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Hurricane von Grace JonesAudio CD von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 11,97, Angebote ab EUR 11,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionSie war weg, schier unglaubliche 19 Jahre einfach fast komplett raus aus dem Musik-Geschäft. Das ist eine zeitliche so gewaltige Lücke, in die passen komplette Karrieren. Bevor es um die Musik der Pop-Diva, dieser schillernden Figur der 80er Jahre und ihr bemerkenswert gelungenes Comeback-Album Hurricane geht, müssen Stichpunkte der androgynen, so distanziert, cool und unnahbar wirkenden Frau abgehakt werden. Immerhin hat die Welt seit dem Erscheinen ihres letzten, nicht so tollen Studioalbums Bulletproof Heart neben gewaltigen Veränderungen auch die Geburt vieler Menschen erlebt, denen der Name Grace Jones kaum etwas sagt. Die streng christliche erzogene Jamaikanerin war ein Bond-Girl (Im Angesicht des Todes), spielte neben Schwarzenegger in Conan der Zerstörer, war als Top-Model in der Elle oder im Vogue zusehen. Sie zog sich für den Star-Fotografen Helmut Newton aus und war im Juli 1985 Titel des Playboy. Nicht zu vergessen ihre klasse Platten wie Nightclubbing und die Fähigkeit, fremden Songs mit ihrem einigartigen Sprechgesang zu veredeln: „Nightclubbing“ von Iggy Pop, „Warm Leatherette“ von Daniel Miller, dem Gründer des Labels Mute, „She’s Lost Control“ von Joy Division oder „Love Is The Drug“ von Roxy Music. Wie schon in der Vergangenheit versteht sich Grace Jones, deren Geburtsjahr in Biografien zwischen 1948 und 52 schwankt, darauf, gute Leute um sich zu versammeln. Alte Weggefährten wie das legendäre Rhythmus-Duo Sly & Robbie, Tricky, Brian Eno (der eigentlich produzieren sollte, aber nicht wollte), Tony Allen (Fela Kuti, Damon Albarns The Good, The Bad & The Queen) sind dabei, und bei so viel geballter Kompetenz muss einfach ein gutes Album herauskommen. Und genau das ist Hurricane, denn Jones’ Stimme ist immer noch ein Genuss und die vielen Gastmusiker spielen ihr brillant in die Karten. Mit den einleitenden Worten „...this is my voice, my weapon of choice“ geht es los, und dann hauen Sly & Robbie auf dem Opener „Thisis“ ein paar Riddims raus, deren Wucht einem dem Atem verschlägt. Käme davon mehr, Hurricane müsste in Tsunami umbenannt werden. Es bleibt ein Hurrikane, Welle auf Welle rollen satt produzierte Tracks wie das krachende „Corporate Cannibal“ über einen her, die wie nostalgiefreies Updates von Nightclubbing klingen. Man möchte darin aufrecht sehend und voller Freude ersaufen. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:bin in meiner Wertung unentschlossen 3 von 5 PunktenIch liebe die Musik von Grace Jones und war daher sehr erfreut, endlich wieder was von Ihr zu hören. Nur frage ich mich, wie kommen hier 5 Sterne zusammen? Das ist leider nur eine aufgewärmte Mischung aus "Nightclubbing" und "Pull up to the Bumper" ... Naja, vielleicht habe ich die Scheibe noch nicht oft genug gehört, um auch diese zu lieben... WOW 5 von 5 PunktenGRACE JONES IS IN DA HOUSE....... HEISSER ANWÄRTER ZUM ALBUM DES JAHRES 2008 GENIAL!!!!!!!! Weiterentwicklung,- Nein Danke! 5 von 5 PunktenDenn ich befürchte, dass ein paar besonders fortschrittliche Rezensionisten darunter verstehen, dass Grace Jones den von ihr kreierten Musikstil maßgeblich verändern hätte sollen. Etwas derart Eigenständiges und gleichzeitig Erfolgreiches krampfhaft zu verändern wäre aber wohl wenig sinnvoll. Erinnern die verwendeten Sounds, ihre Art zu singen, oder die Rhythmik stark an Bekanntes von Grace Jones? Ja, sehr! Kommt es einen beim Anhören so vor, als wäre diese Art Musik zu machen veraltet, meint man eh schon alles einmal so oder so ähnlich gehört zu haben? Nein! Wie man leider an zuvielen ursprünglich herausragenden Künstlern sehen kann, geht eine so gemeinte Weiterentwicklung oft in die Hose. Viel lieber ist mir, wenn ein einzigartiger Künstler, mit dem man gar nicht mehr wirklich gerechnet hat, auf Basis seiner bewährten Einzigartigkeit etwas völlig Neues zustande bringt. Das sie dabei gleich mit mehreren Songs begeistert ist doch sehr überraschend. Dafür mag ich Grace Jones. Ich bin zwar auch zu Hause Highfidel ausgestattet. Aber das ist wieder einmal ein Werk bei dem ich mich schon darauf freue, bei der nächsten Ausfahrt mit meinem Auto, ohne Rücksicht auf die Nachbarn, "die Pegel zu fahren" die ich für Grace am angemessensten halte. Abtauchen in die Welt von Grace,- ja, das werde ich..... Grace Jones ist endlich zurück 5 von 5 PunktenAls ich erfuhr das Grace Jones ein neues Album hat war ich aufgeregt wie ein kleines Kind. Die Vorab Single hab ich schon etliche male im I Tunes Store gesehen und ich fand sie Geil:-) Hab ja schon versucht das Album vor dem Veröffentlichungstermin zu bekommen aber da war Amazon und auch I Tunes Gnadenlos - vorher gibts nichts. Dann hielt ich es endlich in der Hand und ich muss sagen HAMMER. Grace ist mit der Zeit gegangen und das im positiven Sinne. Die Stücke sind zeitlos und absolut COOOOOOL. Was mir nicht so gefallt und das ist das einzigste ist das stück Wel well well aber das ist ja Geschmackssache. Meine Favoriten sind Devil in my Life und This is einfach nur genial......Grace is Back Aber wann gibt es endlich eine Best of Videos DVD mit dem Video A One Man Show gekoppelt. Liebe Grace wer hat heute schon noch einen Videorekorder und nach Zwanzig Jahren fängt dein One Man Show Video auch zu hängen an...... Also her mit den Best of Grace Jones Videos. Eines der besten Comebacks der letzten Jahre 4 von 5 PunktenOffenbar ist dieses Jahr für Diven der zweite Frühling angebrochen. Nach Chaka Khan, Donna Summer, Cyndi Lauper und vielen anderen ist nun auch Grace Jones zurück gekehrt, nachdem die Neunziger ihre großen Vorbilder verschluckt hatten. Bei Jones sind es 19 Jahre, fast ein Jahrhundert im Popbusiness. Umso erstaunlicher schließt schon der erste Ton des neuen Albums diese Lücke und knüpft nahtlos an die großen Triumphe der