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Orphan - Das Waisenkind
DVD von Kinowelt GmbH |
5 Kundenrezensionen:.:Gute Unterhaltung!:. 4 von 5 PunktenObwohl die Handlung des Films jetzt nicht sehr "highlightverdächtig" scheint, muss ich sagen, er ist gut gemacht. Mit deutlicher Gewaltdarstellung wird nicht gegeizt, obwohl er erst ab 16 ist. Sicherlich gibt es hier und da einige Stellen, die man voraus erahnen kann, aber die Auflösung am Ende fand ich schon recht unerwartet. Ein gelungenes Filmchen mit tollen Schauspielern. :) Orphan 3 von 5 PunktenNicht viel Neues auf dem Horrorsektor. Ein adoptiertes Mädchen entpuppt sich nach kurzer Zeit als absolutes Miststück. Selbstverständlich merkt das nur die Adoptivmutter und genauso selbstverständlich glaubt ihr kein Mensch und man möchte sie am liebsten in die Klinik einweisen. Natürlich hatte sie im Vorfeld einige Schicksalsschläge zu verkraften und hing mal an der Flasche. Damit man auch wirklich alle Klischees unterbringen kann, wurde die Spielzeit auch auf 2 Stunden aufgebläht. Leider bringen viele dieser Dinge den Charakter nicht zwingend voran, weshalb man sich davon auch einiges hätte sparen können. Gensuso wie das riesige Vertrauen in das nagelneue Familienmitglied obwohl sich seltsame Dinge häufen, während man die Mutter relativ schnell abschreibt. Seltsam auch das sich die Mutter Oberin des Waisenhauses erst für die Vergangenheit des Kindes interessiert, nachdem sie es endlich untergebracht hat. Solche Dinge gibt es am Fließband aber trotzdem kann er eine gewisse Spannung erzeugen und hat sogar einige wirklich überraschende Dinge parat, mit denen man nicht gerechnet hat. Schade das man das bei der Rahmenhandlung nicht auch geschafft hat. Das der Film dennoch funktioniert liegt zum großen Teil auch an den Darstellern. Vera Farmiga spielt mal wieder eine fantastische Mutterolle und Isabelle Fuhrman ein wirklich hassenswertes Killerbalg. Dadurch bleibt man am Ball, auch wenn der geübte Filmfan die ausgelatschten Pfade des Genres zum 15.ten Mal beschreitet, was man durchaus hätte vermeiden können. Das Potential war in jedem Fall da. Somit bleibt solide Unterhaltung, die aber wahrscheinlich nur Neulingen lange in Erinnerung bleiben wird. Für mich besser als "The Ring"! Und das soll was heißen... ;-) 5 von 5 PunktenIch liebe Filme mit unvorhersehbaren Wendungen. Zum Beispiel "Die üblichen Verdächtigen", "Zwielicht" mit Richard Gere und Edward Norton in seiner ersten Rolle, "The Game" mit Michael Douglas und Sean Penn oder "The sixth Sense". Aber auch andere Filme aus dem Grusel und Horror-Genre. Bislang war immer "The Ring" mein absoluter Favorit. Es war der erste Film dieser Machart, den ich sah und ich rechnete nach einem vermeintlichen Happy-End nicht mit dieser 180 Grad Wendung. Mittlerweile kennt man diese "Masche" der Regiesseure und es gibt neben diesen Perlen wie z.B. "The Ring", "The Grudge", "The Others", "Das Waisenhaus" usw. kaum noch etwas an diesen Filmen, was den Zuschauer wirklich überrascht. Bei Orphan war ich absolut sprachlos und überrascht!!! Mit dieser Wendung kann kein noch so grusel- und horrorerfahrener Filmliebhaber rechnen. Ich empfinde die Auflösung sogar noch als erschreckender, als bei den oben genannten Filmen. Eine absolute Kaufempfehlung! Für mich einer der besten Filme aus diesem Genre! LEUTE BITTE!!!!! 2 von 5 Punktenalso wer sagt das dieser film der beste psycho ist den sie je gesehen haben dann haben sie warscheinlich nur diesen einen film hier geguckt müll hoch zehn 0815 ware Da kann man nicht meckern 4 von 5 PunktenOrphan - eine brutale, skrupellose Mörderin, ermöglicht nur durch ihr Genie. Man könnte doch glatt meinen, sie sei die Tochter des allseits bekannten Dr. Hannibal Lecter... Auch sie ist - auf den ersten Blick - sympatisch und kann sich vorzüglich artikulieren, aber immer sucht sie nach Möglichkeiten, ihr Ziel zu erreichen... und sie kennt keinen Skrupel dabei. Die 13-jährige Isabelle Fuhrmann leistet hier eine grandiose Arbeit, die man von einem Mädchen dieses Alters niemals erwartet hätte. Auch die Eltern sind gut gespielt. Schon von anfang an merkt man, dass mit dem Mädchen etwas nicht stimmt und man ahnt schnell, dass mit Esther nichts Gutes in ihr neues Zuhause kommt. Schnell wird Spannung erzeugt und oft durch den geschickten Umgang mit Licht und Schatten gehalten. Der Film ist also gut gespielt, spannend und ausserdem ist die Story durchdacht. Was mich aber ein wenig gestört hat, ist, dass der Film sich gegen Ende fast in einen Actionfilm gewandelt hat. Es gab keine Lichtspiele mehr, keine wirklichen Überraschungen. Fazit: Der Film ist es wert, gesehen zu werden, auch wenn das Ende ein wenig abflacht |
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Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht
