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Der Kommissar: Kollektion 1, Folgen 01-24 (7 DVDs)
DVD von Universum Film GmbH |
ProduktbeschreibungDie innovativste deutsche Kultserie aus den 70er Jahren. Die Mutter aller Krimi-Serien. Eine der erfolgreichsten Krimiserien aus deutschen Landen. Kommissar Keller (Erik Ode) ist ein ruhiger, humorvoller Mann um die 60, der in Mordfällen in München und Umgebung ermittelt. Mit dem kriminalistischem Spürsinn eines Inspektor Columbo aber mit dennoch sprichwörtlicher deutscher zielstrebiger Gründlichkeit führt er die Täter ihrer gerechten Strafe zu. Unterstützung findet Kommissar Keller von den Kollegen Walter Grabert (Günter Schramm), der ebenfalls eher ruhig und gefühlsbetont agiert, Robert Heines (Reinhard Glemnitz), ein sachlicher, kühler Rechner, sowie Harry Klein (Fritz Wepper), der Jüngste im Team und - mit einem Flokatiparka versehen - die universelle Schnittstelle zu allen Jugendszenen. Die Kollegen arbeiten und halten eng zusammen, verbringen auch mal ihre Freizeit zusammen. Gemeinsam klären sie Verbrechen mit guter Beobachtungsgabe und scharfem Verstand auf. Als gute Seele im Büro fungiert Fräulein Rehbein (Helma Seitz). Ein Krimi, der sehr aktuell Themen seiner Zeit aufgreift und den moralisch rechten Weg auf spannende Weise vermittelt. ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Fast perfekt 4 von 5 PunktenDer Inhalt der DVD ist genial, das Einlegen der DVD's in der Hülle ist jedoch nicht so toll. Die Bonus-DVD und die Postkarte sind ein nettes Beiwerk, allerdings fast ausschließlich Interviews sind recht langweilig. Hier bin ich auf die weiteren Ausgaben gespannt. Der Kommissar in seiner Zeit 5 von 5 PunktenDiese ellenlange Serie (fast 100 Teile) wurde in den letzten 10 Jahren wenigstens dreimal im Sender 3Sat am Sonntag Abend auf einem festen Sendeplatz gegen 23 Uhr abgenudelt. Jeweils nach der letzten Folge ging es ohne nennenswerte Pause wieder von vorne los, so daß sich der unbeteiligte Beobachter schon fragen mußte, ob die Platte einen Sprung hat. War da jemand mit einem Lizenz-Ruhegehalt zu versorgen? (Das Problem ist von der "Blechtrommel" bekannt: Kein Mensch will das sehen, trotzdem wird das Stück zweimal jährlich im "Ersten'', gegen Mitternacht, eingeschoben.) Die letzte "Kommissar"- Aussendung wurde dann mittendrin (ungewöhnlich) - nach Ankündigung der DVD! - unterbrochen. Welch ein Zufall, nun denn. Etwas besonderes wäre es jetzt gewesen, wenn das ZDF sich dazu hätte durchringen können, die "Giftschrank"-Folgen, die sie gerne an Sammler in sauteuren "Einzelkopien" abgibt, die aber lange nicht mehr im Fernsehen abgespielt werden "dürfen" hier nun beigefügt hätte. - Nichts dergleichen. Türkische Botschaften, griechische Kneipiers und sonstige Unberührbare, denen man zu Zeiten des "Kommissars" noch näher treten durfte, können sich beruhigt zurücklehnen: Giftschrank bleibt Giftschrank; nichts wird uns den korrekten multikulturellen Alltag trüben. Technik: Die Käufer der DVD müssen wieder einmal damit leben, daß "neulich im Fernsehen" ein besseres Material geliefert wurde. Oft kann man meinen, bei ARD und ZDF kämpft eine Anti-Kommerz-Fraktion, die der DVD-verkaufenden Fraktion hin und wieder eins auswischen will, in dem sie vergrieselte Bilder zur Pressung liefert. Der Kommissar in seiner Zeit: Vieles aus dem Alltag des "Kommissars" mutet heute befremdlich an. Jüngere Zuschauer glauben bei älteren Filmen dieser Art immer um einen besonderen Gag, wenn z.B. hin und wieder ein Schnaps eingeschenkt wird. Nein, das war wirklich so. Bis Ende der der siebziger Jahre wurde praktisch in jedem Beruf, bei jeder Gelegenheit mal ein Schnäpschen getrunken. Heines und Grabert brechen in schallendes Gelächter aus als ein Untersuchungshäftling von "Resozialisierung" spricht, während Keller schon wissend lächelt. Aber auch für ihn ist "der Kriminelle" noch eine Figur aus einem verwurzelten Milieu, über das man sich keine Illusionen macht. Polizisten waren Soldaten, die im Kampf gegen Kriminelle standen und dabei den ganzen Staatsapparat hinter sich hatten. Bis ein Staatsanwalt gegen einen Polizisten Anklage erhob, bis ein Richter einen Polizisten verurteilte, - mußte viel geschehen. Bei einem Alltag, der weniger rechtlich verschroben und von allen Beteiligten einfacher zu handhaben war, waren bei der Polizei andere Leute (wesentlich effektiver als heute) beschäftigt: Während heute jeder Polizeianwärter bereits "Kommissar" ist, bevor er eingekleidet wurde, bestand das Fußvolk damals aus dem einfachen Dienst, auf jeder Wache gab es gerade mal einen (wachhabenden) Polizeimeister und die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit war in den Händen des mittleren Dienstes. "Soll ich sie mitnehmen?" sagt Keller halb fürsorglich, halb drohend und kann damit eine ganze Kneipe in Schach halten. Sofern dann noch jemand meinte, mit den Beamten scherzen zu dürfen, landete er erstmal in einem unbequemen Keller, wie es sie auf jeder Wache gab. Rechtsmittel? Beschweren Sie sich beim Polizeipräsidenten. Wer sich hier schaudernd vor einer allgewaltigen Polizei abwendet, dem sei gesagt, daß damals zwar das gleiche Grundgesetz galt wie heute, jedoch keine Streifenbesatzung von "Jugendlichen" umringt wurde, die sie an Ärmeln zupfen durfte... "Der Kommissar" ist ein tiefer Einblick in die Strukturen einer vergangenen Epoche, in die Epoche vor den beiden großen Strafrechtsreformen, in eine Epoche, in der zahllose brotlose Künste noch ohne reale Basis in den Universitäten sektierten, eine Epoche die ihre Schatten, aber auch ihr eigenes Licht hatte. Filmkunst: Künstlerisch ist der "Kommissar" selbstverständlich eine Massenproduktion mit viel Licht und viel Schatten. Hier ein Kleinod, dort ein spannender Thriller. Zwischendurch immer und immer wieder nicht enden wollende Langeweile. Kalkulierte Abscheu für die Spießer im Ohrensessel, denen man pausenlos die abgrundtiefe Schlechtigkeit der von verruchter Les Humphreys-Musik untermalten Jugendkultur vorführte; das immer wieder demonstrierte Entsetzen über Hasch-Brüder, Beatschuppen, degenerierte Upper-Class, verkommene Unterschicht - und alle losen Sitten. Da schaudert es so schön wie in der Geisterbahn, in der alle um ihren sicheren Sitz wissen! Und da war Herbert Reinecker in seinem Element! Wenn auch noch lange nicht am Ende; mit "Derrick" konnte es weitergehen, und später führen andere ein anderes Empörungswerk fort; Lürsen und Stedefreund begleiten unsere heutigen 68er-Ohrensessel in eine ihnen gemäße Empörung... (streiche "Haschbrüder", setze "Skinhead" usw.) Wenn nicht in den 60ern auch die Spitzen-Schauspieler immer wieder bereit gewesen wären, auch "unbedeutende Nebenrollen" zu spielen (und das gibt es heute kaum noch!), - könnte man einiges wohl abhaken. Nein, den "Kommissar" kann man gewiß n i c h t abhaken. S.R. Miserable Bildqualität 1 von 5 PunktenIch kann nicht verstehen, weshalb einige Rezensenten das Bild als "dem Alter entsprechend gut" bezeichnen. Mit Altersartefakten und mangelnder Schärfe hätte ich mich noch problemlos abgefunden. Doch was hier geboten wird, ist streckenweise ein Ärgenris. So bleibt die Helligkeit in vielen Folgen nicht konstant. Man hat oft den Eindruck, dass jemand im Sekundentakt die Beleuchtung hoch und runter dreht - selbst bei taghellen Szenen. Bei Nachtaufnahmen - eigentlich eine Stärke des s/w-Bildes - kommt es noch schlimmer: Bilder, die grobkörniger kaum sein könnten, Bleichflecken überall und nicht mehr zu erkennende Kontraste (ganz schlimm: die Folge "Die Pistole im Park"). Nach so langer Wartezeit bin ich maßlos enttäuscht. Die Disc mit den Extras hätte man sich sparen können, stattdessen hätte man die lieber die Folgenanzahl auf drei pro Disc reduzieren und das Bild überarbeiten sollen. Kommissar Keller entkommt keiner 4 von 5 PunktenDie Lange Zeit des wartens auf die Kultserie "Der Kommissar" hat nun endlich ein Ende.Konnte es kaum erwarten die erste Kollektion in den Händen zu halten.Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht,da die Box liebevoll von Fans gestaltet wurde.Der Unterhaltungswert der einzelnen Folgen ist sehr hoch anzusiedeln,weil sie fast durchweg spannend und logisch inszeniert sind.Ein Sammelbecken von Schauspielern die vereinzelt erst am Anfang ihrer Karriere standen aber auch schon gestande.Hier sein nur: Maria Schell ; Horst Sachtleben ; Johannes Heesters ; Werner Kreindl uvm. genannt.Regie Meister wie Wolfgang Becker,Theodor Gräder die auch für Derrick und Der Alte Regie führten,waren für so manche geniale Folge verantwortlich.Es macht einfach Spass zu sehen mit welchem Spürsinn Kommissar Keller so manchen kniffligen Fall löst.Entgegen der Meinung seiner Mitarbeiter die gerne schnell handeln wollen,bleibt er souverän zuweilen zögerlich aber mit dem richtigen Riecher.Die Bildqualität ist für ihr Alter angemessen nur der Ton lässt bei wenigen Folgen zu Wünschen übrig.Als Bonus ist noch eine extra DVD enthalten mit jeder Menge Hintergrundinformationen zur Entstehung von Der Kommissar.Als Fazit kann ich nur eine absolute Kaufempfehlung für Krimi Fans ausprechen,die an Krimis mit Charme und Format interessiert sind. Herrliche TV - Unterhaltung: 5 von 5 PunktenNeben Derrick die beste deutsche Kriminalserie überhaupt. Spannung pur in "Der Kommissar". Endlich. Nach langem Warten erscheinen 4 DVD-Boxen der Serie. Die beste Box ist natürlich Kollektion 2, da sich auf ihr die Folgen "TRAUM EINES WAHNSINNIGEN" mit dem großen Weltstar Curd Jürgens und Horst Frank befinden. Ebenfalls perfekt ist die Folge "DREI TOTE REISEN NACH WIEN" mit: Fritz Eckhard als Inspektor Marek. Aber auch in Kollektion 1 befindet sich eine Episode voll Spannung. Nämlich: "DIE PISTOLE IM PARK" mit Peter van Eyck. Weites befinden sich in der letztgenannten Kollektion ein herrliches Boklett mit Hintergrundinformationen zur Serie, Episodenbeschreibungen, Farb & S/W- Bildern und einer Auflistung der Darsteller. ABER: ES GIBT KEINE KAPITEL. Trotzdem: 35Euro ist ein Schnäppchen für so eine Serie, welche ein Millionenpublikum begeisterte. Die ganzen amerikanichen CSI - Crimes sind nichts gegen DEUTSCHE KRIMIUNTERHALTUNG! DAS SCHÖNE: Kommissar Keller lädt fast in jeder Folge die Verdächtigen am Schluss zusammen und ermittelt unter ihnen den Mörder. - Herrlich! Rezesion aus Österreich |
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Für eine Handvoll Dollar (Einzel-DVD)
DVD von Paramount Home Entertainment |
ProduktbeschreibungFür eine Handvoll Dollar Amazon.deSergio Leones Klassiker Für eine Handvoll Dollar war der Startschuss für den Italowestern und für eine der größten Filmkarrieren überhaupt: die Rede ist von Clint Eastwood. Es gibt in der gesamten Filmgeschichte nur wenige Filme, die ihr Genre grundlegend veränderten. Für eine Handvoll Dollar verwandelte den Western für immer. Großartige Meilensteine des Genres wie Sam Peckinpas The Wild Bunch oder sogar später Eastwoods Unforgiven wären ohne diesen Film schlichtweg undenkbar. Und für Leone selbst war Für eine Handvoll Dollar bekanntermaßen der Auftakt der Dollartrilogie, in der er immer konsequenter an den Möglichkeiten seiner stylistischen Vision, einer Symbiose aus Western und Oper, wenn man so will, schraubte. Die Handlung orientiert sich stark an Akira Kurosawas Meisterwerk Yojimbo, dennoch ist es wohl eher irreführend von einem Remake zu sprechen. Die Bedeutung des Films ist vor allen Dingen auf der formalästhetischen Ebene zu finden. Die Handlung selbst ist vergleichsweise unspektakulär, die Art und Weise wie Leone die Geschichte erzählt, umso spannender. Zu Beginn des Films taucht ein gewisser Joe (Clint Eastwood) im mexikanischen Kaff San Miguel auf. Wenig später liegen vier Typen tot im Staub. Sie hatten sich über seinen Esel lustig gemacht. Joe hat keine Vergangenheit und würde er nicht unfassbar schnell und behende mit seinem Schießeisen umgehen, er hätte sicher auch keine Zukunft. In dem gottverlassenen Nest kämpfen zwei vergleichbar geldgierige Familien um die Vormachtstellung: die Baxters und die Rojos. Joe entscheidet sich die Klans gegeneinander auszuspielen. Er hat es aufs Geld abgesehen. Selbst aus dieser kurzen Inhaltsangabe lässt sich Leones Wille zur Dekonstruktion ablesen. Man kann sich heute den Schock nicht mehr vorstellen, den der Film damals ausgelöst haben muss. Ein Held, der wie alle anderen Figuren vollkommen amoralisch handelt, ein Sarkasmus, der respektlos mit abgehangenen Klischees aufräumt. Dazu kam der ennervierend opulente Score von Ennio Morricone, die pathetischen Streichersätze, die immer kurz davor schienen ins Atonale abzugleiten. Überhaupt eine ungewöhnlich sorgsame Behandlung der Tonspur, die erzählend in die Geschichte eingreift. Man hat später oft vom ?Realismus? des Italo- oder Spaghettiwesterns gesprochen. Die Besetzung der Nebenrollen bis hinein ins Heer der Statisten mit schmierigen Personal, die Close-ups von bohnenfressenden Widerlingen oder die durchgehend dreckverschmierte Kleidung der Protagonisten: bei aller filmhistorischen Bedeutung ist und war immer auch und gerade ein B-Movie, der sich seine Freiheiten mit niedrigem Budget und verschärften Produktionsbedingungen erkaufen musste. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Clint Eastwood so kam er und so blieb er :-)!!! 5 von 5 PunktenHeute habe ich zum ersten mal "Für eine Handvoll Dollar" gesehen. Obwohl ich schon alle grossen Western durchhabe, sogar schlechte Genrevertreter... kam ich nie dazu diesen hier zu sehen bis jetzt. Und ich muss sagen ich bin begeistert. Trotz des Bildes aus den 60 ern und der deutschen Mono Fassung bin ich hin und weg. Die Story ist sehr amüsant gestrickt wo unser Held "verwirrung stiftet", dazu noch der grandiose Soudtrack von Morricone. Ich lehne mich jezt mal aus dem Fenster, aber dieser gehört mit Abstand zu den besten Western, die jemals erschaffen wurden und die noch lange Ihresgleichen suchen werden! Western pur 5 von 5 PunktenClint Eastwood in einem der besten Western seiner Zeit! Sollte man als Western-Fan unbedingt gesehen haben. gorgo 5 von 5 PunktenZwar nicht der erste Italowestern, aber der mehr als gelungene Durchbruch für ein Genre, dass in den 60er Jahren bald marktführend sein sollte. Hervorragend restauriert und-nach einigen peinlichen Synchro-Ausrutschern-endlich mit einer, der Thematik angemessenen Synchronisation ausgestattet, ein unverzichtbares MUSS für Italowesternfans. Vorbildliche Veröffentlichung, zudem zu einem mehr als akzeptablen Preis. Arriva, Amigos! !! LEGENDÄR !! 5 von 5 PunktenDieser Klasse-Western nun endlich restauriert auf DVD! Gehört ohne Zweifel in die Rubrik "Die besten Filme aller Zeiten"! und gehört natürlich in die Sammlung! Bewertung DVD 4 Sterne > Film mit reichlich Zusatzmaterial 5 Sterne > Bild-Qualität 4 Sterne > Aufmachung Cover und Info zum Film (leider ohne EA-Datum) 3 Sterne > Preis Bewertung Film 5 Sterne > Story 5 Sterne > Darsteller 5 Sterne > Soundtrack Ennio Morricone 5 Sterne > Regie Sergio Leone 5 Sterne > Original-Länge 5 Sterne > dt.Synchronisation DVD-Geschäft 3 von 5 PunktenWenn man so liest, dass sich ein Rezensent mit Unverständnis über die fehlende deutsch Comedy-Snchro aufregt, so möchte man meinen, das dieser sich bestimmt auch aufgeregt hätte, würde er nur die Comedy-Version auf DVD gekauft haben. Dann würde er sicherlich über die "Verfälschung" des Filmes wettern usw. Fakt ist, das die Comedy-Synchro wohl noch existiert - sie wird ja sogar bei der Dokumentation auf den DVDs verwendet(!),befindet sich also im Besitz von Paramount- aber absichtlich nicht mitveröffentlicht wurde. Der Geier weiß wieso. Vielleicht gibt es irgendwann im Zuge der Marktstrategie eine Special Ultimate Extended ... Edition, mit beiden Synchros, dann aber auch zu Paramount typischen Lieberhaberpreisen. Ich hätte ebenfalls auf den Kauf verzichtet, wäre ich im Vorfeld über das fehlen der Comedy-Synchro informiert gewesen. Über die hervorragende Qualität des Bildmaterials ist schon hinreichend geschrieben worden, deshalb 5 Sterne dafür. 2 Englische Tonspuren sind ausgemachter Unsinn für eine Veröffentlichung auf dem deutschen Markt, zumal 2 deutsche Synchros exitieren. 1 Stern. Fazit: Wer sich selbst dem "reinen Leone" verschrieben hat, wie besagte(r) Vorezensent(in) dem steigen bei der Version die Freudestränen in die Augen. Allen anderen, die wert auf die Comedy-Version legen, ärgern sich über derartige einseitige DVD-Veröffentlichungen (siehe auch z.B. div. Spencer/Hill Filme mit Rainer Brandt Synchro). |
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Für ein paar Dollar mehr (Einzel-DVD)
DVD von Paramount Home Entertainment |