Achtziger an. Heute wie damals existiert die männerfressende Kunstfigur in ihrem völlig eigenen Klangkosmos und widersetzt sich allen Trends und Strömungen. Mit eigenem Geld finanziert, ist dieses Werk vollständig unter Kontrolle der Künstlerin und zeigt sie in selten gehörter Stringenz. "This is my Voice, my Weapon of Choice." Schon der Opener macht klar, dass mit der Dame nicht zu spaßen ist. Sehr vertraut ist das bedrohliche Flüstern der Künstlerin über einem straffen wie fantasievollen Unterbau, der wieder einmal von Powerduo Sly & Robbie gespeist wird. Diese unnachahmliche Mischung aus Reggae, Elektronik und Industrialklängen ist so zwingend wie eh und je, dieses Mal jedoch ohne von billigem Europop verunreinigt zu werden wie die beiden Vorgängeralben. "Williams Blood" zeichnet im Gewand eines klassischen Popsongs eine scheinbar idyllische Kleinstadtidylle inklusive hymnischen Gospelrefrain, während "Corporate Cannibal" eine höchst aktuelle, bedrohliche Fußnote zur Finanzkrise ist, die von Trickys düsteren Klängen gespeist wird. Selbst deutliche Reminiszenzen wie "Well Well Well" verkommen nie zum Selbstplagiat. Der einzig mögliche Kritikpunkt ist das offensichtliche Fehlen zugänglicher Charthits wie "Slave To The Rhythm". Dafür ist diese Musik zu kompromisslos der Vision einer kompromisslosen Künstlerin geschuldet. Höhepunkt ist die mit technoidem Britzeln vibrierende Abrechnung "Devil In My Life" und das anrührende "My Mothers Tears", wo sie die harte Maske fallen lässt und ihre verletzliche Seite zeigt. Dieses Album bleibt die größte Überraschung des Jahres. Kein schlappes und kommerzgieriges Comeback, sondern ein hochvitaler "Hurricane", dass Rückblende und Vision gleichzeitig ist, und eine Künstlerin zeigt, die sich ihren Respekt nicht mit rosa Bodies und pseudojugendlichem Gehampel verdienen muss, sondern mit kompromisslosem Können. Welche Sechzigjährige kann das noch von sich behaupten? |
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Third von PortisheadAudio CD von Island (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,46 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungTHIRD Aus der Amazon.de-RedaktionAls Portishead aus dem gleichnamigen Vorort von Bristol 1991 an den Start gingen, existierte der Begriff TripHop noch gar nicht. Bis auf Massive Attack oder Kruder & Dorfmeister sorgte keine Band für eine derartige Euphorie wie Portishead. Viele, viele Jahre später liegt das Genre im Hospiz, ihre einstigen Protagonisten aber zeigen sich auf Third nach 10-jähriger Abstinenz quicklebendig. Was soll man zu Third sagen? Sensationelles Comeback, famoses drittes Studioalbum, Befreiungsschlag? Trifft alles zu, vor allem aber begeht das englische Trio nicht den Fehler, überambitioniert zu klingen oder den Meilenstein Dummy zu kopieren, woran sie ja schon einmal scheiterten. Das Wundersame und Faszinierende an diesem immer aufregenden, düsteren Album ist, wie Sängerin Beth Gibbons sich mit herzzerreißendem, bedrückenden Gesang Platz macht in den fertig vorgelegten, mal vertrackten, mal grimmigen, mal pulsierenden Kompositionen von Soundtüftler Geoff Barrow. Inspiriert und beeinflusst wurde er wieder von Krautrock oder Filmmusik, aber neu sind die Querverweise an Pioniere wie die Silver Apples oder Pierre Henry, und neu ist auch dieses auf Können basierte Selbstbewusstsein musikalische Wagnisse einzugehen, keine Kontraste zu scheuen. Silence ist alles andere als Ruhe, ist Rhythmik pur und endet einfach abrupt. In Hunter kollidieren Störgeräusche mit zartem Folk, Nylon Smile ist hypnotisch wie ein Can-Stück, und wie Beth Gibbons sich in dem absoluten Killer-Track We Carry On mit geisterhafte Stimme Gehör verschafft, packend! Dann ist da noch die Singleauskopplung Machine Gun, angetrieben von geschredderten, unwiderstehlichen Beats. Die Pop-Saison 2008 kann mit Third ein Werk ohne Radio-Ohrwurm aber elf großen Hits bestauen. -- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Verstörend, überraschend und betörend schön ! 5 von 5 PunktenNun ist das neue Jahr 2009 kaum älter als 12 Stunden, da habe ich die für mich in diesem Jahr beste, erhellendste, bedeutendeste Platte möglicherweise gerade beim Frühstück schon gehört - Portishead: Third. Kurz vor Ende des letzten jahres viel zu spät bestellt. Die Kopfhörer noch auf bin ich wie hypnotisiert- was für ein Ereignis. Für mich das zeitgemäßeste Stück Musik, das ich in den letzten Jahren gehört habe. Soundtrack und Kommentar zu einer Wirklichkeit, in der Wirklichkeit immer erkennbarer aus Wirklichkeitskonstruktionen zusammengesetzt ist, die nebeneinanderstehen, manchmal zusammenpassen und manchmal nicht, sich gegenseitig relativieren und selbst in der Synthese noch irritierend widersprüchlich bleiben. (Auf der Zeitung neben mir das botoxunterspritzte, zerschnittene und irgendwie verstörend zusammengesetzte Gesicht von Mickey Rourke, während im Fernsehen etwas über Israels Angriffe auf Gaza berichtet wird, wo ein Vater mit zerrissener Kleidung und schmutzigem Gesicht, ein schlaff in seinen Armen hängendes Kind in die Kamera hält, von dem ich meine, es schon einmal in Berichten über den Irakkrieg gesehen zu haben... mitten in meinem Wohnzimmer jetzt... ...