DVD von Ascot Elite Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Großartig und real 5 von 5 PunktenAls eine Reporterin den Namen ihrer Quelle, welche einen großen politischen Skandal aufdeckt, nicht preisgibt, verdonnert sie ein Richter zu Beugehaft. Trotz Trennung von Mann und Kind bleibt sie standhaft, eine sehr lange Zeit... Das Ensemble spielt großartig, der Film ist an wahre Begebenheiten angelehnt. Herausragend besonders Kate Beckinsale als prinzipientreue Frau, der Integrität über alles geht. Auch Matt Damon macht seine Sache aus Chefankläger gut. Alan Alda, der Rechtsanwalt, nervt ein wenig mit Glückskekssprüchen und Schrullen, die etwas aufgesetzte Komik ist fehl am Platze. Das Ende ist überraschend aber in sich schon logisch, wenn man genau aufpasst. Wer eine Thriller erwartet, der wird allerdings enttäuscht werden, ist "Nichts als die Wahrheit" doch vielmehr ein Politidrama, allerdings ein Realistisches, welches nicht allzusehr auf die Tränendrüse drückt. Daumen hoch, fünf Sterne. Im Westen nichts NEUES ! 3 von 5 Punkten"Am Ende bleibt die Gewissensfrage, ob man zugunsten der Staatssicherheit die Pressefreiheit beugen kann und soll. Eine Frage, die Gott sei dank im Film nicht eindeutig oder endgültig beantwortet wird." Guter Schlusssatz, des Rezensenten CAROLA MERT "ZILLDAR"! Und da Kate Beckinsale schon am Anfang des Filmes gegen Ihre eigenen Prinzipien verstößt, indem Sie zu Ihrem Söhnchen sagt: "Du sollst nicht petzen!"; und danach nicht besseres zu tuen hat, als aus dem Geheimnis eines kleinen Mädchen, mit der Bitte nichts zu verraten, die Story ihres Lebens erahnt, bekommt sie von mir kein Mitleid (die Figur im Film merkt ja selbst, dass sie Mist gebaut hat). Fazit: Wer Journalist ist/sein will/oder werden will, strebt nach der absoluten Pressefreiheit. Richtig!!! Aber wenn man nun diese absolute (Presse)Freiheit besitzt, der kann folglich kein Geheimnis für sich behalten. Das würde den Beruf des Journalisten ja ad absurdum führen, da er ja von der Berichterstattung lebt. Letztlich deckt ja jede(r) Journalist(in) Geheimnisse auf. Dreht man den Faden im Film nämlich weiter, ist ihr Recht auf Zeugenschutz/ihr Schweigen, ein Geheimnis, welches dann irgendwann von einem anderen Journalisten gelüftet wird, der sich auf seine Pressefreiheit beruft, den Kollegen sprichwörtlich damit in die Pfanne haut; auf das Ehrenwort/Schweigen des anderen Kollegen pfeift. Alles natürlich zum Wohle der Gesellschaft !(?)!Enthüllungsjournalismus nennt man dann dies. Und der beinhaltet immer eine Portion Gier nach Eigennutz; positiv wie negativ. Ob die Journalistin den Zeugen aus Schutz nicht benennen will, da es sich um ein Kleinkind handelt, oder weil sie damit im Mediengeschäft und unter Kollegen zur Lachnummer abgestempelt wäre, weil die Informationen eben von einem Kinde stammen (auch wenn es die Wahrheit ist, ist die Aussage eines Kindes stark angreifbar), bleibt dem Seher selbst überlassen. Und die Einschätzung mancher im Film, dass Sie für eine gute Story ihre Seele verkauft, dabei über Leichen geht, bleibt dabei immer an ihr haften. Also, wenn sie sich das Recht heraus nimmt, darf folglich der Staat (Berufung auf nationale Sicherheit) auch das Recht einfordern, da der Staat ja aus nichts anderem besteht, als aus der Summe der Bürger, denen bekanntlich reiner Wein eingeschenkt werden sollte/muß; ihnen ihr Recht auf Wahrheit nicht beschnitten werden darf. Und Zeugen muß nun mal jeder benennen, der Aufklärung einfordert. Alles andere sind Behauptungen, oder? Der Hund (der Film) beißt sich also in den eigenen Schwanz. Deshalb fand ich ihn zum Schluß auch nicht annähernd so gut, wie er begann. Da hätte ich zum Ende hin lieber einen echten Politthriller gesehen, indem Vertuschung und Verschleierung maßgeblich im Vordergrund steht, als dieses demokratische Pseudo-Wahrheit-Findungs-Krimi-Filmchen. Auch wenn er es nicht vermitteln will, hintenrum erhebt er mir doch den Zeigefinger, will den (revolutionären, gegen den Staat gerichteten) aufgeklärten Gutmenschen in uns wecken. Nein, nein, dann lieber einen Film, der mir den erhobenen Zeigefinger richtig aufs Auge drückt. Bleibt es also eine Gewissensfrage? Recht oder Unrecht stellt sich, wie im Film gezeigt, für mich nicht. Kommt es auf den (politischen) Standpunkt und die damit verbundenen Interessen -für alle- an. Für den Einzelnen mag es Wahrheit sein, ich aber suche bei diesen Themen mehr die Wahrhaftigkeit. Für diesen handwerklich perfekt gemachten Film gibt es daher von mir 3 (gute) Sterne, weil er mich zum DENKEN anstößt, mir jedoch kein neues Tor eröffnet. Guter Politthriller 5 von 5 Punkten"Nichts als die Wahrheit" ist ein gelungener Politthriller mit einem heiklen Thema oder vielmehr einer heiklen Gewissensfrage geworden: Muss ein Informant verraten werden, wenn es um die nationale Sicherheit geht? Die Journalistin Rachel Armstrong (grandios gespielt von Kate Beckinsale) kommt in Beugehaft, da sie sich vehement weigert, die Identität ihrer Quelle preis zu geben. Auch nach einem Jahr, einer zerbrochenen Ehe und einem entfremdeten Sohn bleibt Armstrong standhaft - sie schließlich kurz nach der Entlassung wegen Behinderung einer Bundesuntersuchung eine Anklage mit einer langjähriger Haftstrafe droht. Der Film lebt von der sehr guten Darstellung der Rachel Armstrong von Kate Beckinsale. Auch die übrigen Rollen sind nicht nur gut besetzt, sondern leisten als Schauspieler gute, glaubwürdige Arbeit. Gerade hiervon lebt ein solcher Film, der nicht mit knalliger Action aufwarten kann. Die gesamte Inszenierung hat mir gut gefallen, ebenso wie das durchaus hohe Erzähltempo, um Leerlauf und Langeweile zu vermeiden. Die Spannung nimmt angenehm zu und ich fand es keineswegs offensichtlich, wer denn nun Armstrongs Informant war. Erfreulicherweise erfährt man dies im stimmungsvoll gestalteten Ende. Reichlich Bonusmaterial (Featuretten, Making-of, Deleted Scenes, Interviews, Am Set) versorgen den Zuschauer auch nach dem Film mit Informationen und Hintergründen. Alles in allem ist "Nichts als die Wahrheit" ein solider, spannender und somit unterhaltsamer Politthriller. Abgesang auf die Freiheitsrechte? 