ProduktbeschreibungFür ein paar Dollar mehr Amazon.deFür ein paar Dollar mehr ist der zweite Teil aus Sergio Leones Dollartrilogie. Clint Eastwood, Lee van Cleef und nicht zuletzt Klaus Kinski brillieren in diesem Meilenstein des Italowestern. Clint Eastwood spielt wie schon in Für eine Handvoll Dollar den mysthischen Fremden (hier nennt er sich Monco), dem in Für ein paar Dollar mehr jedoch ein Gegenspieler zur Seite gestellt wird. Lee van Cleef, bis dahin lediglich als Nebendarsteller in Erscheinung getreten, verkörpert den Kopfgeldjäger Colonel Douglas Mortimer, ein exzellenter Scharfschütze, der bislang noch jeden Gauner zur Strecke brachte. Nachdem der gemeingefährliche Psychopath ?El Indio? (Gian Maria Volonté) aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und seine alte Gang um sich schart (darunter der unvergessene Klaus Kinski) kommen sich Monco und der Colonel auf der Jagd in die Quere. Sie realisieren schließlich, dass sie nur eine Chance haben ?El Indio? zu schnappen. Wenn sie zusammenarbeiten. Leone hat die radikale Umarbeitung des Genres in Für ein paar Dollar mehr konsequent weiterbetrieben. Man könnte womöglich sogar behaupten, dass in diesem Film zum ersten Mal überdeutlich Leones Handschrift zum Vorschein kommt. Die Opulenz der Bilder, die expressive Behandlung der Tonspur, das Desinteresse an konventionellen Schnitttechniken, die sich nie dem Fluss der narrativen Handlung entgegenstemmen. Am nachhaltigsten wirkt vielleicht der Umgang mit dramaturgisch strukturierenden Elementen, soll heißen: Leone reißt den Zuschauer durch die überdeutliche Akzentuierung von Bild oder Ton, etwa durch extreme Close-ups oder in den Vordergrund gerückte Toneffekte aus dem Handlungsfluss. Er verwendet Flash-Backs, wechselt zwischen langsamen, dialoglastigen Sequenzen und kurzen, explosiven Schießereien. Das führt zu einer spürbaren Verunsicherung, entwickelt dadurch im besten Fall aber auch einen hypnotischen Sog, der durch Ennio Morricones Musik noch verstärkt wird. Leone hat sich dahingehend auch deutlich geäußert, dass er die Zeit als seinen wichtigsten Hauptdarsteller empfindet. Obwohl Für ein paar Dollar mehr im Vergleich zu seinem Vorgänger der in sich geschlossenere Film ist, in dem auch der Inszenierungswille seines Regisseurs eine passendere Form gefunden hatte, bleibt der Film in der öffentlichen Wahrnehmung hinter Für eine Handvoll Dollar zurück. Die Tür war eben bereits geöffnet. Leone musste bei dieser Arbeit nur noch hindurchtreten. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:einer der Besten 5 von 5 Punktengenialer Western; spitzen Darsteller, Story und Musik. Wie bei Leone gewohnt sind auch die Nebenrollen mit markanten Gesichtern besetzt. Die Bildqualität ist aussergewöhnlich gut. gorgo 5 von 5 PunktenNach dem überragenden Erfolg des ersten "Dollar"-Western Leones konnte dieser, mit einem grösseren Budget gesegnet, seinen Kritikern zeigen, daß er keine Regie-Eintagsfliege war. Unterstützt von einem brillianten Team, hervorragen- den Schauspielern und einem genialen Soundtrack von Ennio Morricone wurde der Film zum ersten großen Klassiker des Italowestern. Die Titelmusik Morricones wurde zur bestverkauftesten Single des Jahres 1965/1966. Ein absoluter Spitzenfilm und einer meiner Western-Favoriten schlechthin. Das Bonusmaterial hätte, angesichts der Bedeutung für ein ganzes Genre, etwas origineller ausfallen können. Meisterwerk! 5 von 5 PunktenIch habe mir gestern zum ersten mal den Film angeschaut und ich war einfach nur begeistert, die Dialoge sind so cool, dass man sich den Film direkt nochmal anschauen muss um einfach die Coolheit der Jungs richtig zu würdigen. Das erste Treffen von Lee van Cleef und Clint Eastwood ist der absolute hammer, genauso super wie das auf einander treffen von Robert de Niro und Al Pacino in Heat. Es ist meiner Meinung nach schwer zu sagen ob dieser Film oder the Bad, the good and the ugly besser ist, aber ich denke diesen Film kann man sich definitiv öfters angucken, alleine schon von der Länge des Filmes. Da ist dieser Film einfach noch ne Spur knackiger. Für Leute die wirklich Ahnung von Filmen haben, ist "für ein paar Dollar mehr" ein muss. Es gehört einfach mit zu den besten Filmen. Nur zu empfehlen. !! LEGENDÄR !! 5 von 5 PunktenDieser Klasse-Western nun endlich restauriert auf DVD! Gehört ohne Zweifel in die Rubrik "Die besten Filme aller Zeiten"! und gehört natürlich in die Sammlung! Bewertung DVD 4 Sterne > 2 DVD mit reichlich Zusatzmaterial 5 Sterne > Bild-Qualität 4 Sterne > Aufmachung Cover und Info zum Film (leider ohne EA-Datum) 3 Sterne > Preis Bewertung Film 5 Sterne > Story 5 Sterne > Darsteller 5 Sterne > Soundtrack Ennio Morricone 5 Sterne > Regie Sergio Leone 5 Sterne > Original-Länge 5 Sterne > dt.Synchronisation !! LEGENDÄR !! 5 von 5 PunktenDieser Klasse-Western nun endlich restauriert auf DVD! Gehört ohne Zweifel in die Rubrik "Die besten Filme aller Zeiten"! und gehört natürlich in die Sammlung! Bewertung DVD 3 Sterne > nur Film ohne Trailer, ohne Zusatzmaterial 5 Sterne > Bild-Qualität 4 Sterne > Aufmachung Cover und Info zum Film (leider ohne EA-Datum) 3 Sterne > Preis Bewertung Film 5 Sterne > Story 5 Sterne > Darsteller 5 Sterne > Soundtrack Ennio Morricone 5 Sterne > Regie Sergio Leone 5 Sterne > Original-Länge 5 Sterne > dt.Synchronisation |
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Der Tod läuft hinterher (ZDF Krimi-Straßenfeger)
DVD von Universal/Music/DVD |
5 Kundenrezensionen:strassenfeger 4 von 5 Punktenwunderbarer schwarz weiss strassenfeger von 1967.geeignet für alle nostalgiger,wallace,durbridgefans.fast die ganze schauspielelite der damaligen zeit hat sich hier versammelt.fuchsberger,meinrad,flickenschild u.s.w..bild und ton sind soweit in ordnung.für krimifans der alten schule eine klare kaufempfehlung Ein wirklich guter Krimi 5 von 5 PunktenKnapp 3 1/2 Stunden Spannung mit einer hochkarätigen Schauspielergarde bietet der erste Staßenfeger des ZDF aus dem Jahr 1967. Bei sehr guter, dem Alter entsprechenden Bild-und Tonqualität, kann man Joachim "Blacky" Fuchsberger zusehen, wie er zusammen mit Marianne Koch das plötzliche Verschwinden seiner Schwester aufklärt. Dabei läuft beiden bis zur Auflöung des Falles der Tod hinterher. Jeder, der gerne gute und spannende Krimikost genießt,sei dieser in Schwarz-Weiß gedrehte Straßenfeger empfohlen. Toller Dreiteiler mit Starbesetzung... 5 von 5 PunktenSelten wurde ein Mehrteiler mit einer derart grandiosen Starbesetzung produziert. Wir haben uns gestern alle Folgen in einem Rutsch angeschaut und mußten (wieder mal) wehmütig feststellen: Sowas gibt es heute leider nicht mehr. Das war noch herrliche und hochwertige Fernsehunterhaltung... Zwar wurde das Bild nicht restauriert und von Verschmutzungen und anderen analogen Defekten befreit aber es ist dennoch zufriedenstellend. Der Ton klingt dem Alter entsprechend, trotzdem sind die Dialoge gut zu verstehen... Auch sonst ist die DVD sehr spartanisch ausgestattet. Es gibt ein nostalgisch gehaltenes Menü, wo man alle drei Teile anklicken kann und das wars dann auch schon. Eine sichtbare Kapitelanwahl fehlt. Es gibt einen Einleger mit Darstellerliste, recht kurzen Inhaltsangaben zu allen Teilen sowie ein paar s/w-Fotos... Ein toller TV-Klassiker auf ordentlicher DVD! Kein Wendecover! Prophetische Rezensionen.... 1 von 5 PunktenLeider ist in letzter Zeit speziell bei DVDs die Tendenz zu beobachten, offensichtlich zu Werbezwecken "prophetische Rezensionen" noch VOR dem Erscheinen des Produktes zu veröffentlichen - was dem Wesen einer Rezension eigentlich völlig widerspricht (oder wäre solches noch VOR einer Theaterpremiere oder einem Konzert denkbar ?!). Bitte also in Zukunft (wieder) sauber trennen zwischen "Produktinformation" und "Rezension" (=Bewertung eines tatsächlich erworbenen Produktes) - auch wenn es der PR-Abteilung von Amazon weh tut... Der erste Krimi-Straßenfeger des ZDF aus dem Jahr 1967 5 von 5 PunktenJetzt erscheint nach "Babeck" (1968) und "11 Uhr 20" (1969), die bereits seit 2006 als DVD-Veröffentlichung erhältlich sind, endlich auch der erste Krimi-dreiteiler des ZDF "Der Tod läuft hinterher" aus dem Jahr 1967 auf Digital Versatile Disc. Die darin mitwirkenden zum Teil bis heute unvergessenen Schauspieler, die mitunter zu den ganz großen ihres Fachs gehörten, tragen ganz entscheident zur ausgezeichneten Qualität dieser unter der Regie von Wolfgang Becker nach einem Drehbuch von Herbert Reinecker entstandenen Produktion bei. Zur Besetzung gehören u.a. Joachim Fuchsberger, Marianne Koch, Josef Meinrad, Pinkas Braun, Gisela Uhlen, Elisabeth Flickenschildt, Marianne Hoppe, Walter Richter, Jan Hendricks, Ernst Fritz Fürbringer, Gerd Baltus, Friedrich Schoenfelder, Reinhard Glemnitz oder Stanislav Ledinek. Dem ZDF bescherte "Der Tod läuft hinterher" zur Erstausstrahlung im Jahresendprogramm des Dezember 1967, eine sehr hohe vorher so noch nie dagewesene Einschaltquote, mit einer Sehbeteiligung von bis zu 90%. Kein Wunder also dass ein Jahr später der dreiteiler "Babeck" und zwei Jahre später der dreiteiler "11 IUhr 20" folgen sollten, die ebenfalls wieder aus der Feder von Erfolgsautor Herbert Reinecker stammten. Mit diesen drei Produktionen gelang es dem damals noch jungen Sender ZDF unter anderem auch eine Art Konkurrenz zu den ebenfalls sehr erfolgreichen Durbridge-Verfilmungen der ARD, wie "Das Halstuch", "Tim Frazer" oder auch "Melissa" zu schaffen. Inhalt: Eduard Morrison (Joachim Fuchsberger) reist aus Südamerika nach London, um seine Schwester Alice zu besuchen. Doch in deren Wohnung findet er eine neue Mieterin, Janet Winters (Yvonne Monlaur). Von dieser erfährt Morrison, dass seine