus wie Schattenfell ^^

Pluspunkte an das Werk:
-Man kann die Liebesgeschichte schon vorhersehen, aber sie springt einem nicht plump und platt wie in den allermeisten anderen Büchern an. Es gibt kein .
Endlich mal eine wohltuend normale Begegnung und Annäherung. Karrigan mault ihn zwar an, weil es ihr stinkt festgehalten zu werden, aber die zwei können trotzdem miteinander reden wie normale Menschen. Und da sie sich erst nach der Hälfte des Buches begegnen, war es außerdem ein guter und dankenswerter Zug der Autorin, die Beziehung die da wahrscheinlich kommt, auf die Folgebände zu verschieben und es bei ein wenig Bauchkribbeln zu belassen. Ich finde nichts schlimmer als dass in jedes Buch zwanghaft breit beschriebener Geschlechtsverkehr reingequetscht werden muß, nur damit er drin ist und der immer zu den unmöglichsten Zeiten stattfindet (Verrat der Feuergilde: Einmal bevor ihre beste Freundin zum Tode verurteilt wird, das zweite Mal als sie sie eigentlich vor der Hinrichtung retten wollen, sich aber beim Anblick des andern nicht zusammenreißen können.)

-Karrigans Kampffähigkeiten machen nicht plötzlich PUFF! und sind da. Es gibt eine Erklärung dafür. Und sie sind weder voll ausgebildet noch werden sie so beschrieben. (Die meisten Helden hatten ja vorher noch nie ein Schwert in der Hand, besiegen aber den 30 Jahre schlachtenerprobten Schranktyp, weil der so hirnrissige Dinge tut wie, das Schwert mit beiden Händen über den Kopf zu halten -am besten noch mit der Klinge zu Boden zeigend- um dann zuzuhauen wobei er natürlich den kompletten Körper ungeschützt läßt. Nein Leute, das Schwert ist kein Hammer und auch keine Guillotine.)

- Trotz Triologie ist der Band abgeschlossen. Das ist heute eine Seltenheit da eigentlich in der Fantasy nur noch Serien und Mehrteiler angeboten werden, die ordentlich ins Geld gehen und einen ständig vor Platzprobleme im Bücherregal stellen. Grade weil das Buch einen stolzen Preis hatte, find ich es gut die nächsten beiden gleich teuren Bände nicht kaufen zu müßen, um das Ende zu erfahren.

Minuspunkte:
-Es ist verständlich, dass Karrigan sich in jenem Moment wünscht unsichtbar zu werden, aber dass genau das auch die Fähigkeit ist die ihre Brosche hat... naja, drücken wir mal ein Auge zu.

- die Bösen fand ich platt. Der alte Sack hat dauernd wilde Fantasien bezüglich seiner Sekretärin und ist halt machthungrig. Ende. Und das die weibliche Leibwache (name vergessen) doch irgendwie zu den Guten überwechselt... warum ist es eigentlich immer die Frau die dann doch eigentlich ein gutes Herz hat?

- Das Ende hab ich nicht kapiert. Weder Karrigans Gedankengänge noch was das Spielbrett damit zu tun hat. Und für die Dinge die vorher passiert sind war es auch etwas zu dick aufgetragen. Ein beinahe allmächtiger Endgegner wo vorher nur ein verwöhnter Prinz und ein magiebegabter Elf waren? Ähm, nö? Wirkt irgendwie nicht glaubwürdig.
Verdiente 5 Sterne
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wow, hätte nicht gedacht, das mir dieses Buch so gut gefällt! Ich habe sehr schnell in die Geschichte rein gefunden. Anfangs gibt es zwar mehrere Handlungsstränge, in denen neue Personen erscheinen, aber die konnte ich immer sehr gut zuordnen und auseinanderhalten. Den Schreibstil der Autorin fand ich super, sie schmückt nichts zu sehr aus, auch erfährt man eigentlich nicht so arg viel über das Land Sacoridien und die Bewohner, doch es reicht. Dafür wird man von langweilenden Textpassagen verschont, die stundenlang nur die Umgebung beschreiben. Man muss eben seine Fantasie einsetzen.

Das Buch ist von Anfang an spannend und das durchgängig. Die Charaktere sind sympathisch und außer schwarz und weiß gibt es auch noch grau (ich denke ihr wisst was ich meine). An Herr der Ringe hat es mich jetzt eigentlich nicht erinnert, bis auf die Riesenspinne, aber gut, die kommt z.B. auch bei Harry Potter vor. Aber ein bisschen was von Star Wars hatte es :). Die Grünen Reiter sind für mich wie die Jedi Ritter und einen Darth Vader gibt es auch, der anderen per Fingerzeig die Kehle zudrücken kann.
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Produkt-Bild: I.N.R.I: oder die Reise mit der Zeitmaschine

I.N.R.I: oder die Reise mit der Zeitmaschine von Michael Moorcock

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,84

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492286186, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: Völlig neue Übersetzung.
Zoom ± Produkt-Bild: I.N.R.I: oder die Reise mit der Zeitmaschine