4 von 5 PunktenWas soll Vorrang haben: Nationale Sicherheit oder das Recht auf Informationsfreiheit? Wie weit darf der Staat den investigativen Journalismus unter Druck setzen, ohne ihn zu unterdrücken und Bürgerrechte zu verletzen? Diese Grundfragen wirft "Nichts als die Wahrheit" auf spannende Weise auf. Aber nicht nur die öffentliche Seite wird beleuchtet, auch die private. Als die Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) die CIA-Agentin Erica Van Doren (Vera Farmiga) enttarnt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel, sondern auch den Fortbestand ihres Familienlebens. Ist das Prinzipienreiterei und Egoismus oder Wahrhaftigkeit und Mut? Beckinsale spielt die Rolle der Journalistin gut, noch besser aber agiert Vera Farmiga. Sie vermittelt Widersprüchliches mit ein und demselben Augenaufschlag (Mutter versus Agentin, Systemkritikerin versus Patriotin). Super Performance! Alan Alda als eitler, alter Staranwalt mit dem Herz am rechten Fleck verdient ebenfalls Toppnoten, während David Schwimmer (Rachels Ehemann) bzw. Matt Dillon (karrieregeiler Sonderermittler) wenig überzeugen. Nach 9/11 hat sich in den USA einiges verändert, vieles zum Schlechteren. Dieser Film arbeitet das Thema "Beschneidung der Bürgerrechte" auf Mainstream-gerechte Weise auf. Teilweise sehr beängstigend! Gewissensfrage 4 von 5 PunktenSeit dem wunderbaren Film LAUREL CANYON bin ich ein Fan von Kate Beckinsale, die auch im dramatischen Fach gut aufgehoben ist. Dort spielte sie an der Seite von Frances McDermand. In NICHTS ALS DIE WAHRHEIT hat man ihr nun Alan Alda gegenübergestellt. Die beiden ergänzen sich besonders in den leisen Tönen, der Humor ist immer tragikomisch, die Zuneigung nie übertrieben. Spannend ist natürlich auch, wer nun genau die Quelle der Journalistin ist, ein klassischer Whodunnit ohne Mörder also. Doch vor allem das gute Spiel der Akteure hat mich überzeugt. Am Ende bleibt die Gewissensfrage, ob man zugunsten der Staatssicherheit die Pressefreiheit beugen kann und soll. Eine Frage, die Gott sei dank im Film nicht eindeutig oder endgültig beantwortet wird. |
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Up in the Air
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungRyan Bingham (Oscar-Preisträger George Clooney) liebt sein Leben im Luxus. Er fliegt geschäftlich um die ganze Welt und gönnt sich keine Ruhepause. Bis er eines Tages auf die Mitreisende Alex trifft und lernt, dass es im Leben nicht um das Reisen selbst geht, sondern um die Verbindungen, die man unterwegs knüpft. Hochgelobt von Kritikern und Publikum weltweit, ist Up In The Air leicht und schwer, komisch und tragisch, albern und intelligent, romantisch und realistisch. 5 Kundenrezensionen:hat sich nicht ausgezahlt 2 von 5 PunktenGeorge Clooney ist sicher das Zugpferd für diesen Film/DVD. Ich hatte die Möglichkeit, mir den Film auf einem langen Flug anzusehen, denn hätte ich dafür Geld ausgegeben, wäre ich noch enttäuschter gewesen. Selbst als Zeitvertreib war mir die Story einfach noch zu langweilig und hätte ich mir nicht einfach die Stunden vertreiben wollen, hätte ich wohl spätestens nach 30 Minuten aufgegeben. Mir hat die Spannung/Höhepunkt oder was auch immer gefehlt - es plätschert so dahin. Die zwei Sterne für den Inhalt gesamt, denn zum Schluss wird es noch eine Spur besser und für die schauspielerischen Leistungen. Kein zweites Mal 1 von 5 Punktenwürde ich mir diesen Film anschauen. Es gibt Filme, die gehen zu Herzen, andere, die lassen mich nachdenken, wiederum andere sind einfach nur gute Unterhaltung. Leider hinterläßt dieser Film nur ein Gefühl: Ein Film, den eigentlich keiner braucht. Ein Film, der mich gelangweilt hat. Ein Hauptdarsteller und auch die Nebendarstellerinnen, die mich nicht überzeugen konnten. Ein Phänomen bleibt: Warum wurde dieser Film als OSCAR-Anwärter gehandelt? Keine Ahnung. Den Hype um George Clooney konnte ich nie verstehen. Nach diesem Film noch weniger. Smarter Clooney, dünne Story 3 von 5 PunktenGeorge Clooney kommt sehr smart rüber - natürlich. Das muss er allerdings auch, denn er spielt Ryan Bingham einen vereinsamten Vielflieger der hauptberuflich Kündigungsgespräche führt. Und das mit Menschen, die er nie zuvor gesehen hat, woher auch; er arbeitet da ja nicht. Er wird zum Kündigen angeheuert und chattet zu diesem Zweck quer durchs Land (also die USA). Wie kommt so Einer klar mit seinem Leben? Antwort in diesem Fall: Durch zahllose kleine Rituale im Vielflieger-Alltag und den kurzen Sequenzen zwischen den Flügen. Doch was passiert, wenn diese Routinen gestört werden, wie z. B. durch eine junge, ehrgeizige Kollegin, durch Veränderungen in der Firmenphilosophie der nennen wir sie mal Kündigungsfirma, die das Vielfiegen an sich in Frage stellen (!) oder durch eine Reisebekanntschaft...dann ja dann, käme man vielleicht nicht umhin, nachzudenken. Insgesamt fand ich die schauspielerische Leistung aller Darsteller sehr überzeugend. Allerdings hätten der Story ein paar Ideen nicht geschadet. Deshalb ließ mich dieser Film auch mit einem unbestimmten Gefühl der Unzufriedenheit zurück... Wir werden immer rastloser... 