Schwester Selbstmord begangen haben soll, in dem sie in einen Lastwagen lief. Morrison bezweifelt dieses natürlich ganz entschieden und befragt Zeugen. Doch als der Hauptaugenzeuge Sam Hotkins reden will, wird dieser ermordet. Im weiteren Verlauf führen ihn seine Nachforschungen in eine Bar, in der er unter anderem die Bardame Myrna Collins (Gisela Uhlen), den Barbesitzer Caston (Josef Meinrad), den Angestellten Dan Low (Jan Hendricks) sowie John Evans (Pinkas Braun) trifft. Alle scheinen mit dem Fall zu tun zu haben und ein Mordanschlag von Dan Low auf Morrison bestätigt dies. Die Tochter des ermordeten Sam Hotkins, Mary Hotkins (Marianne Koch) unterstützt mittlerweile Eduard Morrison bei seinen Ermittlungen. Als schließlich Janet Winters ebenfalls ermordet aufgefunden wird und Morrisons tot geglaubte Schwester Alice sich am Telefon aus einem abgelegenen Landhaus meldet, beginnt die ganze mysteriöse Geschichte erst so richtig spannend zu werden. Als wenig später Morrison und Hotkins zusammen mit Polizeibeamten und Inspektor Brown (Ernst Fritz Fürbringer) das Landhaus aufsuchen, finden sie lediglich den Fabrikanten David Stone (Friedrich Schoenfelder) und dessen Frau Edna (Elisabeth Flickenschildt) vor. Von Alice fehlt jedoch jede Spur. Morrison vermutet allerdings dass Edna Stone etwas mit dem verschwinden seiner Schwester und den bisherigen Todesfällen zu tun haben könnte... 1. Teil: (Erstsendung: 27.12.1967 Länge: 73 min.) 2. Teil: (Erstsendung: 29.12.1967 Länge: 72 min.) 3. Teil: (Erstsendung: 30.12.1967 Länge: 66 min.) Nachtrag vom 10.07.2010: Bildbewertung: Diese 43 Jahre alte im Auftrag des ZDF entstandene "Inter Tel" - Filmproduktion aus München, zeigt sich auf dieser DVD Typ 9 im Vollbild-Format 4:3. Original-Negative dieses auf 35 mm Schwarz/Weiß-Filmmaterial produzierten Fernsehfilms, scheinen im ZDF-Archiv nicht mehr vorhanden zu sein. Die Komplettabtastung einer gut erhaltenen und wenig beanspruchten Filmkopie mit anschließender digitaler Bildbearbeitung, hätte in der Regel wohl für das vorliegende DVD-Mastering ein besseres Endergebnis zur Folge gehabt. Stattdessen bekommt man hier nur das Bild einer in der Qualität unbearbeiteten MAZ-Aufzeichnung zu sehen. Verwendet wurde vermutlich genau jenes Sendeband, dass auch schon bei der letzten TV-Ausstrahlung dieses dreiteilers vor ca. zwei Jahren, im ZDF-Theaterkanal zum Einsatz kam. Darauf weist eindeutig die Copyright-Einblendung mit der Jahreszahl 1967 am Ende eines jeden Teiles hin, welche in dieser Art und Weise heute bei Wiederholungen dort zwar gang und gebe ist, zum Zeitpunkt der Erstsendung jedoch so nicht üblich war. Aufgrund des Alters und der unterschiedlichen Qualität des unbearbeiteten Ursprungsmaterials, bewerte ich das Bild, auch weil sich dessen Einschränkungen im großen und ganzen im Rahmen halten, mit befriedigend bis zufriedenstellend, teilweise sogar als gut. Das Menü der DVD bietet als einzige Auswahl, die direkte Anwahl der drei Filmteile mit einer Gesamtlaufzeit von 211 Minuten an. Übrigens: Im Gegensatz zur DVD-Veröffentlichung von "Babeck" wurde bei "Der Tod läuft hinterher" auf die Entfernung der Zusammenfassungen vor dem zweiten und dritten Teil verzichtet. Der legendäre Krimi-Straßenfeger von 1967 ist also auch auf dieser DVD, in seiner vollständigen und ungeschnittenen Originalfassung, wie einst im Fernsehen zu erleben. Darüber hinaus gehendes Bonusmaterial ist allerdings leider Fehlanzeige. Wer stattdessen auf ein informatives Booklet hofft, findet lediglich einen Einleger vor, der auf der einen Seite die Angaben zu Schauspieler und Rolle, sowie auf der anderen Seite kurze Inhaltsangaben der drei Teile mit sechs Szenenfotos in Schwarz/Weiß enthält. Tonbewertung: Der Ton wurde im Format Dolby Digital 2.0 aufgespielt. Er ist jederzeit sauber und klar Verständlich vorhanden. Gesamturteil: Auch wenn diese DVD von ihrer Ausstattungsseite her eine Veröffentlichung mit einigen Unzulänglichkeiten darstellt, ist und bleibt "Der Tod läuft hinterher" ganz sicher ein Meilenstein deutschen Krimischaffens. Für den Autor Herbert Reinecker war es der Beginn einer langen erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Produzenten Helmut Ringelmann und dem ZDF, die sich nicht nur mit "Babeck" (1968) und "11 Uhr 20" (1969), sondern vor allem auch über die Krimireihen "Der Kommissar" (1969 bis 1976) und "Derrick" (1974 bis 1991) fortsetzen sollte. Fazit: Auch wenn diese Trilogie ganz sicher nicht mehr in jeder Beziehung den heutigen Sehgewohnheiten entspricht, dürften sich alle Fans und Freunde dieser Art von Krimi-Unterhaltung, ganz bestimmt über diese DVD-Veröffentlichung freuen können. |
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Tanz der Vampire
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungBal paradox Die Blutsauger in Abendgarderobe feiern in Graf von Krolocks transsilvanischem Schloss den Tanz der Vampire. Ganz gewiss wäre kein Sterblicher verrückt genug, diese Soiree der Hämoglobin-Süchtigen zu stören. Doch dann entdecken die Festgäste etwas in den Spiegeln des Ballsaals Das Abbild von Menschen - Vampirkillern - die mitten unter ihnen das Tanzbein schwingen.Mit diesem drolligen Balanceakt aus Schocks und Gags parodiert Regisseur/Co-Autor Roman Polanski Der Pianist, Rosemaries Baby, Chinatown das klassische Vampir-Genre. Er persönlich spielt Alfred, den furchtsamen Gehilfen eines schlotternden Vampirforschers Jack MacGowran Der verliebte Alfred versucht die hinreißende Sarah Sharon Tate zu beschützen, als der Graf Ferdy Mayne sie in das Monster seiner Träume verwandeln möchte. Eine Tour de force von wahrhaft beißendem Humor! Aus der Amazon.de-RedaktionIn diesem Monsterspektakel aus dem Jahre 1966, einer von Polanskis unverhohlenen Komödien, spielen Jack McGowran und Polanski ein tolpatschiges, aber dennoch heldenhaftes Vampirjägerduo. Die beiden kämpfen sich durch jegliche Art von Schlamassel, als sie gerufen werden, um die schöne und vollbusige Tochter (Sharon Tate) eines Gastwirtes vor einem Blutsauger zu retten, der doch sehr an Dracula erinnert. Einer der kniffeligsten Momente entsteht, als ein Raum voller tanzender Vampire durch einen Blick in den Spiegel bemerkt, dass die beiden menschlichen Eindringlinge die einzigen sind, die sich darin widerspiegeln. Der Film, der sowohl gruselig als auch lustig ist, beeindruckt durch seine unvergessliche Ausstattung, tolle Musik, eines der wenigen aufgezeichneten Beispiele für die außergewöhnliche Schönheit von Sharon Tate und durch herausragende Darsteller. Polanski zeigt sich hier zwar nicht sonderlich entspannt, beweist jedoch eindeutig, dass er als Regisseur durchaus glänzen kann. --Tom Keogh 5 Kundenrezensionen:Enttäuschend!!! 2 von 5 PunktenHabe als Kind diesen Film gesehen und fand ihn lustig und gruselig zugleich. Jetzt, als Erwachsene, fand ich diesen Film nur noch langweilig. Das Musical im Stuttgarter SI-Zentrum ist wesentlich fetziger. Kult! - aber nur mäßige DVD 5 von 5 PunktenProfessor Abronsius wird von seinen Kollegen für verrückt erklärt. Seine Theorie der Blut trinkenden, unsterblichen Vampire ist eine Schauermär, sonst nichts. Doch der Experte für die Biologie der Fledermäuse will diese Ignoranten eines Besseren belehren. Er reist mit seinem Gehilfen Alfred in die einsamste Gegend der Karpaten und findet schließlich, was er sucht. Eine kleine Wirtschaft, inmitten tief verschneiter Landschaft, in deren Inneren er unzählige Knollen Knoblauch an Wänden und Decken findet. Dieses untrügliche Zeichen für die bedrohliche Nähe von Vampiren wird bald darauf zur Gewissheit. Die vom Wirt Shagal sorgsam versteckte, bildschöne Tochter wird entführt. Abronsius und Alfred machen sich auf, um dem Schloss des Grafen Krolok einen Besuch abzustatten. Sie vermuten, dass er der Vampir ist und Sarah gefangen hält. Der bucklige Diener des Grafen empfängt missmutig die Gäste, verhindert aber vehement, dass sie sich Zugang zur Gruft verschaffen. Doch Abronsius und Alfred gelingt es durch eine List, am Diener vorbei zu gelangen. Sie finden in den beiden Särgen den Grafen und seinen Sohn sowie den ebenfalls von den Vampiren gebissenen Shagal, den Vater der entführten Sarah. Alfred soll ihrem Treiben ein Ende bereiten und einen Holzpflock ins Herz der Vampire schlagen. Doch Alfred zaudert und wagt nicht, diese schreckliche Tat zu vollbringen. Als auch noch die Tasche mit den Utensilien zur Bekämpfung der Untoten verloren geht, ahnen die Beiden, dass ihnen eine gefährliche Nacht bevorsteht. 