( Wer guckt trauriger- der Vater oder Mickey Rourke in seinem glänzenden Anzug auf dem roten Teppich über dem verschnippelten und maskenartigen Gesicht ?) - Darunter, im Ticker, die Aktienkurse auf dem neusten Stand...und ich selbst...Neujahrmorgen, Fernseher an, in den PC guckend, Kopfhörer noch auf, umgeben von medial Irrealem und Virtuellen, das dann doch eigentlich entsetzlich wirklich ist (vermutlich) ...ich stelle den Fernseher aus und mein Blick fällt nochmal auf das Foto von Mickey Rourke. Seine Augen. Dann auf den PC-Monitor mit der sich öffnenden Amazon-Seite. Und auf die mit dem blitzartigen Erlöschen des Programms im grün-schwarzen Dunkel des ausgeschalteten Fernsehers aufgetauchte Spiegelung meiner selbst. Oder ist das auch nur ein Film ?) All das Neben- und Ineinander verschiedenster Wirklichkeiten finde ich auf ""Third" in großer Schönheit ausgedrückt und manchmal als mir Zugemutetes wieder: Töne, Geräusche, Melodien und Rhythmen stehen nebeinander und gehen ineinander über, obwohl sie nichts miteinander zu tun haben. Hubschrauber schrappen durch die Gehörgänge, während eine Melodie anfängt, die irgendwie schön ist, aber im Entstehen schon wieder abbricht. Dann ein Rhythmus- stampfend, elekrisierend, hypnotisch- in dem ich mich verliere...da bricht auch er mittendrin ab.Plötzlich Geräusche wie von Maschinen,Krieg oder Fabrik, dröhnend, ein elektrifiziertes Piepen, wie in der Ferne, das plötzlich lauter wird, näherkommt und einem überraschend auf die Pelle rückt, während es zum Rhythmus des nächsten Tracks wird, Versatzstücke, bei aller Fremdheit und Unterschiedlichkeit ineinanderverwoben zu etwas Erkennbarem mit der Melodie aus einem noch ungedrehten Film, der gerade in meinem Kopf entsteht...die ich gerne weiterhören würde und die dann tatsächlich (auch das jetzt überraschend) ganz ruhig weitergeführt wird und für einen Moment etwas wie Ruhe und Geborgenheit schenkt. ...Bis sie an ein natürliches Ende kommt, aus dem plötzlich wie in Zeitlupe eine ganz und gar kalte und unnatürlich Salve wabernder Basstöne auftaucht, die mich an die Schlussszene von Terminator 2 erinnert. Dann, wie von einem metallischen Hämmern aufgescheuchte Vögel in einer verlassenen Mülldeponie, fliegen Echos auf und verschwinden. Dazwischen Beth Gibbons Gesang - der durch die durch die Trümmer einer völlig verschnippelten Welt irrt und doch zu keinem Zeitpunkt von seiner sehnsüchtig-sehnsuchtsvollen Zartheit abrückt. Inmitten einer schroffen, keine klare Orientierung mehr bietenden ununterscheidbar anorganischen-organischen Wirklichkeit besingt und behauptet sich ihre so verletzliche Stimme ganz unzerstörbar lebendig. Wahrhaft ergreifend und inmitten all des Austauschbaren unaustauschbar individuell und seelenvoll. Großartig. (Ist nicht das Ergreifende an Mickey Rourke sein ganz und gar unoperierbarer Blick, der um so unverstellter und unerbittlicher an den Verlust seiner Identität erinnert, je künstlicher der Rest wirkt?) In keinster Weise ein Album für nebenher. Und längst nicht für jede Stimmung. Aber: ein wirkliches Ereignis, das man sich gönnen sollte, wenn man Zeit hat, sich drauf einzulassen und mit ein paar nicht immer nur wohligen Gänsehäuten gut leben kann. Mir ging es nach dem Hören so, dass ich gar nicht genau wußte, was ich da gerade gehört habe, ob das - wie ein anderer Rezensent schrieb, noch Musik oder noch etwas Anderes, mehr als Musik sei. In jedem Fall ist es zugleich verstörend, überraschend und betörend schön. In meinen Augen haben Portishead sich hörbar weiterentwickelt. Obwohl ich ihre Musik schon damals großartig fand, hatte ich nicht erwartet, etwas so gleichermassen Kunstvolles wie Unmittelbares, manchmal fast Rohes und in dieser scheinbaren Widersprüchlichkeit ungeheuer Zeitgemäßes zu hören zu bekommen.Toll. Mein Jahr fängt musikalisch mehr als gut an. Geräusche, Klänge, Lieder, Musik und dann die nächste Stufe 5 von 5 PunktenEs ist heilig Abend und bereits fast 1:30Uhr in der Nacht. Ich habe die CD sowie "Dummy" unter anderem als Geschenk bekommen. Ich muss eingestehen, dass mir die Band bis jetzt eher unbekannt war....komme eher aus dem Bereich des Free Jazz, höre aber natürlich auch viele andere Stilrichtungen die oft den Bereich Musik verlassen und eine Ebene höher wandern. Ich habe hier einige negative Berichte gelesen, die ich durchaus verstehen, jedoch nicht teilen kann. Wie soll ich das am besten erklären. In jedem Bereich (Film, Literatur, Musik) gibt es unterschiedliche Ansprechfaktoren. Film: Es gibt Actionfilme die für Adrenalin sorgen. Liebesfilme, welche die Schmetterlinge im Bauch wecken sollen, Dramen etc. welche auf die Tränendrüse drücken und dann gibt es Filme wie z.B. von David Lynch welche nichts davon bewirken sollen, die sind zum Teil nicht mal dafür gemacht, um jemanden zu gefallen. Anhand von geschickt aneinanderhängender Scenen, Tönen und Bildern werden andere Bilder, Gefühle im Menschen projeziert bzw. ausgelöst. Ich weiss, dass dies jetzt nicht hierher gehört, doch ich wollte die Paralle dazu ziehen, was man auch in der Musik findet. Musik: Ich selbst komme noch aus der elektronischen Szene (früher viel Electro, Drum`n Base, Goa, Gabba etc gehört). Zum Ausgehen war es optimal, da durch den monotonen Ton, der oft den Beat vom Herzschlag hat Adrenalin ausgeschütet wird (wissen nicht alle). Ich habe damals und dann auch später, viel Rock/Pop gehört, weil hier wieder andere Emotionen angesprochen wurden (Freiheit, dieses "Mir gehört die Welt"-Feeling). Mit Blues konnte ich wieder gut entspannen, doch ich habe gemerkt, dass es dann immer schwieriger wurde, Musikrichtungen zu finden, die etwas neues in einem auslösen. Es ist wie eine Weiterentwicklung, wenn man wirklich ein Musikliebhaber ist. Was ich viele Jahre nicht verstehen konnte, war wieso Leute Jazz bzw. noch absurder Free Jazz hören. Nach knapp 20 Jahren habe ich es endlich verstanden. Es ist nicht immer das was man "nur" hört, und es ist oft gar nicht die Frage ob es einen gefällt oder nicht, sondern es gibt Bands bzw. Musikrichtungen die es schaffen den Horizont zu erweitern. Die CD läuft nun zum 3ten mal durch und ich bin mehr und mehr fasziniert. Der Ausdruck "Musik nicht von dieser Welt" wäre hier unangebracht und eher eine Beleidigung, denn Musik kann jeder machen.....und das hier ist deutlich mehr als das. gewohnt super 5 von 5 Punktenwenn man diese frau singen hört, möchte man mitheulen und das meine ich nicht negativ, ich mag die stimme sehr gerne, die geht unter die haut.ja und die musik ist wie geschaffen für diese stimme. zwar sind nicht alle songs herausragend, wie beim 1. album, aber die 5 sterne giebt es für die songs "silence", "the rip" und "small". die anderen songs sind ok, doch diese drei sind der hammer. nun zum thema