4 von 5 Punkten"Up in the Air" ist einer der besseren, aber immer noch typischeren Vertreter Hollywoods, die klasse und vielversprechend anfangen und dann doch etwas wieder versanden. Dabei ist die Grundidee mal was neues und durchaus aktuelles in Zeiten von Finanzkrisen: George Clooney spielt einen modernen Sensenmann, der quer durch die U.S of A fliegt um armen Menschen mitzuteilen, dass sie gerade ihren Job losgeworden sind. Das ist irgendwie böse und zynisch, wie sich Clooneys Filmagentur geradezu freut über die Minusgeschäfte großer Firmen, die dann ihre Mitarbeiter entlassen muss. Das der Film den aktuellen Zeitgeist atmet, beweist aber nicht nur diese Ebene, denn alsbald wird Clooney eine junge, engagierte Branchenanfägnerin beiseite gestellt, woduruch weitere Themen in den Fokus rücken: Aufstrebende Frau, die nur die Karriere vor Augen hat trifft natürlich auf ihren Mentor, der schon viele Jahre auf dem Buckel hat, wobei ihre kühle Rationalität auf seine Form der Berufspoesie trifft. Das Thema der heutzutage immer mehr geforderten Mobilität ist bei "Up in the Air" ebenso Gegenstand des Films, sowie die damit einhergehenden Verschiebungen in unseren Wertesystemen. Und erstaunlich wie auf einmal die junge Generation an Konservativität nicht zu übertreffen ist und vollkommen altbackene und naive Vorstellungen vom Leben hat, während gerade die alten Hasen die Zeichen der Zeit längst erkannt haben und sich locker machen. Dies alles wird zu Beginn mit einem ordentlichen Schnitttempo serviert, wodurch der Film ordentlich Drive erhält. Dazu gute Musik, insgesamt gutes Schauspiel und wirklich scharfe, pointierte Dialoge, da bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Nur kippt der Film ab einem bestimmten Zeitpunkt enorm, verliert er seinen Fokus und viel Tempo und wird dann leicht melodramatisch mit den typischen Momenten, in denen die Hauptfigur an seinem bisherigen Leben zweifelt (und dies, ebenfalls typisch, vor versammelter Menschenmenge durchblicken lässt). Fast scheint es so, als wolle der Film die Botschaft vermitteln wollen, dass am Ende konservative Werte doch noch obsiegen (ein Hoch auf Amerika?!) und nur das traditionelle Familienmodell der Weg zum Glück ist. In dieser Phase schwächelt der Film merklich und auch sein dynamisches Tempo weicht einem gemächlichen Spaziergang. In diesem Tempo verbleibt er auch bis zum Schluss, aber, und das muss man Regisseur Jason Reitman hoch anrechnen, er verweigert dem Zuschauer ein wirkliches Happy-End. Nachdem man schon ein kitschtriefendes Ende befürchten musste, fängt sich der Film doch noch und bleibt damit nur erfrischend konsequent: (Spoiler!) Clooneys Charakter bleibt allein und muss sich mit seiner alten und neuen Situation abfinden. (Spoiler Ende!) Doch mehr denn je ist ihm nun klar, was er für seinen Beruf aufopfern muss und an diesem Punkt scheint er sich dessen nicht mehr so sicher, ob sein Leben überhaupt der richtige Weg zum Glück ist. Der Fortschritt jedoch ist unbarmherzig und so ergibt sich auch die Hauptfigur seinem Schicksal, mit einem lachenden und einem vielleicht nun größerem, weinenden Auge. Und in dieser Hinsicht ist "Up in the Air" dann doch pessimistisch zeitkritisch. Keine Zeit für Familie, Liebe, Stabilität. Wir laufen Gefahr immer rastloser zu werden und wirklich sicher scheint nun gar nichts mehr. 1 Drittel interessant, 2 Drittel langweilig 1 von 5 PunktenDer Film könnte prima auf ein Drittel Länge gekürzt werden. Der Rest ist eher Zeitverschwendung. |
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Down To The Bone [UK Import]
DVD von Lions Gate Home Entertainment |
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The Hard Easy
DVD von EMS |
ProduktbeschreibungHard Esy, The DV |
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Teufelskind Joshua
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungTEUFELSKIND - JOSHUA 5 Kundenrezensionen:Teufelskind Joshua 5 von 5 PunktenGuter, psychologischer Film über einen kleinen hochbegabten Jungen, der sich ab der Geburt seiner kleinen Schwester nicht mehr von seiner Familie geliebt und zugehörig fühlt. Sehr interessant ist, wie er versucht, sich die akzeptanz zurückzuholen und als auch dies nicht funktioniert welchen Weg er dann wählt. Leider fehlen einerseits im Film einige Szenen, die mehr Aufschluss über vorgefallene Handlungen geben könnten, andererseits bleibt auch Raum für eigene Gedanken. Eigenbrötler 4 von 5 PunktenDer neunjährige altkluge Joshua bekommt ein Schwesterchen. Das schreiende Baby verlangt nach der Aufmerksamkeit seiner Eltern. Aber der immer in Anzug mit Krawatte korrekt gekleidete Joshua geht längst seine eigenen Wege. Im Elternhaus von Joshua ereignen sich fortan immer häufiger seltsame Vorfälle. Dinge verschwinden, Haustiere sterben und Menschen erleiden Unfälle. Hinter all dem könnte ein Plan stehen, mit dem Joshua ein bestimmtes Ziel verfolgt. Der plumpe Filmtitel wird dem filigranen Spiel der beteiligten Figuren nicht gerecht. Die geheimnisvolle Geschichte kommt gänzlich ohne surreale Elemente aus. Der Protagonist verhält sich für die Außenwelt immer korrekt. Die Zweifel der Mitbewohner sind allerdings nicht unbegründet und so entsteht eine Kluft, die der Spannung förderlich ist. Detailreich ausgeschmückte Szenarien und eine biedermeierische Ordnung erschaffen eine bigotte Welt, in der der Ehrliche keine Chance bekommt. Regie und Schauspielern ist ein interessanter Mystery-Thriller gelungen. Gäääähhhnnnn.... 1 von 5 Punkten....ich bin eingeschlafen!!! Joshua hat null Ausstrahlung und was bitte soll mich dann thrillen wenn schon nicht die (böse) Hauptfigur in einem Thriller??? Etwar das Baby, welches die ersten 15 Min. nur schreit (NERV!!!). Spart das Geld und kauft Euch lieber die Neuverfilmung von "Das Omen". Viele Grüße *gähn* 1 von 5 Punktenalso ich fand den film wirklich sehr schlecht und spannung kam überhaupt nicht auf. ich habe mir den film über premiere bestellt und hatte mich wirklich darauf gefreut, da ich die vorschau sehr gut fand. aber dieser film war total langweilig. lg romana Sehenswert - aber nichts für die Meisten 4 von 5 PunktenDer Film ist meinem Eindruck nach keineswegs langweilig. Nicht viel oberflächliche Action, aber viel subtile, psychologische Spannung unter der Oberfläche. Kein üblicher Hollywoodstreifen. Die Erwartungshaltung des durchschnittlichen Filmkonsumenten wird sicher nicht bedient. Ich fand den Film im positiven Sinne ungewöhnlich mit dichter, verstörender Atmosphäre. |