1966 in die Kinos gekommen, wurde Tanz der Vampire, die Regiearbeit Roman Polanskis, schnell zum Kultfilm. Die Parodie auf diverse Stummfilme und Frühwerke des Kinos erwies sich als perfekte Horrorkomödie. Ohne albern zu sein, halten sich Situationskomik und skurrile und urkomische Einfälle die Waage mit atmosphärisch beeinruckenden Horror-Elementen und einem teils ernsten Unterton. Die Bedrohung ist real, der Umgang damit höchst lustig und äußerst virtuos. Polanski, hier als Alfred auch in einer Schauspielrolle zu bewundern, komponiert ein solches Panoptikum an wunderbarsten Persönlichkeiten, grandiosen Bildern und wundervollen Regieeinfällen, dass nicht eine einzige Minute des Films verstreicht, ohne bestaunt und bewundert zu werden. Immer wieder bleibt einem das Lachen im Halse stecken, hält man den Atem an und lacht dann wieder laut los: Zu viele der Filmszenen sind einmalig und wahre Meisterwerke des Kinos. Sämtliche Rollen sind perfekt besetzt. Ob es der Wirt, seine Frau, deren Tochter oder der Graf und sein schwuler Sohn sind, deren buckliger Diener oder Professor Abronsius und sein Diener Alfred, das gesamte Ensemble wirkt wie aus einem Guss und agiert mit traumwandlerischer Sicherheit. Die Atmosphäre des Films wird durch die geniale Musik von Kristof Komeda in ihrer Wirkung verstärkt und entfaltet eine ganz eigene, markante Wirkung. Leider ist die Umsetzung auf DVD nicht perfekt. Weder Ton noch Bild erreichen ein angemessenes Niveau. Da auch nennenswerte Extras fehlen, ist hier das Urteil eindeutig: eher Mittelmaß denn Perfektion. Leider ist die Vorlage nur in Mono, kann also kaum beeindruckend umgesetzt werden. Doch gar so gedrückt und teils blechern müssen Musik und Synchronisation dann doch nicht klingen. Fazit: Tanz der Vampire ist ein perfekter Film in einer nur mittelmäßigen DVD-Umsetzung. Da der Preis für den 102 Minuten langen Film aber als günstig bezeichnet werden kann, sollte jeder Filmfan diese DVD gesehen haben. Stefan Erlemann Vergleich Film mit Musical 3 von 5 PunktenFilm & Musical sind wirklich identisch, sogar die Personen ähneln sich sehr. Ich finde allerdings, daß der Film doch eher "langatmig" wirkt, wenn man das Musical mit der supertollen Musik gesehen hat. Trotzdem, der Film ist ein Klassiker und allemal zum Ansehen wert. Kultklassiker 5 von 5 PunktenAnders lässt sich dieser Film kaum beschreiben. Schräger Humor, keineswegs platt, stets mit einem Augenzwinkern geht dieser Film " über die Bühne " . Ein Klassiker schlechthin. 5 von 5 PunktenIch kann mich den Rezessionen der Vorredner nur anschließen. Dieser Film schafft eine angenehm gruselige Atmosphäre, die man bei vielen der heutigen Möchtegern Vampirfilmen , missen lässt. Mal von dem Humor (der nie übertrieben wie scary movie und co. rüberkommt) und den charmanten Charakteren und der guten Story, abgesehen . Man sollte bedenken, wie alt der Film ist, und mit welcher Mühe und Liebe zum Detail die Kulisse gestaltet worden ist (da können sich einige Computer Animation Retorten Produktion, heute eine Scheibe von Abschneiden!!) |
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Der Hofnarr
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Der Hofnarr, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 02.10.08 Aus der Amazon.de-RedaktionIn dieser einfallsreichen Slapstick-Komödie macht sich Danny Kaye über Robin Hood und Scaramouche lustig. Er spielt den albernen, aber gutherzigen Entertainer Hawkins, der sich verkleidet als Giacomo, der legendäre König der Hofnarren, in den Hof des korrupten Basil Rathbone (in seiner üblichen Rolle als Bösewicht) einschleicht. Nachdem die Hofzauberin Hawkins hypnotisiert, so dass dieser denkt, er sei ein legendärer Meuchelmörder, muss Hawkins nun mit so vielen Identitäten zurecht kommen, dass er die Übersicht verliert und Kaye zwischen diesen Rollen mit einem sprichwörtlichen Fingerschnippen hin- und herwechselt. Zu den komödiantischen Höhepunkten gehört unter anderem ein toller Schwertkampf mit Rathbone, bei dem er ständig die Identität wechselt sowie das klassische "Kelch mit dem Elch/Pokal mit dem Portal"-Wortspiel, als Hawkins "Wo ist das Gift drin?" spielt und vergisst, wo es sich befindet. Mit der holden Glynis Johns als seine geliebte Spionin, Angela Lansbury als ränkeschmiedende Prinzessin und Mildred Natwick als schrullige Hexe ist dies Danny Kaye in komödiantischer Höchstform. --Sean Axmaker 5 Kundenrezensionen:Klassisch komisch 5 von 5 PunktenEin Klassiker! Der Hofnarr - The Court Jester. Ur-komisch und trotzdem ein klassicher "Mantel- und Degenfilm" im Stil der 40er und 50er Jahre. Farbenfrohe Kostüme und eine Besetzung die nichts zu wünschen übrig lässt. Danny Kaye als Rebell/Hofnarr Hubert Hawkins, Glynis Johns als Hauptmann/Jungfer Jean, Basil Rathbone als böser Widersacher Sir Ravenhurst, Angela Lansbury als Prinzessin Gwendolyn und Mildred Natwick als Griselda. Packende Schwertkampfszenen mit Basil Rathbone, dem Fechtkampf-Bösewicht schlechthin,der grosse Erfolge als Bösewicht in etlichen historischen Filmen(u.a. Robin Hood, Unter Piratenflagge) feierte. Feinster Slapstick und grandiose Dialoge, wie zu Beispiel die berühmte "Becher mit dem Fächer" Szene. Hawkins muss, gegen seinen Willen bei einem Turnier gegen Sir Griswold antreten. Griselda will ihm helfen und vergiftet einen der Weine, die von den Kontrahenden vor dem Kampf getrunken weden sollen. Damit Hawkins nicht den falschen nimmt, soll ein Spruch helfen: " Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer, der Pokal mit dem Portal hat den Wein gut und rein." Der Pokal zerbricht, an seine Stelle tritt "der Kelch mit dem Elch". Beide Gefäße werden erneut befüllt und eine neue Pille kommt dazu.... wo war jetzt das Gift? Sehenswert für alle die gerne Lachen und Fans der klassichen Ritterfilme. Viel Vergnügen Danny Kaye in Höchstform! 5 von 5 PunktenWer die alten Hollywood Klassiker liebt, darf diesen Film nicht verpassen. Dies ist ein Vorgänger moderner Filmparodien à la Nackte Kanone, ohne derart derb und dümmlich zu werden. Ein gelungenes Augenzwinkern über Mantel und Degen Filme. Liebenswert, humorvoll, bunt - Familientauglich !! Meine Tochter (7 Jahre) liebt den schwarzen Fuchs. Ritterfilm Parodie 3 von 5 PunktenIn diesem Film werden die großen Ritterfilme parodiert. Kurzweilige Unterhaltung, bei der vielleicht etwas zuviel gesungen wird. Super Qualität, ebndlich fand ich diesen alten Film 5 von 5 PunktenSuper Qualität, endlich fand ich den alten Film. Ich bin ein Fan von solchen Filmen to whom do I hum, to whom? 5 von 5 PunktenDa kann nicht mal Mel Brooks mit seinen "Helden in Strumpfhosen" mithalten. Ein "alter Schinken", bei dem man immer noch aufpassen muss, dass man sich nicht nass macht vor Lachen. |
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Easy Rider
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungDies ist der klassische Jugendfilm der 60er Jahre. Er spiegelt die Gewohnheiten und Sehnsüchte einer ganzen Generation wieder. Zwei Jugendliche Peter Fonda und Dennis Hopper starten mit ihren Motorrädern zu einer Odyssee von Küste zu Küste. Sie entdecken die verschiedenen Gesichter der großen Städte und der kleinen Orte, machen Erfahrungen in einer Hippie-Kommune, mit Drogen und Sex in New Orleans' einschlägigem Milieu. Besonders bemerkenswert an diesem Film ist auch die außergewöhnliche Darstellung von Jack Nicholson, der mit dieser Rolle seinen Durchbruch schaffte. Easy Rider war der offizielle USA-Beitrag zum Cannes Filmfestival 1969. Er wurde als bester Film eines neuen Regisseurs Dennis Hopper ausgezeichnet. Aus der Amazon.de-RedaktionDieser Leinwanderfolg aus dem Jahre 1969 ist ein wichtiger Wegbereiter des amerikanischen Independent-Kinos und ein Prüfstein für eine neue Generation von Filmemachern obendrein. Peter Fonda und Dennis Hopper spielen zwei Motorradhippies, die durch den Südwesten Amerikas fahren und einem Flickenteppich aus guten und schlechten Menschen begegnen. Jack Nicholson taucht in einer bedeutungsvollen Rolle als Anwalt auf, der sich eine Zeit lang ihrer Suche nach Freiheit anschließt und das Problem der Gesellschaft mit der Freiheit artikuliert, so wie die Figuren von Fonda und Hopper sie verkörpern. Hopper führte Regie und machte die schlichten Filmmethoden des legendären Drive-in-Filmproduzenten Roger Corman (The Little Shop of Horrors -- Der kleine Horrorladen) zu einem ernst zu nehmenden Bestandteil des Mainstream-Kinos. Der Film kann nicht umhin, heute ein wenig überholt zu wirken (insbesondere eine psychedelische Sequenz gegen Ende des Films hat sich nicht gut gehalten), aber er behält seine ursprüngliche Kraft, seine Kühnheit und seine epochale Wirkung. --Tom Keogh 5 Kundenrezensionen:Bildformat stark beschnitten! 