5 Kundenrezensionen:

Achtung: Keine wirkliche Belletristik aka Jesus Video ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
INRI wird in der Tat vom Verlag mit der Zeitmaschine von Wells oder dem Jesus Video von (in seinem Bereich durchaus guten) Eschbach verglichen. ... Das kann zu Enttäuschungen führen, denn dieses Buch ist - umschreiben wirs mal etwas ungerecht - keine Hausfrauenlektüre zum Abschalten. Die Provokationen mögen durchaus inzwischen etwas an Kraft verloren haben, aber wenn man sich mit offener Empathie auf Karl einlässt, bekommt man schon einen gewissen Eindruck davon, dass Moorcock eine aufrichtige "Message" rüberbringen wollte: Das Verlorensein des Menschen in sich selbst und die zufällige Belanglosigkeit seiner "Mitgefangenen" in der äußeren (Menschen)Welt, die gewissermaßen die zweite Mauer darstellt, die einen verzweifeln lässt, sobald man meint, einen kleinen Riss in die erste - persönliche - Mauer geschlagen zu haben. ... Klar, wenn ich am Strand abschalten will, lese ich auch lieber Eschbach und Konsorten.
Enttäuschend
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich muss sagen, ich habe in meinem Leben jedes Buch, das ich zu lesen anfing, auch zu Ende gelesen. Schon allein aus Prinzip. Dieses ist das erste und einzige Buch, das ich nach zwei Dritteln entschieden beiseite gelegt und nie wieder in die Hand genommen habe (mein Sammlerherz hat es mich allerdings nicht wegwerfen lassen: Buch ist Buch)!
Zunächst klang das Buch verdammt vielversprechend: eine interessante Darstellung der biblichen Geschichte zu Jesus, Maria und Josef.
Doch leider musste ich schon nach den ersten paar Seiten feststellen, dass dieses Buch nur wenige Kriterien erfüllt: Geschmacklos, unreif und absolut schlecht geschrieben.
Eine direkte Redensart kann manchmal ganz erfrischend sein, doch bei diesem Buch musste ich so manches Mal den Kopf schütteln, da ich persönlich die Art und Weise wie manche Dinge geschrieben wurden - bzw. DASS sie beschrieben wurden - einfach nur schlichtweg geschmacklos fand.
Einige "Erinnerungen" und "Szenen" waren zudem vollkommen überflüssig und unpassend.
Die Bibel auf den Kopf gestellt ist das eine, dieses Buch das andere!
Der am Ende zu findende Kommentar ist meiner Meinung nach absolut unpassend und kann sich kaum tatsächlich auf dieses Buch beziehen, denn die großen Lobworte sind absolut zu hoch gegriffen.

Alles in allem würde ich dieses Buch niemandem empfehlen.
So viel zu meiner Meinung.

LG
Zurück ins Jahr 29 nach Christus....
3 Punkte 3 von 5 Punkten
reist unser merkwürdiger, neurotischer Antiheld, ins Jahr vor die Kreuzigung. Und er trifft Jesus, der aber alles andere als ein charismatischer Prediger ist.
Dem Autor - der mir bisher gänzlich unbekannt war - gelang hier eine Zeitreisestory, wie sie orgineller und auch blasphemischer fast nicht möglich ist. Weder Johannes der Täufer, noch Jesus, Maria, Josef entsprechen den in der Bibel aufgezeichneten Idealen. Unser Held ist neurotisch, eigentlich ein Versager, was sein Leben und seine Liebschaften angeht. Gelingt es ihm wenigstens im Jahr 29 nach Christus, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?
Eine skurrile, zeitlose Geschichte, grandios erzählt. Abstriche gibt es nur wegen der vielen Einschübe der "Jetztzeit" und den vielen sexuellen Erlebnissen (die den Zeitgeist der 60ziger und 70ziger widerspiegeln), und die nach meinem Empfinden den Handlungsfluß unnötig stören.
Fazit: Empfehlenswert, wenn auch nicht in einer Liga mit "Die Zeitmaschine".
Gähn!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe das Buch aufgrund der teilweise sehr enthusiatischen Kommentare gekauft und war schwer enttäuscht. Originell? Provozierend? Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und das Schicksal des Protagonisten läßt mich wirklich völlig kalt. Insgesamt kann ich der Geschichte nichts Originelles, spannendes, provozierendes oder sonstwie interessantes abgewinnen und auch dIe Erzählung hat nichts fesselndes oder mitreissendes.
Kein 'nedd-to-have'
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Auch auf Grund der recht guten Kritiken hier bei amazon hatte ich mir das Buch bestellt. Ich habe es dann aber nur zu Ende gelesen, weil es eh' nicht so besonders dick war.
Vielleicht war es in den 70igern ja noch irgendwie provozierend Jesus als sabbernden Idioten darzustellen - heute regt das aber doch niemanden mehr auf.
Und das Buch als solches ist ehrlich gesagt langweilig und mit unnötigen Rückblenden und Bibelzitaten gespickt geschrieben. Warum gibt es immer wieder Autoren, die offensichtlich glauben ein Buch sei nur dann gut, wenn man es kompliziert, langatmig und verwirrend schreibt - es macht es nur langweilig.
Kein gutes Buch - muss man nicht gelesen haben.
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