weiterentwicklung: da mach ich doch einen dicken haufen drauf! wer braucht weiterentwicklung wenn die songs gut sind und zu einer band passt? die stones und u2 haben sich auch weiterentwickelt und die klingen jetzt richtig schlecht. weiterentwicklung bedeutet meistens "radio-und chartstauglich", wer braucht das schon? Tagebucheintrag 5 von 5 PunktenTagebucheintrag 25.04.2008 Es ist also passiert..."Sie" sind auf der Erde gelandet. Aber was wollen sie bei uns? Haben sie friedliche oder feindliche Absichten? Diese Frage steht im Raum und kann nur durch eine einzige Botschaft beantwortet werden-ihre Musik. Nach einem ersten kurzen, aber äußerst intensiven Hörgenuss wird schnell klar: Dieser Sound ist definitiv nicht von diesem Planeten!! Hier ein metallenes Hämmern und Pochen, dort ein Kratzen und Summen im Echolot.Mal ein wilder, unvorhersehbarer Tempowechsel, mal ein perfekter Rhythmus.Aber immer bleibt der unverkennbare Eindruck, alles wurde direkt im Mutterschiff der "Aliens" aufgenommen. Und ständig die mystisch-depressive und doch gleichzeitig herzerwärmende Stimme "ihrer" Sängerin. Diese Stimme schafft eine dermaßen hypnotische Atmosphäre, dass es zeitweise wirklich beängstigend ist... Tagebucheintrag 05.09.2008 "Sie" sind längst wieder weg.Ihre Musik ist noch da.Und wie!! Die Botschaft hat sich mir auch erschlossen.Obwohl das kein Wunder ist.Nachdem ich seit damals täglich die 11 Tracks rauf & runter gehört habe, wäre alles andere nicht nur für mich eine gewaltige Enttäuschung. Was mir noch aufgefallen ist:Sie müssen schon viel früher einmal auf der Erde gewesen sein.Viele Elemente des Sounds sind eindeutig von der Menschenmusik unterschiedlichster Jahrzehnte inspiriert. Vielleicht ist ihr Heimatplanet doch nicht so entfernt von unserem... Tagebucheintrag 21.11.2008 Die elf Songs bekomme ich einfach nicht aus meinem Kopf.Was ich aber nicht negativ sehe.Im Gegenteil!Ich warte gespannt auf das nächste Meisterwerk der freundlichen Besucher.Denn dass sie damals nicht feindlich gekommen sind, sondern um das dritte Auge der Menschen zu öffnen, dürfte nicht nur mir klar geworden sein. Schade finde ich es allein, dass ich doch tatsächlich immer mal wieder auf Menschen treffe, die die Genialität des "Alien"-Sounds nicht zu schätzen wissen.Ignoranten!Aber so war es mit zukunftsweisender Musik ja bekanntlich schon immer... Vorher reinhören. 2 von 5 PunktenWas ich empfehlen würde, nicht kaufen ohne vorher kurz mal reinzuhören. Für mich eine Spur zu abstrakt. Das Durcheinander das sich von Titel zu Titel wie ein roter Faden zieht führte mich zum schnellen durchhorchen. Besser man begräbt dieses "Meisterwerk" im Garten! |
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Future Trance Vol.46 von VariousAudio CD von Polystar (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Seehr gelungen! 5 von 5 PunktenDie Future Trance 46 ist ein absolutes Muss!! für jedermann, außer er hat eine Abneigung gegenüber Techno, Trance oder Dancemusik. Alle anderen werden hier eine hübsche Packung aus genialer Musik finden, bei der man sofort wieder gut drauf ist. Aktuelle Charts werden aufgepeppt und alte Klassiker wieder salon-fähig gemacht. Allerdings richtet sich die FT ganz klar an das etwas jüngere Puplikum. Der Kern der Hörer dürfte zwischen 16 und ca. 30 Jahren liegen. Ich bin restlos überzeugt und werde mir auch garantiert die nächsten FT-CDs besorgen. Futura Trance, neue Scheibe für die "Pop-Raver"... 2 von 5 PunktenDie von mir wirklich gern gehörte Future Trance hat es mal wieder geschafft sich selbst zu unterbieten. Viele Klassiker wie "Numb" oder "Just like a Pill" wurden mit einem billigen "Kirmes-Techno" überspielt und auf der ersten CD serviert. Nur einige Tracks lenkten von dem gute Laune "Soft-Techno" ab. Sich die zahlreichen, schlecht gemixten Coversongs anzuhören war aus meiner Sicht die reinste Folter. Es gibt momentan durchaus viele, hochwärtigere Songs aus dem Handz up/Kommerz Genre, die man stattdessen hätte zusammenstellen können . CD2 ist, trotz dem hohen "House" Anteil und dem kleinen "Trance" Schliff, wie gewohnt einen Touch härter. Jeder der Techno hört, weil er auf schöne Melodien, harte Bässe und coolen Beat steht, kommt hier auf seine Kosten. Außerdem wird der monotonen Einfallslosigkeit der ersten CD der Kampf angesagt. Alles in allem würde ich vom Kauf abraten, Techno-Veteranen werden enttäuscht und "Neueinsteiger" bekommen ein falsches Bild vom Handz Up Genre. Die erste CD ist unzumutbar. Die zweite CD ist zwar recht gelungen, besitzt aber keine "Must Have"s und besteht zum Teil aus älteren Songs. TOP! Ich liebe diese CD :) 5 von 5 PunktenIch höre die CD rauf und runter seit ich sie habe. Endlich wieder eine gute Future Trance :). Das ist seit längerer Zeit echt die Beste. Kein Vergleich zur leider überwiedgend schlechten FT 45. Über 30 der 44 Tracks auf dieser CD entsprechen zu 100% meinem Geschmack. Der Rest ist auch OK bzw. hab ich teilweise schon auf anderen Compilations gehört und hatte mich inzwischen daran satt gehört. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dieser CD und kann sie jedem empfehlen, der auf Handz-Up etc. steht! Bisschen besser als die letzten 4 von 5 PunktenHallo, ich habe mir vorhin die Tracklist angeschaut. Diesmal ist die FT doch schon ein wenig besser als die entäuschenden letzten male. Habe jetzt für mich durchgerechnet, ob es für mich billiger wäre, die Titel, die mir gefallen, einzelnd Online zu kaufen oder die CD zu holen. Da ist die CD dieses mal günstiger ;-) Sind ein paar gute Handsuptracks auf der ersten CD bei und ein paar gute Dancetracks auf der zweiten CD bei. Kauf lohnt sich diesmal schon in meinen Augen. :) VG Ganz durchschnittlich die neue FT 46 3 von 5 PunktenDie neue FT 46 ist ist leider nur "Durchschnittswahre". Ich finde es einfach nur mega mieß ein paar alte Nummern zu covern, bzw. neu aufzulegen. Das ist einfach nur scheiße. Ich dachte solche Tracks wie der einfach nur bescheuerte Track "Liebe zu dritt" kommt nie wieder auf eine FT, aber da habe ich mich geirrt. Nach "Docktorspiele" dachte ich schlimmer kann es nicht mehr werden, aber da habe ich mir geirrt. Das ist ein Track der geht zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder raus. Selbst ein Glas Wasser hat mehr Substanz als diese Track. Einfach nur peinlich, von den Machern der FT einem so etwas zuzumuten. |