1 von 5 PunktenWar bei der VHS-Cassetten-Version bereits rund die Hälfte des Kinobildes seitlich abgeschnitten worden, wurden hier von der beschnittenen Version für das 16zu9-Format nochmals oben und unten erhebliche Bildteile einfach weggeschnitten. Es ist eine Zumutung, wenn von der Bildinformation nicht einmal mehr 30% übrig bleiben. Laaangweilig 1 von 5 PunktenEs ist ein Kultfilm - Der Kultfilm einer ganzen Generation. Das kann ich mir höchstens damit erklären das zu dieser Zeit gewisse Substanzen ein große Rolle gespielt haben. Ich finde den Film von Anfang an langweilig. Teilweise wirr. Nachdem ich den Film über eine Stunde gesehen habe habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten und ausgeschaltet. Der Film kommt nicht in meine Sammlung - ich habe ihn schon wieder zum Verkauf eingestellt. ..leider nur gekürzte Fassung 3 von 5 Punkten..was war ich damals beeindruckt vom Kinofilm. Insbesondere die heiße Verführungsszene im Wohnwagen ist mir in bleibender Erinnerung geblieben - freie Liebe gehörte auch zum Feeling des Films über diese Zeit. Und wo ist diese Szene geblieben ??? Der Originalfilm hatte 95 min. - die derzeit käuflichen Versionen nur 91 min. Die langhaarigen Biker wurden als Provokation des konservativen Amerika empfunden - die ganze Wahrheit des Films traut man uns in Deutschland heute immer noch nicht zu. Was soll ich hier noch schreiben? 5 von 5 PunktenDer Film ist einem jedem bekannt, ebenso die Lieder respektive das unsägliche Titellied von Steppenwolf, welches leider überstrapaziert wurde. Das gleiche gilt auch für Teile des Filmes. Im Grunde genommen, ist es "nur" eine Fahrt, die von L.A. nach New Orleans bzw. weiter führt. Es gibt Fahrtszenen, die Unvergleichen schön sind. Die Landschaften, die Menschen die in diesem Landschaften wohnen und leben. Auf die verschiednen Arten, wie sie machen. Als Farmer, mit Großfamilie und mexikanischer Frau. Als Hippies. Als prollige und alles-hassende Kleinstadt-Spießbürger, die keine Kontrolle über ihr verkorkstes Leben haben. Außer sie spotten und fürchten die, die so leben, wie gut sie es können! Als Moralisten, als Parodisten. Im Schnitt eine Summe der Bewohner des hier dargestellten, rassistisches Südens der USA. Man meint noch die Folgen des Bürgerkrieges zu spüren. Natürlich lebt auch hier wieder der Mythos der Harley auf. Siehe Nackt unter Leder! Patriotisch der Helm und das Motorrad. USA. Leicht und europäisch wirkend die Lebensweise. Dieser Film ist nicht nur 5 Sterne wert, sondern 10. Auch nur annähernd Ähnliches gibt es kaum. Hier passt die Musik zum Film und umgekehrt. Und ich hoffe, es wird nie einen zweiten Teil geben, wie schon oft gedroht wurde. Er würde den Film zerstören. "Sie säen nicht, aber sie ernten doch" 2 von 5 PunktenJa, ich gebe dem Film ganz bewußt bloß 2 Sterne, obwohl ich vielen Rezensionen zustimmen kann! Mythos, Kult-Biker-Film, Absoluter Klassiker der 60er, Revolte gegen das Establishment - alles richtig. Und was die Musik anbelangt, erst recht keine Frage! Was allerdings "eine ehrliche Sicht auf den amerikanischen Traum auf Freiheit" und ähnliche Lobpreisungen in dieser Richtung anbelangt, dem stimme ich keinesfalls zu. Ehrlich ist für mich redlich und rechtschaffen. Wer aber mit dem Verkauf von Drogen die finanzielle Grundlage dafür schafft, sich seinen Traum von "Freiheit" zu erfüllen, der ist für mich von Anfang an aus dem Rennen!!! Es wundert mich doch in höchstem Maße, daß keiner, aber auch nicht ein einziger, daran Anstoß nimmt!!! Hätten sich die beiden ehrliches Geld verdient, um sich dann ihren Traum zu verwirklichen, von mir aus auch eine längere Zeit auszusteigen, dann wäre die Sache oK. So allerdings nicht!!! Nicht säen und dennoch ernten, das gestehe ich einzig den Vögeln und anderem Getier zu - keinesfalls Dealern, auch nicht, wenn sie aus den lockeren 60ern sind, denn auch da waren deren Konsumenten schon die Verlierer. Oder bin ich jetzt etwa spießig - ich glaube nicht!!! |
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Agenten sterben einsam
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungDer Auftrag ist klar Eindringen. Den General befreien. Verschwinden. Doch man hätte die Spezialagenten, die zur Befreiung eines US-Generals aus einer Alpenfestung eingesetzt werden, auch darüber informieren sollen, dass sie nichts und niemandem trauen dürfen - nicht einmal den Befehlen für die Rettungsaktion, die sie gerade erhalten haben. Agenten sterben einsam Das müssen Richard Burton und Clint Eastwood auf die harte Tour erfahren... Die Romanvorlage zu diesem Agenten Thriller voll überraschender Wendungen schrieb Action-Meister Alistair MacLean vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, Regie führte Brian G. Hutton Stoßtrupp Gold. Der für seine dynamischen Klassikerrollen bekannte Burton liefert auch inmitten explosiver Kinoknalleffekte eine mitreißende Leistung. Und Eastwood dominiert die packenden Action-Sequenzen mit seiner unerschütterlich coolen Präsenz. Beim Kinostart entwickelte sich der Film zum damals größten Erfolg in Eastwoods Karriere und für das Studio zum Kassenknüller des Jahres. Aus der Amazon.de-RedaktionIn Agenten sterben einsam müssen Richard Burton und Clint Eastwood in das sicherste Gefängnis der Welt eindringen, um einen wichtigen amerikanischen General aus den Fängen der Deutschen zu befreien. Spannender, aufwändig produzierter Actionfilm nach einem Bestseller von Alistair MacLean. Deutschland 1944: Über Bayern wird ein Flugzeug der Alliierten abgeschossen. Ein amerikanischer General wird gefangen genommen und in ein schwer befestigtes Schloss in den Bergen verschleppt. Bevor er etwas über die bevorstehende Invasion der Amerikaner (D-Day) ausplaudern kann, soll ihn eine Spezialeinheit unter der Leitung des britischen Majors Smith (Richard Burton) befreien. Doch schon bald werden Mitglieder des Teams unter merkwürdigen Umständen getötet und auch die Deutschen scheinen über jeden Schritt der Einheit bestens informiert. Lieutenant Schaeffer (Clint Eastwood), der einzige Amerikaner unter den Briten, beginnt am tatsächlichen Ziel der Mission zu zweifeln. Agenten sterben einsam ist einer jener Filme, bei denen sich deutsche Soldaten im Dutzend von den raubeinigen Helden der Alliierten niedermähen lassen, bei denen in schöner Regelmäßigkeit logische Löcher in Fußballfeldgröße im Handlungsablauf auftauchen und alles in allem bei genauerer Betrachtung weniges wirklich Sinn macht. Ist man jedoch nicht kleinlich und lässt man sich auf diese Grundvoraussetzungen ein, beschert einem der Film zweieinhalb Stunden ausgezeichnete Unterhaltung. Den souveränen Richard Burton und den wortkargen Clint Eastwood gemeinsam vor der Kamera zu sehen (was es weder vorher noch nachher gab) ist an sich schon Erlebnis genug. Agenten sterben einsam hat aber noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Das Drehbuch von Alistair MacLean, basierend auf seinem eigenen Roman, stellt die Protagonisten und uns Zuschauer vor immer neue Rätsel und Wendungen; die komplexe Handlung wird spätestens nach der ersten Stunde von einer nicht enden wollenden Folge an aufregenden Action-Sequenzen durchzogen, die einer Jerry-Bruckheimer-Produktion zur Ehre gereichen würden. Nicht zuletzt ist der Film Dokument einer Zeit, in der ein Actionspektakel von einem anerkannten Romanautor geschrieben werden konnte und in dem wie selbstverständlich eine Theaterlegende die Hauptrolle übernahm. Man stelle sich vergleichbares heute vor. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Triple XXX - the Switch of the switch of the switch 2 von 5 PunktenWas im Deutschen den Alles und nichtssagenden Titel "Agenten sterben einsam" hat, lautet im Original: "Where Eagles Dare". Es geht um eine NS-Festung, die dermaßen uneinnehmbar in die Alpen integriert sei, dass nur ein Adler sie erobern könne. Daher "Wo Adler etwas wagen". Der zweite Hauptdarsteller Clint Eastwood nannte den Film jedoch "Where Doubles Dare" - über die Bedeutung gehen die Filmbücher auseinander. Nach einer Legende mokierte sich Eastwood, dass er diesmal die aufwändigen Stunts nicht selbst ausführen durfte, nach einer anderen über die abstrusen Wendungen der Story, weswegen mit "doubles" nicht Stuntmänner, sondern Doppelagenten gemeint seien. Beides hat einen zutreffenden Kern: Der Film strotzt vor abstrusen Wendungen, es gibt sogar einen Tripleagenten, und er hat aufwändige Stunts. Er ist jedoch nicht besonders gut, nicht einmal, wenn man gar keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem "Dritten Reich" erwartet und die Nazis lediglich als Objekte für endlose Tötungsorgien akzeptiert. Um so etwas zu inszenieren, muss man schon eine grelle Satire wie den Irakkriegsfilm "Three Kings" drehen, einen zynischen Blick wie Robert Aldrich in "Das dreckige Dutzend" haben oder ganz offen den Krieg als Krieg des Kinos gegen die Wirklichkeit führen - hierdurch kommt Quentin Tarantino in "Inglourious Basterds" zu interessanten Metabedeutungen hinter der Oberfläche des Erzählten (siehe auch das Buch "Quentin Tarantino gegen die Nazis" von Georg