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Sein letzter Coup
DVD von Cine Plus |
ProduktbeschreibungBeschreibung: Victor Kelly, ein Automechaniker mit krimineller Vergangenheit, lebt mit seiner Freundin und seinen Kindern in New York. Als ehrlicher Arbeiter müht er sich mehr recht als schlecht durchs Leben. Als eines Tages ein Cousin aus Irland vor seiner Tür steht, scheint sein Leben eine Wende zu nehmen. Gemeinsam mit ihm plant er einen letzten großen Coup, um sich und seiner Familie doch noch ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
Angaben laut Hersteller Anzahl Datenträger: 1 Darsteller: Cyndi Lauper, Christopher Walken, Peter McDonald, Donal Logue, Vera Farmiga Regisseur(e): Myles Connell Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Region: Region 2 Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1 FSK: Freigegeben ab 16 Jahren Studio: UIEG Entertainment GmbH Produktionsjahr: 2000 Spieldauer: 87 Minutenn Eine Kundenrezension:Kleines Charakterstück auf wenig meisterhafter DVD 4 von 5 PunktenDer frühere Einbrecher Victor Kelly (Christopher Walken) arbeitet inzwischen als Mechaniker, doch die Schulden wachsen ihm langsam über den Kopf. Seine Freundin Sally (Cindy Lauper) bietet ihm finanzielle Unterstützung an, die er aber ebenso ablehnt wie einen neuen "Tresor-Job", den ihm sein Bekannter Pat (Donal Logue) aufdrängen möchte. Als der mit ihm verwandte Michael (Peter McDonald) auftaucht überredet ihn dieser nach neuen finanziellen Problemen schließlich doch zu dem Coup... Filmregiedebütant Myles Connell schrieb auch das Drehbuch zu "The Opportunists" (Originaltitel), der immerhin Nominierungen für den Gotham Award (2000) und den "Artios" der "Casting Society of America" (2001) erhielt. Selbst in den USA lief der Film nur in sehr wenigen Kinos, in Deutschland wurde er direkt auf DVD ausgewertet, was aber nicht weiter schwer ins Gewicht fällt, denn er entpuppt sich als nettes kleines, sehr minimalistisches "Heist"-Movie, auch wenn Planung und Ausführung des Coups nur einen sehr geringen Teil des Independentfilms einnehmen. Vor allem lebt das Stück vom Spiel seines Hauptdarstellers Christopher Walken ("God's Army", "Grabgeflüster", "Spurensuche - Umwege zur Wahrheit"), der hier mal angenehm zurückhaltend einen echten Menschen und nicht einen cartoonhaft überzeichneten Nebencharakter spielt, auf die er in letzter Zeit geradezu abonniert zu sein scheint. Peter McDonald wirkt neben Walken relativ blass, alle weiteren Rollen sind fein besetzt, stehen jedoch in zweiter Reihe. Ein kleines Glanzlicht setzt noch der als Killer Dollarhyde in ""Blutmond" bekannte Tom Noonan, der neben Walken bereits in "Heavens Gate" zu sehen war, in einer kleinen Gastrolle. Die DVD von Cine Plus gibt sich recht spartanisch, was etwas schade ist, andererseits aber schon fast passend zu dem ruhigen, zurückgenommenen Film erscheint. Extras gibt es demnach keine, leider (und das ist das wirklich große Manko) auch keinen englischen Originalton. Der deutsche DD 5.1-Ton geht in Ordnung, das gleiche gilt für das (nicht anamorphe) Bild, welches -anders als auf dem Cover vermerkt- nicht in Vollbild sondern im korrekten 1,85:1-Breitbild enthalten ist. Fazit: ein nettes, etwas unspektakuläres, kleines Gangsterfilmchen, das mehr Drama als Thriller ist und vor allem durch seinen gewohnt guten Hauptdarsteller besticht. Vor allem für Fans von Christopher Walken und kleinen Independent-Produktionen eine Empfehlung auch wenn die (meist kostengünstig dargebotene) DVD kein echter Coup ist. Trotzdem noch ganz knapp die 4 Punkte. |
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Up in the Air [Blu-ray]
Blu-ray von Paramount |
ProduktbeschreibungRyan Bingham ist immer unterwegs: Wenn er sein Leben nicht gerade in Flugzeugen, Leihautos oder Airport-Hotels verbringt, macht er für seine Firma die Drecksarbeit und feuert Mitarbeiter. Er steht kurz vor der Erfüllung seines großen Ziels, die Zehn-Mio.-Frequent-Flyer-Meilen-Hürde zu nehmen. Als eine neue Mitarbeiterin Ryans Chef eine Möglichkeit eröffnet, wie man künftig auch auf Ryan verzichten könnte, sieht sich Bingham mit einem Leben konfrontiert, in dem Begriffe wie Zuhause oder Liebe plötzlich eine Bedeutung bekommen. Bonusmaterial:
5 Kundenrezensionen:hat sich nicht ausgezahlt 2 von 5 PunktenGeorge Clooney ist sicher das Zugpferd für diesen Film/DVD. Ich hatte die Möglichkeit, mir den Film auf einem langen Flug anzusehen, denn hätte ich dafür Geld ausgegeben, wäre ich noch enttäuschter gewesen. Selbst als Zeitvertreib war mir die Story einfach noch zu langweilig und hätte ich mir nicht einfach die Stunden vertreiben wollen, hätte ich wohl spätestens nach 30 Minuten aufgegeben. Mir hat die Spannung/Höhepunkt oder was auch immer gefehlt - es plätschert so dahin. Die zwei Sterne für den Inhalt gesamt, denn zum Schluss wird es noch eine Spur besser und für die schauspielerischen Leistungen. Kein zweites Mal 1 von 5 Punktenwürde ich mir diesen Film anschauen. Es gibt Filme, die gehen zu Herzen, andere, die lassen mich nachdenken, wiederum andere sind einfach nur gute Unterhaltung. Leider hinterläßt dieser Film nur ein Gefühl: Ein Film, den eigentlich keiner braucht. Ein Film, der mich gelangweilt hat. Ein Hauptdarsteller und auch die Nebendarstellerinnen, die mich nicht überzeugen konnten. Ein Phänomen bleibt: Warum wurde dieser Film als OSCAR-Anwärter gehandelt? Keine Ahnung. Den Hype um George Clooney konnte ich nie verstehen. Nach diesem Film noch weniger. Smarter Clooney, dünne Story 3 von 