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Electric Arguments von The Fireman (Paul McCartney/Youth)Audio CD von One Little (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Respekt!!! 5 von 5 PunktenDafür, dass man vom auf die 70 zugehenden Beatle etwas bekommt, dass jeglichen Erwartungsdruck und Kompromiss vermissen lässt. Viele Bands und Solokünstler schaffen es schon in jungen Jahren nur noch schwer, der Ideenlosigkeit aus dem Weg zu gehen und versacken in Monotonie. Nicht Paul McCartney. Beim ersten Hören klingt das Album wie U2's damaliger Sprung von "The Joshua Tree" zu "Achtung Baby". In einigen Songs käme man ohne Hilfe wohl nicht einmal darauf, dass es Paul ist, der gerade singt. Es finden sich in der Grundstruktur meist simple Songs, die dank ihrer Umsetzung allerdings absolut einmalig wirken. Das Album bietet so viel Abwechslung, dass man meinen könnte, Paul will den "jungen" einmal zeigen, dass er sie alle noch locker in die Tasche steckt. Als Beispiele nenne ich einmal "Lifelong Passion", das, wie auch weitere Weltmusikeinflüsse, in leicht anderer Form auch von Peter Gabriel hätte stammen können. Oder "Sing the Changes", das wie ein U2 Song mit Pauls Stimme klingt. Aber es ist vielleicht der Countrysong "Light from your Lighthouse", der irgendwie ganz besonders heraussticht. Ein absolut empfehlenswertes Album für alle Fans, die noch einmal überrascht werden wollen. Ein tolles frisches Album! 5 von 5 PunktenHier konnte Paul McCartney unter dem Namen "the fireman" einmal seiner ganzen Kreativität freien Lauf lassen und musste sich um keine Konventionen kümmern! Die letzten Studioalben unter seinem richtigen Namen, waren zwar wirklich fantastisch aber er hat elektronische Effekte doch nur sehr sparsam eingesetzt. Dieses Album klingt, als wäre er deutlich jünger! Äußerst experimentierfreudig! Dennoch sind die Songs srukturiert - daher eine absolute Kaufempfehlung! Yeah! Yeah! Yeah! 5 von 5 PunktenPaul McCartney und Martin "Youth" Glover: Zwei, die was miteinander anfangen können. Dem Killing Joke Bassisten Youth, musikalischer und philosophischer Freigeist, nebenberuflicher Godfather des Psychedelic Trance, sei Dank! Er hat den alten, jungen Beatle in Paul McCartney nochmal geweckt! Für mich die CD des Jahres. Na also! 5 von 5 PunktenMein Mut wurde belohnt! Ich hab die anderen Fireman-Alben ja irgendwie auch gekauft, und...naja. Aber diesesmal - ohne vorher reinzuhören - yeah, yeah, yeah! Tolle Ideen, geile Songs, Wahnsinns-Stimme, viel Abwechslung... die wird noch lange in meinem Player verweilen! Die "alte Zitrone" hat noch ganz schön viel Saft - Kompliment Paul! Ganz erstaunlich 5 von 5 PunktenDa soll noch mal einer sagen, dass ältere Herren keine aufregende Rockmusik machen ... Ganz im Gegensatz zu seinem sonst doch oft etwas süsslichen Schaffen der Nach-Beatles-Zeit, beweist Paule McCartney hier sehr einrucksvoll, dass sich musikalische Kreativität im Rentenalter nicht zwangsläufig in alterweisen Akustikballaden erschöpfen muss. Wem "The white album" noch was sagt und wer Songs wie "Revolution" und "Helter Skelter" mag, wird mit Freude feststellen, dass der alte McCartney in lichten Momenten noch immer ganz ordentlich die Sau raus lässt. |
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Firstclass - The Finest In House 2008 von VariousAudio CD von Polystar (Universal)Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 21,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
5 Kundenrezensionen:House Empfehlung von House Freak! 5 von 5 PunktenIch bin ein richtiger House Freak, immer auf der Suche nach den besten Tracks. Mit Firstclass - The Finest In House 2008 kaufen Sie definitiv das beste Produkt am Markt! Lange war ich auf der Suche nach einer CD, die alle House Kracher gesammelt hat... Hierbei habe ich die richtige CD gefunden. Hier sind alle House Perlen der letzten Jahre gesammelt. Wer hier nicht zugreift, ist selber schuld ;) Tolle Titel - schlechte Qualität! 3 von 5 PunktenZugegeben, die Auswahl der Titel ist genial, jedoch gibt es ein großes ABER: Die Titel sind teils recht unsauber geschnitten; "Shadows" beispielsweise ist vorne und hinten einfach abgeschnitten, als hätte man es einfach aus dem DiscoBoys Sampler rauskopiert, sehr unschön. Doch das schlimmste: Statt dem Hammer "Destination Calabria" wie auf dem Cover und der Tracklist angekündigt, ist "Watch out" doppelt drauf, auf CD 3 ist die exakt gleiche Version wie auf CD 1, was für eine Frechheit! Der Hammer!!! 5 von 5 PunktenHabe die CD vor 3 Tage gekauft und ich muss sagen, dass sie einfach nur der Hammer ist! Alle aktuellen House Hits auf den ersten beiden CDs, auf CD 3 sind die besten House Tracks der letzten Jahren! Absolute Kaufempfehlung! Jeder Track ein Burner! Ich bin begeistert!!! 5 von 5 PunktenZum einen war ich davon begeistert, dass es auf drei CDs ganze 63 Titel sind. Die dritte CD besteht aus House-Classikern, die einfach unvergessen und genial sind. Das ist schon Grund genug, diese CD zu kaufen. Auch die anderen beiden CDs höre ich rauf und runter. Firstclass 2008 - Der Titel passt zur CD 5 von 5 PunktenDiese CD ist genau das was man sich unter einem Best Of Sampler im kommerziellen House Bereich vorstellt. Es sind wirklich fast alle wichtigen Songs aus 2008 dabei. Hier und da wäre ggf. die Original Edit besser gewesen als ein Remix, aber das ist vielleicht auch nur mein Empfinden. Die dritte CD setzt dem ganzen die Krone auf. Wenn man sich erst seit kurzem für House interessiert, findet man hier unvergessene Classics. Gerade diese Dritte CD hat für mich ein sehr hohes "auf einer Party komplett durch laufen lassen" Potenzial. Etwas ruhigere Vocal House Scheiben in Kombination mit doch dem ein oder anderen Electro Beat. Firstclass Best Of 2008 - Hier ist der Name wirklich Programm |