Seeßlen). "Where Eagles Dare" ist nichts von alledem und eine Satire höchstens unfreiwillig. Während in dem endlos langen Film zu Beginn recht wenig Actionszenen enthalten sind, stellen die letzten ca. 45 Minuten ein Dauerfeuer mit fataler Wirkung dar: Es wird langweilig, weil es keinen Rhythmus, keinen Bogen mehr hat, sondern erzählerisch eine endlose Dehnung des Immergleichen und der immergleichen Tonlage und Intensität ist. Hierzu trägt auch bei, dass die Nazis nicht den Hauch einer Chance haben, niemals. Gerade daran zeigt sich, dass der Mix aus Actionfarce und NS-Film zu nichts Gutem führt: Intellektuell wollen wir ja den Nazis nicht den Hauch einer Chance geben. Lässt man diese Ebene aber weg und betrachtet die Nazis nicht als Nazis, sondern als irgendwelche Bösen in einem Genrefilm, so gilt genau umgekehrt: Wir wollen, dass sie eine Chance haben, dass sie zumindest ernsthaft gefährlich werden können. Je besser der Schurke, desto besser der Film; das wusste schon Alfred Hitchcock. "Where Eagles Dare" funktioniert in dieser Hinsicht überhaupt nicht, weil die Schurken schwach sind und wir irgendwann Mitleid mit den armen, armen Nazis bekommen, die so hoffnungslos unterlegen sind. Eine fatale Wirkung! Was ist zu den Hauptdarstellern zu sagen? Richard Burton und Clint Eastwood bilden ein Team, sind eigentlich eine Person, wobei Burton das Hirn und Eastwood die Hand ist. "Lass ihn doch reden - ich erledige das Töten", so soll Eastwood beim Dreh gesagt haben. Das haben sie ziemlich perfekt umgesetzt, aber gerade Eastwood bleibt dabei unter seinen Möglichkeiten. Es ist ja gar nicht wahr, dass er ein dialogarmer Schauspieler ist, auch nicht in seinen früheren Filmen. Bereits in "Für eine Handvoll Dollar" geht dem Abknallen von drei Strolchen ein herrlich sardonischer Monolog voraus, in dem der Namenlose den künftigen Opfern auseinandersetzt, dass sie sein Muli verschreckt hätten und sich bei ihm (dem Tier!) entschuldigen mögen. In "Hängt ihn höher" verbindet Eastwood seine stoische Coolness mit recht viel Text, um seine Haltung zu erläutern und auch einer traumatisierten Frau zu helfen. In "Dirty Harry" erinnern wir uns nicht nur an die Ballereien, sondern vor allem an die Wortgefechte mit dem liberalen Polizeichef und der Bürgermeisterin, die verbale Provokation eines Suizidkandidaten (damit dieser versucht, Harry anzugreifen, statt aus dem Fenster zu springen) sowie den Monolog über die 44er Magnum, mit dem er einen Bankräuber einschüchtert, um dann zu offenbaren, dass keine Kugel mehr drin war. Nichts davon in "Agenten sterben einsam". Hier ist Eastwood einfach nur Killermaschine. Lars-Olav Beier ("Clint Eastwood - der konservative Rebell") meint, auch in diesem Film lasse sich nachweisen, dass Eastwoods Agenten allesamt einen Kampf zwischen aufgezwungener Identität und wahrer Natur ausfechten müssen (hier: Der in Wahrheit eiskalte Killer muss sich - u.a. als einziger US-Amerikaner in einem englischen Team schon durch die Uniform als "Fremder" erkennbar - in eine fremde Umgebung begeben und sich zunächst anpassen und zurückhalten, sogar zeitweilig denken, Burton sei sein Gegner, gegen den er gleichwohl nichts unternehmen könne). Es mag sein, dass man diesen Inhalt herauslesen kann. Für mich hätte dies jedoch keine weitere Bedeutung, es ist platt umgesetzt. Georg Seeßlen über Dirty Harry: "Er schießt Menschen tot, das ist seine Passion. Aber während er das tut, lässt er uns in seine Abgründe blicken, die nicht die seinen allein sind." Ja, diese Kraft, die vor allem der erste "Dirty Harry" tatsächlich hat, fehlt "Where Eagles Dare" völlig. Keine Abgründe, keine schauspielerische oder erzählerische Aufmerksamkeit. Man hat selten einen zweiten Hauptdarsteller gesehen, der so häufig im Bild ist (er ist sogar als erster, noch vor Burton, im Bild), aber so unbedeutend ist. Eine eindimensionale Tötungsmaschine, die einzig Mittel zum Zweck ist, die reichlich krude und mitunter wirre Handlung durch Mordtaten voranzutreiben. Vielleicht hatte Eastwood 1968 noch nicht das Selbstbewusstsein, seine ganzen Potenziale zu erkennen, vielleicht war er nicht nur beeindruckt, sondern auch ein bißchen eingeschüchtert von den klassischen darstellerischen Qualitäten und der charismatischen, sonoren Stimme eines Richard Burton. Es war ja sein Wunsch, seine Rolle soweit wie möglich auf das Töten zu reduzieren. Doch Eastwood konnte schon damals mehr. Er sollte es im B-Film (vor allem Don Siegels) weiter entfalten, in dem man angesichts geringer Budgets auch einmal inhaltlich und künstlerisch etwas riskieren konnte und ihn zum Hauptdarsteller machte. In einem A-Film, in dem das big budget nur Wagnisse des Adlers, aber nicht der Filmkunst zuließ und Eastwood sich einem übermächtigen Star unterordnete, war er fehl am Platze. Wegen handwerklich soliden Krawumms sehe ich von nur einem Stern ab. Der beste Film mit Burton und Eastwood 5 von 5 PunktenEs gibt ja viele alte Filme /Kriegsfilme auf dem Markt, dieser ist ein Mischung aus Agenten und Kriegsfilm. Meiner Meinung nach einer der besten Filme überhaupt -ich hab den bestimmt schon 6 mal angesehen und könnte Ihn heut abend wieder einlegen :-) vor allem das Duo Burton Eastwood ist einfach spitze. Ich mochte früher beide Schauspieler nicht sonderlich, aber in diesem Film hab ich doch Sympathie für die beiden entdeckt. ALSO-- Kaufen und ansehen lohnt sich-- 150 Minuten keine Langeweile, viel Spannung und Action und Krach :-) Unrealistisch und langweilg 1 von 5 PunktenOkay, realistisch ist ja meist kein Film, aber dieser ist so ein totaler Humbug, das ist einmalig. Zitat aus dem ersten Satz aus obiger Filmbeschreibung ".....in das sicherste Gefängnis der Welt...". Dieses wird von nur zwei Soldaten "gestürmt", sagenhaft!!! Einfach unglaublich, wie hier der britische Trupp ungesehen frei agieren kann. Von dem Trupp bleiben schon recht bald nur zwei übrig (Clint Eastwood + Richard Burton) und diese schlagen sich durch alle Deutschen, erledigen ihren Auftrag und fliegen dann wieder zurück. Auch werden hier die deutschen Soldaten als dumm und naiv dargestellt. Anmerkung: Wenn man hier so manche Rezension liest, fragt man sich, ob der Betreffende noch nie ein Geschichtsbuch gesehen hat. Auch das sich rausreden, es sei nur ein Film und Hauptsache er sei spannend (was er aber nicht ist), kann nicht gelten gelassen werden, da die dt. Soldaten in dem Film als dermaßen dumm dargestellt werden. Fazit: Selbst wenn man keinen Wert auf zumindest etwas Realismus legt, so muß man doch sagen, das der Film einen trotzdem eher langweilt, als das er zu fesseln vermag. Das bißchen Action was geboten wird, ist zudem recht unspektakulär. Popcorn-Unterhaltung pur! 5 von 5 PunktenIch weiß echt nicht, was manche Leute für Probleme haben. Es handelt sich hier nur um einen übertriebenen Actionfilm, der glänzend unterhält und technisch hervorragend umgesetzt ist für einen über 40 Jahre alten Film! Wenn ich gnadenlosen Realismus haben möchte, ziehe ich mir 'ne Doku auf ARTE rein oder lese ein Buch von Guido "Hitleritis" Knopp. Ein Klassiker 5 von 5 PunktenClint Eastwood in bekannt rabiat-schießender Manier, diesmal allerdings statt mit einer S&W .44 Magnum mit Maschinenpistole und Dynamit. Ein spannender Film mit guter Besetzung. |
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Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
DVD von Concorde Video |
ProduktbeschreibungTom Sawyers und Huckleberry Finns.. 5 Kundenrezensionen:Ein Klassiker 5 von 5 PunktenDas ist einfach nur eine geile Serie. Meine Großeltern kennen diesen noch von der ersten TV Ausstrahlung. Als ich den Film ihnen dann gekauft haben, waren sie sehr glücklich. Erinnerung an die Kindheit 5 von 5 PunktenWer kennt nicht die alte Verfilmung von Tom und Huck? Es war immer ein Abenteuer dieses Buch zu lesen. Hier sieht man die, nach meiner Meinung, beste Verfilmung dieses Klassikers. Er ist spannend verfilmt und sehr realistisch. Natürlich ist das kein digitalisierter Film. Er ist noch so ursprünlich wie gedreht. Gerade deshalb auch der Reiz und die Erinnerung an alte Zeiten. Ich kann ihn nur empfehlen. Der Charme der alten "Fernsehära" 5 von 5 PunktenKurz und knapp: Habe die DVD als Kind gesehen. Hat mich damals faziniert und völlig in den Ban gezogen. Jeder Teil wurde sehnsüchtig erwartet. Nun habe ich die DVD mit meinen Töchtern (13 & 11) geschaut. Und denen erging es genauso. Nicht viele Filem schaffen das. Wer diesen Film früher gesehen hat und ihn jetzt für seine Kinder kauft, der macht nix falsch. Aber auch garnichts. Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer 5 von 5 PunktenHerrlicher Film, bin direkt wieder 30 Jahre jünger geworden. Kann ich sehr empfehlen. Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer 3 von 5 PunktenViele Szenen des Films sind damals im Fersehen anders gezeigt worden. Der 2. Teil der 2. DVD, also der 4. Teil des ursprünglichen Vierteilers zeigt eine komplett andere Handlung. Das fand ich enttäuschend. |