5 PunktenGeorge Clooney kommt sehr smart rüber - natürlich. Das muss er allerdings auch, denn er spielt Ryan Bingham einen vereinsamten Vielflieger der hauptberuflich Kündigungsgespräche führt. Und das mit Menschen, die er nie zuvor gesehen hat, woher auch; er arbeitet da ja nicht. Er wird zum Kündigen angeheuert und chattet zu diesem Zweck quer durchs Land (also die USA). Wie kommt so Einer klar mit seinem Leben? Antwort in diesem Fall: Durch zahllose kleine Rituale im Vielflieger-Alltag und den kurzen Sequenzen zwischen den Flügen. Doch was passiert, wenn diese Routinen gestört werden, wie z. B. durch eine junge, ehrgeizige Kollegin, durch Veränderungen in der Firmenphilosophie der nennen wir sie mal Kündigungsfirma, die das Vielfiegen an sich in Frage stellen (!) oder durch eine Reisebekanntschaft...dann ja dann, käme man vielleicht nicht umhin, nachzudenken. Insgesamt fand ich die schauspielerische Leistung aller Darsteller sehr überzeugend. Allerdings hätten der Story ein paar Ideen nicht geschadet. Deshalb ließ mich dieser Film auch mit einem unbestimmten Gefühl der Unzufriedenheit zurück... Wir werden immer rastloser... 4 von 5 Punkten"Up in the Air" ist einer der besseren, aber immer noch typischeren Vertreter Hollywoods, die klasse und vielversprechend anfangen und dann doch etwas wieder versanden. Dabei ist die Grundidee mal was neues und durchaus aktuelles in Zeiten von Finanzkrisen: George Clooney spielt einen modernen Sensenmann, der quer durch die U.S of A fliegt um armen Menschen mitzuteilen, dass sie gerade ihren Job losgeworden sind. Das ist irgendwie böse und zynisch, wie sich Clooneys Filmagentur geradezu freut über die Minusgeschäfte großer Firmen, die dann ihre Mitarbeiter entlassen muss. Das der Film den aktuellen Zeitgeist atmet, beweist aber nicht nur diese Ebene, denn alsbald wird Clooney eine junge, engagierte Branchenanfägnerin beiseite gestellt, woduruch weitere Themen in den Fokus rücken: Aufstrebende Frau, die nur die Karriere vor Augen hat trifft natürlich auf ihren Mentor, der schon viele Jahre auf dem Buckel hat, wobei ihre kühle Rationalität auf seine Form der Berufspoesie trifft. Das Thema der heutzutage immer mehr geforderten Mobilität ist bei "Up in the Air" ebenso Gegenstand des Films, sowie die damit einhergehenden Verschiebungen in unseren Wertesystemen. Und erstaunlich wie auf einmal die junge Generation an Konservativität nicht zu übertreffen ist und vollkommen altbackene und naive Vorstellungen vom Leben hat, während gerade die alten Hasen die Zeichen der Zeit längst erkannt haben und sich locker machen. Dies alles wird zu Beginn mit einem ordentlichen Schnitttempo serviert, wodurch der Film ordentlich Drive erhält. Dazu gute Musik, insgesamt gutes Schauspiel und wirklich scharfe, pointierte Dialoge, da bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Nur kippt der Film ab einem bestimmten Zeitpunkt enorm, verliert er seinen Fokus und viel Tempo und wird dann leicht melodramatisch mit den typischen Momenten, in denen die Hauptfigur an seinem bisherigen Leben zweifelt (und dies, ebenfalls typisch, vor versammelter Menschenmenge durchblicken lässt). Fast scheint es so, als wolle der Film die Botschaft vermitteln wollen, dass am Ende konservative Werte doch noch obsiegen (ein Hoch auf Amerika?!) und nur das traditionelle Familienmodell der Weg zum Glück ist. In dieser Phase schwächelt der Film merklich und auch sein dynamisches Tempo weicht einem gemächlichen Spaziergang. In diesem Tempo verbleibt er auch bis zum Schluss, aber, und das muss man Regisseur Jason Reitman hoch anrechnen, er verweigert dem Zuschauer ein wirkliches Happy-End. Nachdem man schon ein kitschtriefendes Ende befürchten musste, fängt sich der Film doch noch und bleibt damit nur erfrischend konsequent: (Spoiler!) Clooneys Charakter bleibt allein und muss sich mit seiner alten und neuen Situation abfinden. (Spoiler Ende!) Doch mehr denn je ist ihm nun klar, was er für seinen Beruf aufopfern muss und an diesem Punkt scheint er sich dessen nicht mehr so sicher, ob sein Leben überhaupt der richtige Weg zum Glück ist. Der Fortschritt jedoch ist unbarmherzig und so ergibt sich auch die Hauptfigur seinem Schicksal, mit einem lachenden und einem vielleicht nun größerem, weinenden Auge. Und in dieser Hinsicht ist "Up in the Air" dann doch pessimistisch zeitkritisch. Keine Zeit für Familie, Liebe, Stabilität. Wir laufen Gefahr immer rastloser zu werden und wirklich sicher scheint nun gar nichts mehr. 1 Drittel interessant, 2 Drittel langweilig 1 von 5 PunktenDer Film könnte prima auf ein Drittel Länge gekürzt werden. Der Rest ist eher Zeitverschwendung. |
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Up In The Air [UK Import]
DVD von Paramount Home Entertainment |
ProduktbeschreibungRyan Bingham ist immer unterwegs: Wenn er sein Leben nicht gerade in Flugzeugen, Leihautos oder Airport-Hotels verbringt, macht er für seine Firma die Drecksarbeit und feuert Mitarbeiter. Er steht kurz vor der Erfüllung seines großen Ziels, die Zehn-Mio.-Frequent-Flyer-Meilen-Hürde zu nehmen. Als eine neue Mitarbeiterin Ryans Chef eine Möglichkeit eröffnet, wie man künftig auch auf Ryan verzichten könnte, sieht sich Bingham mit einem Leben konfrontiert, in dem Begriffe wie Zuhause oder Liebe plötzlich eine Bedeutung bekommen. Bonusmaterial:
5 Kundenrezensionen:hat sich nicht ausgezahlt 2 von 5 PunktenGeorge Clooney ist sicher das Zugpferd für diesen Film/DVD. Ich hatte die Möglichkeit, mir den Film auf einem langen Flug anzusehen, denn hätte ich dafür Geld ausgegeben, wäre ich noch enttäuschter gewesen. Selbst als Zeitvertreib war mir die Story einfach noch zu langweilig und hätte ich mir nicht einfach die Stunden vertreiben wollen, hätte ich wohl spätestens nach 30 Minuten aufgegeben. Mir hat die Spannung/Höhepunkt oder was auch immer gefehlt - es plätschert so dahin. Die zwei Sterne für den Inhalt gesamt, denn zum Schluss wird es noch eine Spur besser und für die schauspielerischen Leistungen. Kein zweites Mal 1 von 5 Punktenwürde ich mir diesen Film anschauen. Es gibt Filme, die gehen zu Herzen, andere, die lassen mich nachdenken, wiederum andere sind einfach nur gute Unterhaltung. Leider hinterläßt dieser Film nur ein Gefühl: Ein Film, den eigentlich keiner braucht. Ein Film, der mich gelangweilt hat. Ein Hauptdarsteller und auch die Nebendarstellerinnen, die mich nicht überzeugen konnten. Ein Phänomen bleibt: Warum wurde dieser Film als OSCAR-Anwärter gehandelt? Keine Ahnung. Den Hype um George Clooney konnte ich nie verstehen. Nach diesem Film noch weniger. Smarter Clooney, dünne Story 3 von 5 PunktenGeorge Clooney kommt sehr smart rüber - natürlich. Das muss er allerdings auch, denn er spielt Ryan Bingham einen vereinsamten Vielflieger der hauptberuflich Kündigungsgespräche führt. Und das mit Menschen, die er nie zuvor gesehen hat, woher auch; er arbeitet da ja nicht. Er wird zum Kündigen angeheuert und chattet zu diesem Zweck quer durchs Land (also die USA). Wie kommt so Einer klar mit seinem Leben? Antwort in diesem Fall: Durch zahllose kleine Rituale im Vielflieger-Alltag und den kurzen Sequenzen zwischen den Flügen. Doch was passiert, wenn diese Routinen gestört werden, wie z. B. durch eine junge, ehrgeizige Kollegin, durch Veränderungen in der Firmenphilosophie der nennen wir sie mal Kündigungsfirma, die das Vielfiegen an sich in Frage stellen (!) oder durch eine Reisebekanntschaft...dann ja dann, käme man vielleicht nicht umhin, nachzudenken. Insgesamt fand ich die schauspielerische Leistung aller Darsteller sehr überzeugend. Allerdings hätten der Story ein paar Ideen nicht geschadet. Deshalb ließ mich dieser Film auch mit einem unbestimmten Gefühl der Unzufriedenheit zurück... Wir werden immer rastloser... 4 von 5 Punkten"Up in the Air" ist einer der besseren, aber immer noch typischeren Vertreter Hollywoods, die klasse und vielversprechend anfangen und dann doch etwas wieder versanden. Dabei ist die Grundidee mal was neues und durchaus aktuelles in Zeiten von Finanzkrisen: George Clooney spielt einen modernen Sensenmann, der quer durch die U.S of A fliegt um armen Menschen mitzuteilen, dass sie gerade ihren Job losgeworden sind. Das ist irgendwie böse und zynisch, wie sich Clooneys Filmagentur geradezu freut über die Minusgeschäfte großer Firmen, die dann ihre Mitarbeiter entlassen muss. Das der Film den aktuellen Zeitgeist atmet, beweist aber nicht nur diese Ebene, denn alsbald wird Clooney eine junge, engagierte Branchenanfägnerin beiseite gestellt, woduruch weitere Themen in den Fokus rücken: Aufstrebende Frau, die nur die Karriere vor Augen hat trifft natürlich auf ihren Mentor, der schon viele Jahre auf dem Buckel hat, wobei ihre kühle Rationalität auf seine Form der Berufspoesie trifft. Das Thema der heutzutage immer mehr geforderten Mobilität ist bei "Up in the Air" ebenso Gegenstand des Films, sowie die damit einhergehenden Verschiebungen in unseren Wertesystemen. Und erstaunlich wie auf einmal die junge Generation an Konservativität nicht zu übertreffen ist und vollkommen altbackene und naive Vorstellungen vom Leben hat, während gerade die alten Hasen die Zeichen der Zeit längst erkannt haben und sich locker machen. Dies alles wird zu Beginn mit einem ordentlichen Schnitttempo serviert, wodurch der Film ordentlich Drive erhält. Dazu gute Musik, insgesamt gutes Schauspiel und wirklich scharfe, pointierte Dialoge, da bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Nur kippt der Film ab einem bestimmten Zeitpunkt enorm, verliert er seinen Fokus und viel Tempo und wird dann leicht melodramatisch mit den typischen Momenten, in denen die Hauptfigur an seinem bisherigen Leben zweifelt (und dies, ebenfalls typisch, vor versammelter Menschenmenge durchblicken lässt). Fast scheint es so, als wolle der Film die Botschaft vermitteln wollen, dass am Ende konservative Werte doch noch obsiegen (ein Hoch auf Amerika?!) und nur das traditionelle Familienmodell der Weg zum Glück ist. In dieser Phase schwächelt der Film merklich und auch sein dynamisches Tempo weicht einem gemächlichen Spaziergang. In diesem Tempo verbleibt er auch bis zum Schluss, aber, und das muss man Regisseur Jason Reitman hoch anrechnen, er verweigert dem Zuschauer ein wirkliches Happy-End. Nachdem man schon ein kitschtriefendes Ende befürchten musste, fängt sich der Film doch noch und bleibt damit nur erfrischend konsequent: (Spoiler!) Clooneys Charakter bleibt allein und muss sich mit seiner alten und neuen Situation abfinden. (Spoiler Ende!) Doch mehr denn je ist ihm nun klar, was er für seinen Beruf aufopfern muss und an diesem Punkt scheint er sich dessen nicht mehr so sicher, ob sein Leben überhaupt der richtige Weg zum Glück ist. Der Fortschritt jedoch ist unbarmherzig und so ergibt sich auch die Hauptfigur seinem Schicksal, mit einem lachenden und einem vielleicht nun größerem, weinenden Auge. Und in dieser Hinsicht ist "Up in the Air" dann doch pessimistisch zeitkritisch. Keine Zeit für Familie, Liebe, Stabilität. Wir laufen Gefahr immer rastloser zu werden und wirklich sicher scheint nun gar nichts mehr. 1 Drittel interessant, 2 Drittel langweilig 1 von 5 PunktenDer Film könnte prima auf ein Drittel Länge gekürzt werden. Der Rest ist eher Zeitverschwendung. |