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Down to Earth von JemAudio CD von Dramatico (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 15,99 Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
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Berlin Calling-the Soundtrack By Paul Kalkbrenner von Ost, Paul KalkbrennerAudio CD von Bpitch Con (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,61 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Eines der besten Alben des Jahres 2008 5 von 5 PunktenGanz durch Zufall bin ich auf den Film Berlin Calling gestoßen und noch größer war der Zufall, dass der Film für drei Tage in einem nahe gelegenen Kino gezeigt wurde. Allein im Film überzeugt die Musik so sehr, dass ich es eher ein Audio- als ein Visualerlebnis nennen würde. Momentan läuft die CD bei mir rauf und runter und ich kann dazu abgehen, aber auch mich beim Hören entspannen! Das ist bis jetzt noch keinem Album gelungen und somit ist Berlin Calling für mich eines der wichtigsten Alben 2008. Die Musikrichtung, das Genre finde ich persönlich schwer zu bestimmen, da ich es nicht als Techno, Elektronika oder sonstwas einordnen würde. Es ist ein Mix aus vielen Elementen der Elektronischen Musik und dadurch wird das ganze sehr vielfältig und zeitgemäß. Kalkbrenner hat ein sehr gutes Gehör für Musik, er weiss einfach was zusammenpasst. Bei dem momentanen Preis (knappe 10¬) kann ich nur noch sagen: KAUFEN!!!! Ikarus und sein Album! 5 von 5 PunktenWunderbar komponierte Musiktracks die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Sehr ruhig und selten pumpend. Ich als nicht Paul Kalkbrenner Fan finde dieses Album mehr als gelungen. Berlin Calling 5 von 5 PunktenWatch the movie, close your eyes, listen to its music and feel the infinte power, that music can create in your mind... Der Film ist definitiv der beste Film des Jahres. Und das sage ich nicht nur, weil ich selbst Techno produziere. Er ist kraftvoll, emotional, nüchtern und realistisch. Und die Musik absolut treibend. Die CD ist nicht nur ein Muss für jeden Anhänger elektronischer Musik, sondern auch für Leute, die einfach so Musik auf höchstem Niveau hören...ein Meisterwerk. Weltklasse 5 von 5 PunktenIch sag nur "Titten, Techno und Trompeten", so wie der eingentliche Titel des Album lautet. Bester Soundtrack ever! Geniales Album! 5 von 5 PunktenHabe mir das Album gekauft, nachdem ich den Kinofilm gesehen habe und ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Tolle Tracks, die einen zwingen, mit dem Kopf oder mit den Füßen zu wackeln.... Übringends ist der Fil ein MUSS! An alle Kalkbrenner- Anhänger oder die, die sonst igendwie auf Electro Music stehen, Leute, zieht euch den Film rein und danach kauft ihr euch das Album! (Der Mann hat es drauf, nicht nur musikalisch, sondern auch als Schauspieler) |
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Dear Science von TV on the RadioAudio CD von 4ad/Beggar (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,97 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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ProduktbeschreibungDEAR SCIENCE 5 Kundenrezensionen:Was ist nur in die Jungs gefahren 2 von 5 PunktenIch halte "Cookie Mountain" den Vorgänger nach wie vor für eine der besten Scheiben überhaupt. Tief, Kryptisch und wild! Doch was hier auf Dear Science geboten wird, erinnert manchmal an den Pathos von Genesis, vor allem schrecken die Jungs nicht vor Kitscheinlagen zurück, die jeden Song spätestens im refrain süßlich und viel zu poppig machen...sehr schade Faszinierend und durchdacht! 5 von 5 PunktenDa ich den Werdegang von TV on the Radio schon seit ihrem ersten Album mit Spannung verfolge, ist dieses Album die Krone ihrer Schöpfung. Meisterhaft vermischt sich hier Electro mit Dance, 70's Disco mit Rockelementen, Hip Hop mit Industrial. Der Auftakt ist wiedermal eine laute, groovende und experimentelle Dröhnung auf die gut gepflegten Ohren. Dear Sience ist ruhiger, weniger rotzig und experimentell als RTCM, aber es bietet perfekt arrangierte Lieder, welche eingängig, aber auch zugleich interessant sind. Die Eingängigkeit ist für manche, welche die Experimentierfreudigkeit vom vorgänger mochten, ein Dorn im Auge. Im Prinzip ist es das gleiche Album nur ohnen die Feedbacks. Alles in Allem ein gelungenes Album, welches auch in 30 Jahren noch in den Mündern unserer Enkel bleibt. Ganz groß 5 von 5 PunktenDa ich das Album in diesem Moment zum wiederholten male auf meinem iPod höre, während ich diese Zeilen schreibe, will ich mich kurzfassen. Vielseitig arrangierte Stücke wechseln sich mit eingängigen Melodien ab, poppiger zwar hier und da, aber unverkennbar TVOTR-Sound. Wer mit "family tree" oder "love dog" nichts anfangen kann, hat die falsche Band gewählt. Hab ich "DLZ" erwähnt? - wahnsinn! Manchmal überkommt mich das Gefühl, dass tatsächlich Peter Gabriel mitarrangiert hat oder Bowie irgendwie mitmischt. Unerwartet neu und irgendwie vertraut dieses Werk. Wem die vorherigen Alben zusagten, weiss wohl auch, das irgendwann ein eingängigeres Album her musste, um ganz oben mitzuspielen. Moderner Gospel mit Jazz geht Pop auf alternativen Wegen. Oder so. In meinen Ohren ein ganz großes Album. Überladen 3 von 5 PunktenZiemlich gute Ansätze, interessante Lines, jedoch leider zum Teil recht überladen arrangiert. Die Härte dann schon beim ersten Song, der mit einem "affigen" "bababababa" beginnt, was einem natürlich sofort unangenehm in die Glieder fährt. Zumal der Song ansonsten echt klasse ist, bis auf das ihn die falsche Band bringt. Vielleicht wollen die Jungs aber auch nur ein bissl witzig sein...keine Ahnung. Anders kann man sich manch "Einfall" nicht erklären...so reciht es für mich dann gerade so zu 3 netten Sternchen;-) Unterhaltsam! 4 von 5 PunktenEine sehr unterhaltsame Platte mit Anklängen von David Bowie, alle anderen sind ja bereits im redaktionellen Beitrag von Amazon erwähnt. Ich höre sie im Moment oft und finde, besser kann man es kaum machen. |