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Stagecoach / Digital Remastered Vergessene Western Vol. 5
DVD von Voulez Vous Film (Intergroove) |
5 Kundenrezensionen:Endlich 5 von 5 PunktenOhne die Zuschriften hier hätte ich die DVD wahrscheinlich garnicht beachtet. So aber habe ich sie gekauft und den gestrigen Abend damit verbracht. Den Film - der in jede ernstzunehmende Sammlung gehört - besitze ich in verschiedenen Fassungen - ob selbst vom TV aufgenommen, gekauft auf VHS oder in zwei DVD-Versionen. Alle sind lausig. Ich hatte nicht erwartet nochmals eine gute Kopie zu sehen - vor allem weil die Zeit voranschreitet, das vorhandene Material dadurch nicht gerade besser wird und nicht zuletzt, weil das Originalnegativ schon lange nicht mehr existiert. Es war mir ferner bekannt, daß es in Amiland eine bessere und vollständige Version geben soll. Nun findet sich der Film - überraschend gut restauriert und vollständig - unter dem (witzigen) Titel "Vergessene Western". Ich dachte erst das wäre ein Ramsch-Label. - Mea culpa! Die Bildqualität ist überraschend gut und der Film ist vollständig. Die Tonqualität ist auch OK. Es kann kaum besser sein von einer alten Lichttonspur mit dem recht begrenzten Frequenzumfang. Wichtig ist ausschließlich die Originalfassung - diese liegt hier in einwandfreier Qualität vor. Die deutsche Fassung hat mit dem John-Ford-Film eigentlich wenig zu tun und ist lediglich insofern relevant weil hier dem Sammler auch die deutsch bearbeitete Version zur Information und zum Vergleich zur Verfügung steht. Die deutschen Fassungen sind alle plump, etwas dümmlich-naiv und nicht nur durch die Musik verfälscht. Das lag aber auch am Zeitgeist und der Technik (es gab keinen separaten Sondtrack) im Nachkriegsdeutschland als der Film hier gezeigt wurde. Fazit: Endlich gibt es diesen wichtigen Film in der Originalfassung mit gutem Bild und Ton ungekürzt. Haut mich nicht gerade vom Hocker 2 von 5 PunktenNach all den positiven Kritiken hatte ich mir von dem Film eigentlich mehr versprochen. Ich finde ihn reichlich langweilig und auch die Schwarz-Weiß-Malerei der Charaktere (Bürgerliche unsympathisch und egoistisch - Huren, Outlaws und Säufer die wahren Helden), sowie die hollywoodtypische "Romanze" zwischen Outlaw und Blondine kam bei mir nicht besonders gut an. Bis zum Angriff der Apachen vergeht eine geschlagene Stunde, in der sich eine klischeehafte Handlung zäh dahinschleppt. Auch die um ihre Existenz kämpfenden Indianer werden hier wie so oft zu blutrünstigen Schurken gestempelt. Am Schluß werden die Passagiere dann von der "heldenhaften" US-Kavallerie vor den bösen Roten gerettet, und John Wayne kann mit seiner geläuterten Blondine auf die väterliche Ranch zurückkehren. Die Bildqualität finde ich zudem nicht besonders gut. Auch wenn der Film noch aus den 30ern stammt, habe ich schon wesentlich besser bearbeitete Filme aus der Zeit gesehen. Alles in allem hat mir die Version mit Paul Newman aus den 60er Jahren wesentlich besser gefallen. Außenseiter - Spitzen-Reiter 4 von 5 PunktenDer große John Ford erhob 1939 mit dem vorliegenden Film das Western-Genre in den A-Bereich und schenkte uns den vielleicht ersten erwachsenen, sehr nuancierten und anspruchsvollen, aber gleichzeitig einen sehr urtypisch-mythischen Western. Eine Gruppe von Außenseitern muss auf einer gefährlichen Postkutschenfahrt nicht nur im Sinne eines Psychodramas wachsen, sondern auch durch dieses Zusammenwachsen den Pioniergeist entwickeln, der den USA ein großes Stück seiner Identität gab. Obwohl viele Szenen in der Postkutsche spielen oder in westernuntypisch gefilmten engen Häusern und Gängen, ist die Reise der Gruppe nicht nur eine Reise in die Seele, sondern auch in die Landschaft (das grandiose Monument Valley), die es genauso zu "bezwingen" gilt, wie sich erst in der Gefahr individualistische Tugenden herausarbeiten müssen, die eine neue Heimatbegründung ermöglichen. Erfreulich: Hierbei zählt nur die Tat, nicht das Vorleben und die Konvention (die Hauptfiguren sind eine Prostituierte und ein - allerdings vermeintlicher - Outlaw). Unerfreulich: Indianer stören dabei nur und dürfen abgeknallt werden. Insgesamt aber ein weit überdurchschnittlicher Western mit guten Darstellerleistungen (z.B. Claire Trevor als Hure, Thomas Mitchell als saufender Arzt und John Wayne als der vermeintliche Outlaw, der tatsächlich nicht nur saucool gehen, sondern auch spielen kann). Schräg ist jedoch, dass man in der deutschen Fassung nachträglich eingespielte Musik hören kann und leider beim Wechseln aufs Original auf Untertitel verzichten muss. Einen längeren Text inklusive kommentierten Szenenfotos habe ich bei spielemagazin.de veröffentlicht. John Ford hits the deck running (Criterion Blu-ray) U.S.A. 5 von 5 PunktenI will not go through much of the story as that is why you are buying the movie. Alternatively, of course, like me you just want to see what they did with the movie and the Criterion extras. Just having a newfangled 46" TV helps in its self. Looks like several passengers are going to Lordsburg for their own various reasons. Like an Agatha Christie movie, we are introduced to the major players in the story. On the way, we get to know the passengers a little better. In this version, Ringo Kid (John Wayne) is picked up on the way instead of being intruded with the original passengers. John Wayne actually inters with what is now his signature close-up. An Apache uprising threatens the stagecoach. Yet there is a lot more to the film after this Arrowing incident. Be sure to go through the DVD extras including the voice over commentary. Recorded exclusively for the Criterion collection in 2009, the commentary features film historian and Western scholar Jim Kites (Horizons West). He is a little wordy in his commentary but he does pick up the high points. Moreover, sometimes you need somebody to tell you when your shoe was untied I used to get him to tell me what I was looking at and missing. Even after this commentary, you need to watch the supplement named "Dreaming of Jeanie". On a different note, I saw Monument Valley on a vacation. Therefore, I can tell that they keep driving back and forth in a small aria on their imaginary trip to Lordsburg. I am and new fan of Ernest Haycox and read some of his books. However, I missed "Stage to Lordsburg". It is now on my list to read. After watching the Criterion Blu-ray versions where they pointed out the differences between the book and film I want to read more. John Waynes Durchbruch 5 von 5 PunktenEndlich ist auch dieser Klassiker in ansprechender Umsetzung auf DVD erhältlich. Ton und Bild sind wesentlich besser als in den voran gegangenen Veröffentlichungen. Die Story spielt ungefähr Ende des 18 Jahrhunderts. Es herrscht Krieg zwischen den Weißen und den Apachen. In dem Städtchen Tonto tritt eine sehr unterschiedliche Gemeinschaft die Reise mit der Postkutsche nach Lordsburg an, mitten durch das Gebiet der Apachen. Bei den Reisenden handelt es sich um die Offiziersgattin Mrs. Mallory, dem Schnapsvertreter Peacock, dem Spieler Hatfield und weil man sie aus Tonto verbannt hat, die Prostituierte Alice und der versoffene Doktor, Josiah Boone, weiterhin der Kutscher und Sheriff Curly Wilcox . Alle Personen sind unterschiedlichster Natur. Hatfield ein Charmeur aus den Süstaaten, der sich strikt gegen negative Aussprüche bezüglich der Konföderation wehrt und Mrs. Mallory nicht gerade abgeneigt ist, was auf Gegenseitigkeit beruht. Lucy Mallory, aus gutem Hause, hasst natürlich die Prostituierte Alice. Auf der Reise nach Lordsburg stößt Ringo, der zu Unrecht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist, zu der Reisegesellschaft Stagecoach zeigt sehr unterschiedliche Charaktere, die sich anfangs nicht miteinander arrangieren können. Ford spielt auf Arroganz und Überheblichkeit an und zeigt, dass man einen Menschen nicht nach seinem Äußeren beurteilen soll. So arbeitet Ford sehr gezielt in diese Richtung und lässt die Grundstory, die Reise durch das Apachengebiet, eher zur Nebensache werden. Selbstverständlich bietet der Film einen Showdown und ein Happy End, allerdings bedarf es bis dorthin einige Zeit. Eine Zeit, die genutzt wird um Zwischenmenschlichkeiten zu beleuchten und zu definieren um sich im Verlauf des Films ein eigenes Urteil bilden zu können. Stagecoach oder auch als Ringo bekannt, ist ein sehr epischer, romantischer und heldenhafter Western. Er zeigt eigentlich das, was John Ford in seinen späteren Werken noch weiter ausführte. |
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