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Der Manchurian Kandidat [Blu-ray]
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ProduktbeschreibungDER MANCHURIAN KANDIDAT/ VÃ?: 27.09.07/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 1080p/ Aufnahmeformat: 1,85:1/ Länge: 02:21:00/ FSK: 12 5 Kundenrezensionen:Der Chip im Hirn 5 von 5 PunktenHollywood ist immer näher an der Wahrheit dran als jeder andere. Heute ist der Chip ein offenes Geheimnis. Ziel der Weltbeherrscher ist es, jedem Menschen so ein Ding zu verpassen. Mit dem Haustier fing es an, um den Menschen geschickt an den Gedanken heranzuführen, dann kam die Krankenversicherungskarte, die Kreditkarte und irgendwann in nicht ferner Zukunft wird uns empfohlen, sich einen Chip einpflanzen zu lassen, dann würden wir nicht Gefahr laufen, Daten auf Karten zu verlieren. Was in der Army anscheinend schon lange erprobt und studiert wird, kommt jetzt immer näher an den normalen Bürger heran. Spätestens seit dem 11.September 2001 ist alles auf diesen Kurs ausgerichtet. Der Film ist bedrückend und wahr. Wer hier wenig Sterne gab, dem scheint das Ganze ein Märchen zu sein. Gedankenkontrolle, mind control, das sind die leisen, aber verheerenden Waffen der Zukunft, weit aus gefährlicher als die alten, weil sie nicht auszumachen sind. Leise, aber tödlich. Der Mensch wird zur Marionette. Sehr zum Nachdenken. Eiskalt 4 von 5 PunktenIch kenne das Original aus den 60ern nicht. Ich finde diesen Thriller sehr gelungen, wenn auch nicht ganz perfekt. Doch das Ende fand ich schon etwas überraschend. Sience Fiction.... Wirklich? Ehrlich gesagt ist mir die Vorstellung von einer derartigen Manipulation in der Politik mehr als realitätsnah. Sehr gespenstisch. Ebenso gespenstisch wie faszinierend sind die Darsteller, die ihre Rollen schon fast mehr als überzeugend spielen, besonders Meryl Streep. Selbst wenn ich kein Fan von ihr wäre... Spätestens bei dieser Rolle als eiskalter Senatorin hätte ich meinen Hut vor ihr gezogen. Diese Darstellung lässt es einen kalt den Rücken runterlaufen. Ich denke genau aus diesem Grund haben Männer Angst vor mächtigen Frauen. Die reichlich inzestsiöse Beziehung zwischen Mutter und Sohn ist natürlich hart an der Grenze. Da reicht schon das zwischen-den-Zeilen-Lesen. Nichtsdestotrotz ein guter Thriller und auf jeden Fall 4 Sterne wert. Das Original schlägt das Remake um Längen! 3 von 5 PunktenSofern man das Original (The Manchurian Candidate - Botschafter der Angst, 1962) nicht kennt, durchaus ein spannender Film. Betrachtet man dann jedoch die Urfassung, bleibt das Remake aus dem Jahr 2004 meilenweit zurück ... ... wie nahezu jedes Remake mit Ausnahme von "Codename Nina" (1993 - ursprünglich "Nikita", 1990) und "Diabolisch" (1996, ursprünglich "Die Teuflischen", 1955). ordentlicher Polit-Thriller 4 von 5 PunktenSeit er aus dem Golfkrieg wieder nach Hause gekommen ist, findet sich Bennet Marco (Denzel Washington) immer weniger in seinem Leben zurecht. Nicht nur er selbst, sondern auch seine beteiligten Kameraden können vor allem ein mysteriöses Erlebnis nicht verarbeiten, bei dem der aktuelle Kandidat zum Vize-Präsidenten, der zum damaligen Zeitpunkt Mitglied der Einheit Marco's gewesen ist, eine Schlüsselrolle gespielt hat und die ihn schließlich zum Kriegshelden gemacht hat. Nachdem sich herausstellt, dass jedoch auch dieser vermeintliche Nutznießer nur eine Marionette ist und die Drahtzieher nahezu unangreifbar sind, versucht Marco die Sache im Alleingang aufzuklären. Auch wenn die Story teilweise doch arg dick aufgetragen daher kommt, ändert dies nichts daran, dass man durch die konstant düstere Verschwörungs-Stimmung und den geschickten Spannungsaufbau nie das Interesse verliert. Hinzu kommt eine durch Denzel Washington gewohnt souveräne Darstellung des psychisch angeschlagenen Veteranen, der das Vertrauen in Jedermann verloren hat sowie eine für Meryl Streep beinah auf den Leib geschnittene Rolle der dominanten, skrupellosen Mutter, die für Erfolg und Ansehen bereit ist, alles und jeden mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Weg zu räumen. Wer sich von der leicht überdrehten Grundidee, vom amerikanischen Personenkult in der Politik, von der absolut humorlos-ernsten Stimmung sowie Themen wie Gehirnwäsche bzw. -manipulation nicht abschrecken lässt, liegt bei diesem Film sicherlich nicht falsch. Wenn auch kein Meisterwerk dabei herausgekommen ist, so doch immerhin ein packender Thriller mit beachtlicher Besetzung. Spannender Thriller mit starkem Washington 4 von 5 PunktenZugegeben wirklich dauerhaft spannend ist "Der Manchurian Kandidat" nun wirklich nicht. Viele langatmige Szenen beinhaltet der Film, der sich dementsprechend auch in die Länge zieht. Dank Denzel Washington werden jedoch gerade auch diese Szenen wieder zu guter Unterhaltung. Und auch rund um Denzel Washington sind die Darsteller allesamt sehr stark und tragen die teilweise auch lückenhafte Story. Trotzdem kommt, nach anfänglich etwas schleppenden Minuten, die Story richtig in Fahrt und Denzel Washington läuft gegen Ende, wie gewohnt, zum Höhepunkt auf. Das die Story teilweise richtig zum Mitdenken anregt und man selbst nicht ganz weiß was nun wahr und falsch ist, macht dass ganze zu einem fesselnden und spannenden Thriller. Insgesamt ist "Der Manchurian Kandidat" kein herrausragender Thriller, doch ist er von Regisseur Jonathan Demme so straff inszeniert und von Denzel Washington so gut gespielt, dass kleine Fehler kaum auffallen, und nach anfänglichen kleinen Hängern die Handlung ins Rollen kommt. |
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