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Infinity 2008 von Guru Josh ProjectAudio CD von Bigcitybea (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 5,79 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Der Remix war überfällig 5 von 5 PunktenDer Guru is back, wenn auch die Neuauflage nur vom Guru Josh Project stammt. Die Mixe sind erste Sahne und sind aus den Clubs nicht mehr wegzudenken. Der Remix war längst fälig, da hier ein Riesenhit aus den 90ern gecovert wurde. Nicht umsonst seit Veröffentlichung in den Verkaufscharts gut plaziert. Wer gern tanzt, wird hier bestens bedient. Absolute Kaufempfehlung. Gutes Karma 3 von 5 PunktenEndlich mal ein Guru, dessen Musik man auch hören kann, ohne sich vorher Räucherstäbchen oder anderen Schrott reinzuziehen. Das völlig uncoole Instrument Saxophon wird hier gut mit elektronischen Beats kombiniert. Relaxen und tanzen. Toll, "Guru Josh". 1 von 5 PunktenUnd wenn er dann in 18 Jahren das gesamte Geld verbrannt hat das ihm die Käufer dieser Platte heute nachschmeißen, dann wird er sich wieder an sein Heimkeyboard setzen, Versatzstücke der dann aktuellen Charts zu dem immer gleichen Saxophonsample hinzumischen, und erneut Kasse machen. Verrückt, dass immer wieder Leute ihre Euros für so ein durchschaubares Ding von noch dazu höchstens mittelmäßiger Qualität ausgeben. Wer elektronische Musik mag, findet um Längen besseres - in jeder Geschmacksrichtung. NuJazz, Downbeat, Dance. Triphop, Experimental, Easy Listening. Man muss sich nur mal von diesen bequemen Eintagsfliegen und dem immergleichen Samplegepansche lösen, und in einen ordentlichen Plattenladen gehen. RELAX , TAKE YOUR TIME:.. 5 von 5 PunktenHier ist mein Schlüssel Philosophie Ein Verrückter wie ich braucht einfach nur Grenzenlosigkeit Entspann dich Nimm dir Zeit Und nimm dir deine Zeit, um mir zu vertrauen und du wirst Grenzenlosigkeit, Grenzenlosigkeit finden Und nimm dir deine Zeit, um mir zu vertrauen und du wirst Grenzenlosigkeit, Grenzenlosigkeit finden Die Zeit geht vorbei, so natürlich Während du Grenzenlosigkeit erfährst REALX.... es nervt einen immer wieder Coverversionen nachgesungen..und nun hat GURU JOSH selbst in den Mixer gehauen und mit K Klass absolut g...Club mixe gezaubert,in keinem Club darf der Remix fehlen, schade,dass er die maxiversion nicht auch mit Vocals unterlegte .Ich bin gespannt ob seine andere Single von einst auch irgendwann Neu geremixt wird...SUPER!!!!!!!!!!1 Das Beispiel wie man richtig covert 5 von 5 PunktenEs stimmt schon, auch ich fand 1990 Guru josh richtig klasse. Zwischenzeitlich gab es schon ein paar halbherzige Coverversionen von Infinity. Das was der Meister selbst mit ein paar befreundeten Djs abliefert ist jedoch ganz großes Kino! Die Coverversion enthält nun auch ein Vocal und man hätte es wohl nicht für möglich gehalten, wie gut das dem Track steht. Also haben wir die alte klasse Saxophon Line und dazu ein sehr gutes Vocal. Was will man mehr? Ich bin glücklich damit und kann nur raten: KAUFT DIE SCHEIBE IN DIE DEUTSCHEN TOP 10!!!!! |
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Me and Armini von Emiliana TorriniAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Fand Fishermans Woman besser 4 von 5 PunktenErstmal ist diese CD gaaaanz anders als die Fishermans Woman. Diese zeichnet sich u.a. durch rockigere, psychedlisch-rockige, experimentelle Phrasen aus, teilweise Gitarrensound a la Hendrix. es gibt leider 2-3 Stücke auf dem Album, die mir so gar nicht gefallen, wo ich sogar wegschalten muss. Ein schnelleres ist hier dabei, dass - n. meiner Meinung- gar nicht zu Torrinis Stimme passt u. irgendwie FÜR MICH das Albun fast schon kaputt macht................- wenn nicht die anderen vielen, bezaubernden Songs da wären, die einfach nur ein Hit jeder für sich sind. Zu meinen absoluten Favoriten gehören: GUN & das erste Lied... pop mit qualität 4 von 5 Punktenund wieder klingt sie ganz anders. der erste teil dieses albums ist überaus luftiger reggae-folk-pop. klingt genau wie jene art von musik, bei der man, wenn man zufällig mal format-radio hört, aufatmet und für eine kurze zeit die verzweiflung über den zustand des heutigen pop vergisst. später findet man dann auch hinter- bis abgründigere ware, psychedelische ausflüge, etwa das von einer knurrig-verhallten e-gitarre angetriebene, von störgeräuschen durchzogene, schwer atmende "gun", das in dieser form auch gut auf einen tarantino-soundtrack passen täte. oder das bedrohlich-skurrile "dead duck". ein album für eine längerfristige beziehung. erneut überraschend 4 von 5 PunktenOffensichtlich kümmert sich die Isländerin Emiliana Torrini wenig um Erwartungen und Ansprüche von Kritikern und Konsumenten. Sie macht was sie will und was in ihre aktuelle Lebensphase passt, ohne die Wünsche Aussenstehender, etwa nach Originalität oder stilistischer Eingrenzung zu berücksichtigen. Damit erreicht sie, dass ihre Musik zu jedem Zeitpunkt durch und durch ehrlich wirkt. Nach einem sehr elektronischen Debut, das sehr gut in die Neunziger gepasst hat, einem tragischen Verlust in ihrem nahen privaten Umfeld und dem daraus entstandenen, sehr reduzierten und traditionellen "Fisherman's Woman", kommt nun mit "Me and Armini" ihr bisher vielseitigstes Album. Wieder darf man sich über die eine oder andere Überraschung freuen - oder sich darüber ärgern, dass es wohl wieder nicht das ist, was man" erwartet hat. Beginnt "Me and Armini" noch mit dem unspektakulären "Fireheads", dürfte Emiliana Torrini bereits mit dem Titellied und ihrem Ausflug in Pop-Reggae-Gefilde viele Leute vor den Kopf stossen. Für mich klingt es ein bisschen nach einer düsteren Bar in Sibirien, in der man mit ein bisschen Deko und einer Band eine Karibik-Party zu feiern versucht. Aber: warum eigentlich nicht? Dass grad das ganze Album danach benannt wurde ist allerdings irreführend: der Song "Me and Armini" ist in keinster Art und Weise repräsentativ - einen zweiten Ausflug in die Karibik gibt es nämlich nicht. Die erste grosse Überraschung kam für mich erst mit dem dritten Song "Birds". Was am Anfang klingt wie ein Lied aus dem Album "Fisherman's Woman", hat eine Spielzeit von sechseinhalb Minuten und einen Zwischenteil, der voll und ganz in der Tradition alter Pink Floyd-Werke wie "Obscured by Clouds" und "More" steht. Diese Kombination aus psychedelischen Art Rock-Elementen und dem melancholischen Hauptthema ergibt für mich den bisher besten Emiliana Torrini-Song überhaupt. Besonders nennenswert ist zudem der Song "Dead Duck", der meiner Meinung nach das Innovativste ist, das Emiliana Torrini bisher unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat. Anders als viele andere, fand ich "Love in the Time of Science" zwar ausgezeichnet, aber in keiner Art und Weise besonders originell - denn in den Jahren davor waren schon viele ähnlich klingende Alben erschienen. Umso mehr freut es mich, dass Emiliana Torrini in "Dead Duck" mit der Instrumentierung experimentiert, Dutzende elektronische Effekte und Geräusche auf gekonnte Art und Weise mit verschiedensten natürlichen Klängen verwebt und im Arrangement viele unerwartete Wendungen eingebaut hat. Genial ist auch der Wechsel in der zweiten Hälfte von "Beggars Praye". Was als typischer Emiliana Torrini-Song im Stil von Fisherman's Woman" beginnt, nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung und enthält einen Zwischenteil aus einem mehrstimmigem Gesangsteppich, der unterstützt durch einen sanften, tiefen Synthesizer-Ton fast schon Choral-ähnliche Züge annimmt. Es gibt Alben, denen man Zeit geben muss. Mit "Me and Armini" ist es eher so, dass man einzelnen Songs Zeit geben muss und es werden wohl nur den wenigsten Leuten alle Lieder gefallen. Ich persönlich habe Mühe mit "Gun" und "Jungle Drum" und vom Titellied ist auch nach mehrmaligem Hören nichts hängen geblieben. Aber die Perlen auf diesem Album sind wirkliche Perlen und so müssen es allemal 4 Sterne sein. überraschend gut 5 von 5 Punktenich wollte sie mir eigentlich nicht holen, die Scheibe, nachdem ich gelesen habe, dass ein schönes "Pop-Album" dabei herausgekommen ist. Trotz alledem überzeugt es mich in der Vielfältigkeit. Viele schöne Aspekte des Vorgängeralbums sind auch hier zu finden, jedoch ist es auch so Facettenreich, dass es einem alten TripHop-Fan ganz warm ums Herz wird. Aufgefallen ist mir, dass die Stücke sehr lange und schön ausgespielt werden (bei "Third" von Portishead wurde von Einigen bemängelt, dass die Stücke zu schnell und abgehackt enden). Herzerfrischend 5 von 5 Punkten~ Herrliches anregendes Album, das eins im besten Wortsinne ist und durchgehört werden möchte, denn es wartet mit einer spannenden Dramaturgie auf. Gut denkbar ist dazu allerdings auch ein schönes Frühstück am Wochenende in diesen Tagen, wenn die Welt draußen auf uns ruhig noch etwas warten darf. Es beginnt mit "Fireheads" (3:44) zurückhaltend, nur Gitarre, Bass, Gesang und das Schlagwerk folgt erst nach gut eineinhalb Minuten. Doch gleich der straffe Titelsong "Me And Armini" (4:16) bringt erstes Temperament und Groove, der einen lächeln und mitnicken lässt, während man vielleicht gerade sein Croissant mit Butter beschmiert. Halbwegs wach und eingestimmt lässt sich das eher ruhige, aber epische "Birds (6:23)" genießen. Es bietet einen herrlichen Instrumentalteil, durch den eine sphärisch verhallte leicht psychedelisch anmutende Gitarre schwebt. Beim recht rockigen "Heard It All Before" (4:13) wird man dann langsam richtig wach und bereit, das bedächtige aber sehr intensive "Ha Ha" (3:15), das mit Gitarre und Gesang auskommt, förmlich aufzusaugen. Gleich darauf verleiten die "Big Jumps" (3:01) in lässiger und sehr frischer Lou Reed Manier zum Mitschwingen, bis "Jungle Drum" (2:13) im rhythmischen Stakkato den Herzschlag kurz mehr anpeitscht, als der stärkste "Türkentrank" (Karl Gottlieb Hering) es vermag. Köstlich diese frech dazwischen quietschende Schrammelgitarre. Keine Angst "Hold Heart" (2:04) beruhigt wirklich den Herzschlag, sanft mit Akustikgitarre und Gesang und lässt kurz durchatmen, bis die "Gun" (5:44) des Albums auf eine wundervoll psychedelische Fahrt mit viel Hall, Gitarren und endlosen Räumen mitreißt. Hier hat sich der Produzent mit Liebe für den Klang betätigt, ohne sich aufzudrängen. "Beggar's Prayer" (2:55) schließt sich als mystischer gebetsartiger Traum unmittelbar an. "Dead Duck" (5:32), das fulminanteste Stück, klingt fast als würde es rückwärts laufen und das nicht nur wegen der erst irritierenden Klänge, sondern auch des scheinbar umgekehrten Liedaufbaus. Es beginnt kurz klanglich klar und experimentell, wirkt dann bald sehr verdichtet und fast verstörend - eher wie ein Finale -, bevor es sich zum wunderschönen, changierenden Instrumentalstück entwickelt, das zwischen sphärischen Flächen und klaren Gitarrenrhythmen mit Klavier und trockenem Schlagwerk pendelt. Großartig! Hier tobt sich der Produzent und seine audiophile Ader regelrecht aus, aber ohne, die Gesamtheit des Albums anzukratzen. Vielleicht ist dies sogar der dramaturgische Höhepunkt des Werks. "Bleeder" (4:50) schließlich ist ein romantischer sanfter Ausstieg mit Streichern und Gitarre im sparsamen Arrangement. Über all dem schwebt diese wunderbare klare, teils kindlich, aber nie kindisch anmutende Stimme von Emiliana Torrini, die einen sanft in den Tag bringen kann, aber auch den Rest des Tages wie ein schöner Hauch begleitet. Das modernste und auch abwechslungsreichste Album der Künstlerin. Die Allianz mit Dan Carey (auch Hot Chip und Franz Ferdinand) tut scheinbar beiden gut. Emiliana Torrini sagte, die Aufnahmen seien wie ein Traum gewesen und hinterher konnte sie kaum glauben, was da zustande gekommen war. - Bitte weiter so! |
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